Und weiter gehts mit dem Wundern...

Für alles, was nicht in die anderen Foren passt...

Moderator: conny85

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Labskaus
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Re: Und weiter gehts mit dem Wundern...

Beitrag von Labskaus »

@Netterl

Ich finde die Regeln auch unsinnig. Aber ich habe schon im Corona Thread geschrieben: es gibt eine Menge Leute, die fixe Regeln benötigen, die klar definiert sind. Warum es nun nicht 10 oder 20km sind, kann wahrscheinlich keiner vernünftig begründen, aber es musste halt irgendeine Zahl sein. Auch damit man „Sünder“ büssen kann. Es geht ja nicht darum, die Leute eng einzupferchen, sondern zu verhindern, dass Leute ohne Symptome in der Gegend rumfahren und noch mehr Leute anstecken. Und die Wahrscheinlichkeit dafür, dass jemand asympomatisch ist, ist höher, wenn man in einer Gegend wohnt, in der die Fallzahlen hoch sind.

Ich denke, dass die meisten Leute hier im Forum vernünftig genug sind und man diese bekloppten Regeln in dieser Form nicht bräuchte. Leider gibt es aber eben genug Leute, für die sie nötig sind und die Vernünftigen leiden jetzt darunter.

Yoghurt
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Re: Und weiter gehts mit dem Wundern...

Beitrag von Yoghurt »

mariposa_2 hat geschrieben: Sa 9. Jan 2021, 09:40
Moreen hat geschrieben: Sa 9. Jan 2021, 09:28 Ich wundere mich, dass man als "ge-brain-washed" hingestellt wird, wenn man das Verteilen dieser Bussen als korrekt empfindet :roll:
Sorry Moreen, ich wollte dich nicht als ge-brain-washed bezeichnen. Im Gegenteil, ich lese dich sehr überlegt und kritisch (im positivem Sinne). Deshalb bin ich einfach sehr erstaunt, dass du diese Busse gerechtfertigt findest.

Mir kommt es einfach so vor als ob eine Gehirnwäsche Schritt für Schritt passiert mit den Menschen, wenn ich hier lese wie viele diese Busse güt gerechtfertigt halten.
Mit anderen Worten: Wer eine andere Meinung hat als du ist gehirngewaschen, nur du bist die einzig Erleuchtete? :roll:

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danci
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Re: Und weiter gehts mit dem Wundern...

Beitrag von danci »

@ Moreen
Niemand hat gesagt, dass nicht gebüsst werden soll, aber die Busse muss ja irgendwo mit den anderen Bussen im Verhältnis stehen. Wollt ihr wirklich in einem Land leben, wo jede kleine Übertretung mit Höchststrafen belegt werden? Und ich nenne sie klein, weil es nur um eine Person geht, Also, ich nicht.

@ Labskaus
Das ist aus meiner Sicht auch eine Fehlüberlegung. Es kann nicht sein, dass derjenige, der erwischt wird, ausbaden muss, dass der Staat nur einen kleinen Teil erwischt. Das ist doch nicht deren Schuld. Auch eine Abschreckungswirkung muss verhältnismässig bleiben.

Vielleicht sehe ich das etwas eng, aber als Juristin staune ich gerade, wie die wichtigsten Grundsätze unseres Rechtssystems in Frage gestellt resp. völlig ausser Acht gelassen werden. (Hier in der Diskussion, nicht im Hinblick auf die Massnahmen)
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Moreen
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Re: Und weiter gehts mit dem Wundern...

Beitrag von Moreen »

@mariposa_2, vielen Dank für deine wertschätzenden Worte. Weisst du, es ist einfach ein Rattenschwanz: die Fallzahlen bleiben weiterhin hoch, die meisten Ansteckungen passieren im Privatbereich, Leute missachten die Regeln etc. Und doch haben wir doch alle nur das eine Ziel: raus aus dieser Krise! Und wie können wir die bewältigen? In dem sich ALLE an die Regeln halten. Und wer die Regeln bricht, der soll gebüsst werden - so zumindest ist mein Verständnis von Solidarität...

@Yoghurt, wie bitte??? Habe ich das je behauptet :shock: ?

@danci, ich habe einfach den Eindruck, einigen Leuten geht es am Allerwertesten vorbei, welche Regeln gelten; Hauptsache, man bricht sie. Der Betrag von CHF 1'000.00 ist extrem hoch, das gebe ich zu; wenn er aber als Abschreckung seinen Zweck erfüllen würde, wäre schon ein bisschen was getan...
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Yoghurt
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Re: Und weiter gehts mit dem Wundern...

Beitrag von Yoghurt »

@Moreen
Ich habe mariposa zitiert, nicht dich. :)
Moreen hat geschrieben: Sa 9. Jan 2021, 09:55@danci, ich habe einfach den Eindruck, einigen Leuten geht es am Allerwertesten vorbei, welche Regeln gelten; Hauptsache, man bricht sie.
Es ist doch eher so, dass jeder meint, er / sie selbst wisse am besten, welche Regeln wichtig sind und welche man brechen kann, weil es nicht so schlimm ist. Der Massstab sind die eigenen Bedürfnisse: Was ich selbst mache, ist ok, was andere machen, ist nicht ok, und wichtig ist nur das, was mich selbst in meinen Bedürfnissen nicht so stark beeinträchtigt. Darum meint Person A, es ist nicht so schlimm, keine Maske zu tragen, aber schlimm, Ski fahren zu gehen. Darum meint Person B, es ist nicht schlimm, die Personenregel zu brechen, aber schlimm, keine Maske zu tragen. Und so weiter.

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Moreen
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Re: Und weiter gehts mit dem Wundern...

Beitrag von Moreen »

@Yoghurt, ach so 🙈 und ja, das ist wohl so; der Mensch lässt sich naturgemäss nicht gerne regulieren...
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Re: Und weiter gehts mit dem Wundern...

Beitrag von Netterl »

Aber indem man völlig überzogene Regeln aufstellt, bekommt man nicht automatisch bessere Verhalten.

Ich rede aber immer aus deutscher bzw bayerischer Sicht:
Keine Skilifte offen, keine Museen, keine Gastro, kein Einzelhandel ( nur Lebensmittel), kein Friseur u.ä., nur Distanzunterricht bis mindestens Januar, Treffen mit max einen weiteren HH mit max 5 erwachsenen Personen
Das sind die aktuellen schon mal verschärften Regeln und die wurden nochmal verschärft

Kopfschüttel Irgendwann mal langts halt und da muss bei mir viel kommen, dass ich Regeln breche! Ich halte mich an jede Geschwindigkeitsbegrenzung, stehe an jeder roten Ampel, ich kann nicht anders

@Labskaus: Mit ist schon klar, dass es Regeln braucht, damit sich Leute daran halten und dass es Bußen braucht.

Aber bei mir persönlich ist mit der Neuregelung die Schraube überdreht. Vor allem, weil nichts wissenschaftlich evidentes dahintersteckt. Eine gewisse Wirkung hat ein Lockdown, aber es wird immer noch mit der Säge gearbeitet statt mit einem Skalpell, weil vieles immer noch nicht klar ist. Das haben übrigens Medizinstatistiker schon im März gefordert...
Zuletzt geändert von Netterl am Sa 9. Jan 2021, 10:19, insgesamt 1-mal geändert.
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sonrie
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Re: Und weiter gehts mit dem Wundern...

Beitrag von sonrie »

puuh, das ist aber echt verdammt hoch und auch total unverhältnismässig. Wenn ich zu schnell auto fahre und auch wissentlich andere gefährde, komme ich mit ein paar hundert CHF weg - könnte aber schlimmer ausgehen, als wenn ich jemanden mit Corona anstecke.

Wir waren auch mal zu elft an Silvester, wir haben draussen im Garten mit 2 Familien Glühwein getrunken, 6 Erwachsene und 7 Kinder, wovon 2x3 Kinder in der selben Klasse sind. Der Abstand ist gegeben, die Kinder hängen in der Schule eh beieinander - es war meiner Meinung nach total vertretbar, auch wenn die Regel nun mal von 10 personen spricht.

@Netterl: meine Eltern haben auch diese 1-Personen Regel, die ein Haushalt sehen darf... soll heissen, meine Eltern dürfen zu zweit nicht zu meiner Schwester nach hause, aber sie darf bei ihnen ein und ausgehen ;-) Man fragt sich, obs den Virus interessiert, wo sie sich treffen...

Mich wunderts im Moment, was manche Skigebiete für Tageskarten verlangen bzw. wie wenige Familienkarten anbieten.
Laax verlangt 85 CHF pro Tag, ohne ein Angebot einer Familienkarte. Ein SKitag würde uns dort glatte 300 CHF kosten - plus Parkticket. :shock: Ich frag mich schon, wer bereit ist das zu bezahlen....
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Re: Und weiter gehts mit dem Wundern...

Beitrag von Stella* »

Lotus hat geschrieben: Sa 9. Jan 2021, 09:35 Ich wundere mich dass Leute es normal finden, Bussen in solch einer Höhe zu verteiten.
Wen meinst du damit?
Ich finde die Busse auch sehr hoch, aber dies können wir ja nicht mitbestimmen. Es steht hingegen jedem frei, das Risiko einzugehen, eine (so hohe) Busse zu kassieren.

Man kann doch nicht das Gesetz überschreiten und dann jammern, dass die Busse zu hoch ist. Als ich früher mit dem Auto regelmässig lange Strecken gefahren bin, habe ich bei der Geschwindigkeit immer darauf geachtet, dass bei einer allfälligen Busse nicht der Ausweis weg ist, sondern dass ich sie zahlen kann. Ich habe also das Risiko bewusst in Kauf genommen.

Genau das haben diese 11 Personen auch getan.

@Netterl
Bei euch sind die Regeln etwa genau so unlogisch wie in Italien. Tut mir leid für euch. :cry:
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ChrisBern
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Re: Und weiter gehts mit dem Wundern...

Beitrag von ChrisBern »

Laila1980 hat geschrieben: Sa 9. Jan 2021, 09:16 Eigentlich gehts doch hiet gar nicht um den Betrag... die Leute sind das Risiko eingegangen. Haben sich wissentlich gegen die Anordnung des Bundes gestellt. Tja, das ist jetzt die Konsequenz. Von dem her, ja, recht so.
Und wäre die Busse 1000.- gewesen, hätten die sich noch eins abgelacht und hättens wieder so gemacht. Aus dem Grund fallen die Bussen pro Person/1000 aus.
Von dem her für mich die Strafe völlig gerechtfertigt
Ui, du hast ja Budget. Ich fände 1000 CHF total schockierend und würde es danach sicher nicht mehr machen. ;-)

Edit: 11000 CHF ist ja schon ein kleines Auto. Ich finde ok, dass gebüsst wird, aber die Höhe scheint mir total unverhältnismäßig!

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Re: Und weiter gehts mit dem Wundern...

Beitrag von stella »

Bei all den Regeln wundere ich mich oft, dass die Haltung dahinter ist, dass man alles tut, was man darf und manchmal e Bitz mehr, anstatt dass man sich von der Vernunft leiten lässt, was um Massnahmenpaket sinnvoll ist, vor allem im Fokus auf nicht stringente Regeln.

Busse
Mich erschreckt nicht, dass es eine gibt. Ich finde die Höhe bedenklich und dass offensichtlich jemand denunziert hat. Letzteres finde ich äusserst alarmierend! Wehret den Anfängen.
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Re: Und weiter gehts mit dem Wundern...

Beitrag von danci »

@ Moreen
Ich hole da etwas aus (ist mehr allgemeinder Natur):
Natürlich ist das manchen egal, wie bei allen anderen Regeln auch: Menschen konsumieren Drogen, auch wenn es nicht erlaubt sie, fahren zu schnell, geben nicht alles bei den Steuern an, arbeiten oder beschäftigen schwarz und laden illegal Musik runter. Im Allgemeinen halten sich die Menschen in erster Linie an das, wo sie den Sinn einsehen und hinter dem sie stehen können. Da ist auch das Vertrauen in die eigene Regierung sehr wichtig. Die Höhe der Strafe spielt das eine zweitrangige Rolle. Die Schweiz hat im Allgemeinen im weltweiten Vergleich eher tiefe Strafen, allerdings auch eine tiefe Kriminalitätsrate. Während in vielen Ländern (allen voran USA und Russland) die Rate sehr hoch ist trotz sehr hohe Strafen. Das zeigt halt auch, dass die Abschreckung nicht das hält, was sie verspricht. Kriminaluntersuchungen haben gezeigt, dass hingegen die Gefahr, entdeckt zu werden, einen viel grösseren Einfluss hat als die Höhe der Strafe.

Letztlich haben wir daher diese Möglichkeiten: Wir können in dem Bereich das Vertrauen der Menschen in den Staat und die Regierung stützen, indem man sie nicht völlig entmündigt, sondern darauf vertraut, dass sie sich an die Regeln halten, auch im Wissen darum, dass es nie alle tun werden. Oder wir können mit Staatsgewalt dafür sorgen, dass sich möglichst alle daran halten, indem wir mehr überwachen, hohe Strafen bis hin dazu, dass man fürs Denunzieren belohnt wird. Im Wissen darum, dass zwar die Angst vor dem Staat wächst, der Respekt aber wohl eher sinkt. Wir befinden uns dabei heute in der eigentlich spannenden Situation, dass eine Diktatur durchaus erfolgreicher bei der Pandemiebekämpfung sein kann als ein Land, das auf Freiheit der Bürger*innen setzt. Trotzdem sollte man sich nicht dazu hinreissen lassen, unsere Werte ganz aufzugeben.

Natürlich wollen wir alle aus der Krise. Es sollte die Frage, welchen Preis wir dafür zahlen wollen, aber erlaubt sein. Wenn sich die Frage stellt Wirtschaft vs Menschenleben, müsste für mich persönlich die Antwort klar sein. Auch bin ich überhaupt nicht der Meinung, dass die Massnahmen aufgehoben oder gelockert werden sollten, solange die Zahlen hoch sind. Aber dass man bei einem Fest mit einer Person mehr mit überrissenen Bussen ein Beispiel statuiert wird, finde ich übertrieben. Wenn hingegen Veranstalter öffentlicher Parties mit mehreren Hundert Personen oder die Bars, die trotzdem versteckt öffnen, bestraft werden, sieht die Sache etwas anders aus.

@ Stella
Das Prinzip der Verhältnismässigkeit ist gerade, dass man durchaus sagen kann, dass die Strafe für eine Übertretung zu hoch ist. V.a. da die Höhe ja Ermessensfrage der Behörden ist.
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Re: Und weiter gehts mit dem Wundern...

Beitrag von Netterl »

@danci + stella: like

Bzgl Regeln: Ich reize nicht aus, was man darf, da ich ja die Logik verstehe. Aber eben, der Punkt ist jetzt für mich erreicht, wo ich nicht mehr mit allem mitgehe.
Heißt, dass wir uns nach dem Sinn der Verordnungen verhalten (Kontaktminimierung) aber nicht nach den Buchstaben (1 Person in einem HH)
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Re: Und weiter gehts mit dem Wundern...

Beitrag von Moreen »

@sonrie, der Vergleich mit dem Auto finde ich nicht ganz passend. Beim zu schnellen Autofahren kann ich provozieren, dass ich einen Unfall baue und ich weitere Menschenleben in Gefahr bringe. Das ist definitiv eine Straftat und gehört gebüsst!

ABER: bei den Ansteckungen mit diesem C-Virus geht es um weit mehr: je länger die Krise andauert, umso mehr Menschen drohen in den wirtschaftlichen Ruin abzudriften, von den sozialen/psychischen Folgen ganz zu schweigen. Leute, die wissentlich Regeln brechen und sich weiterhin zu weiss-der-Geier-wievielt treffen und somit das Risiko einer Ansteckung in kauf nehmen (und die Viren dann schön weiter verbreiten), sind mit verantwortlich dafür, dass die Fallzahlen weiterhin auf hohem Niveau sind und wir somit noch länger in dieser Krise stecken bleiben!

@danci, das hast du sehr gut auf den Punkt gebracht; so ist es. Ich finde die aktuelle Situation auch bedenklich, insbesondere eben wenn es ums Denunzieren geht. Das würde ich definitiv nicht machen. Aber ich habe auch kein Mitleid mit denen, die wissentlich über die Stränge schlagen und dann halt erwischt werden und dafür grad stehen müssen!

Ich bin jedoch selbstverständlich weit davon entfernt, eine Diktatur gut zu heissen (nur damit ich hier richtig verstanden werde)

@Netterl, ich kann dich sehr, sehr gut verstehen; es ist einfach krass, was da bei euch abgeht :|
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Re: Und weiter gehts mit dem Wundern...

Beitrag von danci »

Moreen hat geschrieben: Sa 9. Jan 2021, 12:15
Ich bin jedoch selbstverständlich weit davon entfernt, eine Diktatur gut zu heissen (nur damit ich hier richtig verstanden werde)
Davon bin ich ausgegangen :mrgreen:
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Re: Und weiter gehts mit dem Wundern...

Beitrag von danci »

Mal was anderes:
Ich wundere mich gerade sehr über den Algorithmus meines audible-Kontos.

Meine Bibliothek besteht grösstenteils aus einigen gesellschaftskritischen und/oder historischen Romanen, Sachbüchern betreffend Erziehung, Beziehungen, Feminismus und anderen politischen Themen sowie einigen Kinder-Hörbüchern. Meine letzten paar Käufe waren: "die Päpstin" von Donna Cross (historsche Legende), "Die Frau fürs Leben ist nicht das Mädchen für alles" von Laura Fröhlich (zum Thema Mental Load), "kleine grosse Schritte" von Jodi Picoult (Roman zum Thema Rassismus) und "Der Hundertjährige der zurückkam, um die Welt zu retten" von Jonas Jonasson (sehr witziger Roman, wo diverse Politiker auf die Schippe genommen werden)

Amazon schreibt dazu: Tipps basierend auf ihrem Hörverhalten: die Crossfire-Reihe (ähnlich shades of grey). :shock: :shock: :lol: :lol: :lol: Was bitte schön, führte in meinem Hörverhalten zu dem Vorschlag? :mrgreen:
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Re: Und weiter gehts mit dem Wundern...

Beitrag von Stella* »

@danci
Die wollten dich vielleicht auf andere Gedanken bringen. :mrgreen: :mrgreen:
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Re: Und weiter gehts mit dem Wundern...

Beitrag von Moreen »

@danci, der ist gut 😂😂😂

Da kommt mir einer unsere Dozenten (Schriftsteller) in den Sinn: er schrieb an einem Buch, welches sich im Mittelalter abspielt und recherchierte deshalb u.a. auch nach den damaligen Folterinstrumenten... Dreimal darfst du raten, was Google ihm später alles an Produkten aus der einschlägigen Szene unterbreitet hat :mrgreen:
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Re: Und weiter gehts mit dem Wundern...

Beitrag von danci »

@ Moreen
Kann ich mir vorstellen :lol: :lol: :lol:

@ Stella*
Wer weiss :lol: :lol:
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Re: Und weiter gehts mit dem Wundern...

Beitrag von Yoghurt »

danci hat geschrieben: Sa 9. Jan 2021, 12:48 Mal was anderes:
Ich wundere mich gerade sehr über den Algorithmus meines audible-Kontos.

Meine Bibliothek besteht grösstenteils aus einigen gesellschaftskritischen und/oder historischen Romanen, Sachbüchern betreffend Erziehung, Beziehungen, Feminismus und anderen politischen Themen sowie einigen Kinder-Hörbüchern. Meine letzten paar Käufe waren: "die Päpstin" von Donna Cross (historsche Legende), "Die Frau fürs Leben ist nicht das Mädchen für alles" von Laura Fröhlich (zum Thema Mental Load), "kleine grosse Schritte" von Jodi Picoult (Roman zum Thema Rassismus) und "Der Hundertjährige der zurückkam, um die Welt zu retten" von Jonas Jonasson (sehr witziger Roman, wo diverse Politiker auf die Schippe genommen werden)

Amazon schreibt dazu: Tipps basierend auf ihrem Hörverhalten: die Crossfire-Reihe (ähnlich shades of grey). :shock: :shock: :lol: :lol: :lol: Was bitte schön, führte in meinem Hörverhalten zu dem Vorschlag? :mrgreen:
Meine Güte, danci, ist das nicht offensichtlich?

1) Du hast offensichtlich Kinder. Wer sich freiwillig Kinder anschafft, ist masochistisch. Da liegt ein Sado-Maso-Roman doch wirklich auf der Hand!
2) Du liest "Die Päpstin", ein Roman, in dem ein Huscheli versucht, sich unrechtmässig nach oben zu pushen und von den Männern auf seinen Platz verwiesen wird. Dasselbe Thema wie in Crossfire!
3) Du liest Selbsthilfe-Bücher für Huschelis, welche Haushaltsarbeiten zwingend von ihnen erledigt werden müssen und welche sie besser ihrem Mann anvertrauen. Huschelige Frau und Mann, der weiss, wo es langgeht -- was liegt da näher als Crossfire?

Was würdest du nur machen, wenn ich dir nicht die Welt erklären würde? :wink:

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