Und weiter gehts mit dem Wundern...

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Moderator: conny85

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millou
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Re: Und weiter gehts mit dem Wundern...

Beitrag von millou »

ChrisBern hat geschrieben: Sa 16. Jan 2021, 15:51
millou hat geschrieben: Sa 16. Jan 2021, 15:21
stella hat geschrieben: Sa 16. Jan 2021, 14:25 Lotus
Im Bus hat es einen Ticketautomaten.
Bei uns hats keine Automaten im Bus.
Hier auch nicht (Stadt Bern). Allerdings an jeder Haltestelle.
Bei uns nicht mal das.
Ich hab ja ein GA, wollte aber Tochter mal spontan mit dem Bus schicken. Ich habs dann gelassen...

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carina2407
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Re: Und weiter gehts mit dem Wundern...

Beitrag von carina2407 »

Ich hab meinem Sohn deshalb die FairtiQ - App auf sein Handy runtergeladen, er kommt gut damit zurecht und ist so völlig frei mit Bus und Bahn.
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AnCoRoJe
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Re: Und weiter gehts mit dem Wundern...

Beitrag von AnCoRoJe »

Ich wundere mich wie man bei all den Lawinenwarnungen der letzten Tage doch auf die Idee kommt sich abseits von gesicherten Pisten aufzuhalten.
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danci
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Re: Und weiter gehts mit dem Wundern...

Beitrag von danci »

@ millou
Meine Tochter hat die SBB App mit meinem Account. So kann ich ihr immer und überall ein Billett kaufen und sie kann sie auf ihrem Handy öffnen. Ich glaube, bis 40.- könnte sie es auch selber, sie meint aber, sie verstehe es nicht.
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millou
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Re: Und weiter gehts mit dem Wundern...

Beitrag von millou »

Danke. Sie hat noch kein Handy.

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stella
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Re: Und weiter gehts mit dem Wundern...

Beitrag von stella »

Meine Kinder haben auf dem Handy Prepaid... Da kostet das Inet viel zu viel, um übers Handy Ticket zu kaufen.

Im Winter haben sie ein Busabo. Monatskarte.
Im Sommer haben sie Steckknipskarten... Und sonst lösen sie eben mit Münzen am Automaten.
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danci
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Re: Und weiter gehts mit dem Wundern...

Beitrag von danci »

@ Stella
Meine hat zwar ein Abo, aber mit dehr limitierten Internet. Sie schaltet es ein, lädt das Bilett runter und schaltet es wieder aus. Meistens lädt sie es sogar zu Hause runter. Ist es mal drauf, kannst du offline sein.
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ausländerin
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Re: Und weiter gehts mit dem Wundern...

Beitrag von ausländerin »

AnCoRoJe hat geschrieben: Sa 16. Jan 2021, 17:10 Ich wundere mich wie man bei all den Lawinenwarnungen der letzten Tage doch auf die Idee kommt sich abseits von gesicherten Pisten aufzuhalten.
Wenn der Hang nicht mehr als 30 Grad Neigung hat, ist es meistens kein Problem. Heute waren sehr viel Skitourengänger unterwegs, (wir übrigens auch). Auch es wurde in Skigebieten viel abseits der Pisten gefahren - es war traumhaft bis es Verfahren wurde. Es ist oft kein Problem abseits Pisten unterwegs zu sein wenn du weisst was du tust. Das Problem sind Leute die mit null Ahnung steile hänge runtersausen, die keine Ahnung von Schnee haben, die Gefahren in unterschiedlichen Bedinungen nicht verstehen und denen Schutz der Natur und Wildlife egal ist.

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danci
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Re: Und weiter gehts mit dem Wundern...

Beitrag von danci »

@ ausländerin
Entschuldige, aber wer Schutz zur Natur und Wildlife tragen will, bleibt auf der Piste. Skifahren ist eh nicht so umweltfreundlich. Je mehr Menschen aber ausserhalb der Piste fahre, ob erfahren oder nicht, dann verlieren die Tiere ihre Rückzugsorte immer mehr. Und natürlich hat das auch Einfluss auf die Natur. Ist auch im Sommer so. Wenn nun allesausserhalb der Wanderwege trampeln, ist das mehr als problematisch.
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AnCoRoJe
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Re: Und weiter gehts mit dem Wundern...

Beitrag von AnCoRoJe »

ausländerin hat geschrieben: Sa 16. Jan 2021, 19:14
AnCoRoJe hat geschrieben: Sa 16. Jan 2021, 17:10 Ich wundere mich wie man bei all den Lawinenwarnungen der letzten Tage doch auf die Idee kommt sich abseits von gesicherten Pisten aufzuhalten.
Wenn der Hang nicht mehr als 30 Grad Neigung hat, ist es meistens kein Problem. Heute waren sehr viel Skitourengänger unterwegs, (wir übrigens auch). Auch es wurde in Skigebieten viel abseits der Pisten gefahren - es war traumhaft bis es Verfahren wurde. Es ist oft kein Problem abseits Pisten unterwegs zu sein wenn du weisst was du tust. Das Problem sind Leute die mit null Ahnung steile hänge runtersausen, die keine Ahnung von Schnee haben, die Gefahren in unterschiedlichen Bedinungen nicht verstehen und denen Schutz der Natur und Wildlife egal ist.
Du schreibst es: „...MEISTENS kein Problem.“ Aber wegen ein paar unverbesserlichen Idioten müssen sich dann Rettungsteams in Gefahr begeben. Ich bleib dabei, ausserhalb von markierten Pisten und Wegen hat man einfach nichts verloren. Und auch dancis Argumente find ich absolut korrekt.
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Re: Und weiter gehts mit dem Wundern...

Beitrag von ausländerin »

danci hat geschrieben: Sa 16. Jan 2021, 20:23 @ ausländerin
Entschuldige, aber wer Schutz zur Natur und Wildlife tragen will, bleibt auf der Piste. Skifahren ist eh nicht so umweltfreundlich. Je mehr Menschen aber ausserhalb der Piste fahre, ob erfahren oder nicht, dann verlieren die Tiere ihre Rückzugsorte immer mehr. Und natürlich hat das auch Einfluss auf die Natur. Ist auch im Sommer so. Wenn nun allesausserhalb der Wanderwege trampeln, ist das mehr als problematisch.
Danci - ist das dein Ernst? Ehrlich? Du vergleichst die Schaden von ein paar tourengänger auf klar definierten Routen die alle Dokumentiert sind und die nie ein Schutzgebiet betreten mit Schaden die Skigebieten anrichten? Alle die Beschneiungsanlagen, Stromverbrauch, neue Anlagen die über Schutzzonen bezogen werden, ganze Wüsten die unter die Pisten enstehen? SAC sind die bösen, aber die Betreiber den Anlagen und alle die Kunden die heiligen? Die Skifahren ist Umweltnonsense. Die Tourengänger sind sowas wie ein paar fliegen in Vergleich. Die Freerider die quer durch die Schutzgebiete fahren sind aber ein Problem - da sind wir uns einig. Aber nicht alles abseits der Piste ist ein Schutzgebiet - oft sind es Hänge zwischen den Pisten - die sind sowieso Tot was Fauna angeht, genauso wie Pisten. Und das Problem sind die Pisten. Oder glaubst du dass ein paar jugentlicheam Wochenende verjagen die Gämsen, aber stundenlange fahrende Pistenfahrzeuge machen weniger Lärm?
Wegen Wanderwegen können wir hier auch diskutieren - auf einem Alp ist alles sowieso kaputt. Da kannst du trampeln wo du willst - die überdüngung ist so immense dass nichts ausser der Grass wächst und kein Mensch mehr weiss wie eine Natürliche Wiese aussieht. Sorry aber ein Kuh vertrampelt mehr in einem Monat als ein paar Menschen in ganzen Leben. Und eine grosse Teil der leicht zugängligen Berggebieten sind eben Alps. Es ist aber völlig anders in Schutzzonen und Schutzgebieten, wo Leute ausserhalb der Wege viel Schaden anrichten können, sowie ihre Hunden, Katzen, Abfall usw. Diese pauschalisierungen sind sowas von Nonsense. Da rennen hier die Menschen ein paar Mäusen hinterher und sehen das Elefanten nicht vor der Nase.

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Re: Und weiter gehts mit dem Wundern...

Beitrag von ausländerin »

AnCoRoJe hat geschrieben: Sa 16. Jan 2021, 20:31
ausländerin hat geschrieben: Sa 16. Jan 2021, 19:14
AnCoRoJe hat geschrieben: Sa 16. Jan 2021, 17:10 Ich wundere mich wie man bei all den Lawinenwarnungen der letzten Tage doch auf die Idee kommt sich abseits von gesicherten Pisten aufzuhalten.
Wenn der Hang nicht mehr als 30 Grad Neigung hat, ist es meistens kein Problem. Heute waren sehr viel Skitourengänger unterwegs, (wir übrigens auch). Auch es wurde in Skigebieten viel abseits der Pisten gefahren - es war traumhaft bis es Verfahren wurde. Es ist oft kein Problem abseits Pisten unterwegs zu sein wenn du weisst was du tust. Das Problem sind Leute die mit null Ahnung steile hänge runtersausen, die keine Ahnung von Schnee haben, die Gefahren in unterschiedlichen Bedinungen nicht verstehen und denen Schutz der Natur und Wildlife egal ist.
Du schreibst es: „...MEISTENS kein Problem.“ Aber wegen ein paar unverbesserlichen Idioten müssen sich dann Rettungsteams in Gefahr begeben. Ich bleib dabei, ausserhalb von markierten Pisten und Wegen hat man einfach nichts verloren. Und auch dancis Argumente find ich absolut korrekt.
Weiss du - ich fahre kein Auto. Mir langt ÖV vollkommen. Ich weiss nicht warum alle die "Idioten" (dein Wort) sich jeden Tag ins Auto setzten und alle ins Gefahr bringen.
Übrigens - ich behaupte auch nicht dass alle die ein Auto Unfall gemacht haben, nicht Auto fahren können. Manchmal ist es nur Pech.

tantchen
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Re: Und weiter gehts mit dem Wundern...

Beitrag von tantchen »

Ich verstehe das auch nicht, dass man z.Bsp abseits von Pisten fährt, oder aber auch andere Verbote missachtet. Wenn einer etwas Verbotenes macht, weil er denkt er weiss was er tut, oder hätte (ein bisschen) Ahnung, dann sieht das bestimmt ein anderer der keine Ahnung hat und denkt sich, der andere macht ja auch, weil der wisse was er tue.
Jede Überschreitung eines Verbotes zieht Nachahmer an die vermutlich nicht verstehen, warum etwas nicht erlaubt ist, aber meinen genug zu wissen um ein Verbot zu umgehen.
Das finde ich schade und respektlos denjenigen gegenüber die sich bemühen der Allgemeinheit etwas Sicheres und Schönes zu bieten und manchmal Verbote aufstellen müssen. Auch wenn diese vielleicht nicht immer zu jedem Zeitpunkt gleich wichtig wären.

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danci
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Re: Und weiter gehts mit dem Wundern...

Beitrag von danci »

@ ausländerin
Ich habe nichts verglichen und ja, skifahren ist nicht umweltfreundlich, da sind wir und einig. Diese gibt es jedoch und wird es solange geben, bis aufgrund der Klimaerwärmung kein Schnee mehr fällt umd Kunstschnee schmilzt. Die Frage muss sich jeder selber stellen, ob und wie er da mitmacht. Denn wenn durch diese bereits der Platz für Natur und Tiere weniger wird, will man es dann noch zusätzlich nehmen? Schutzgebiet hin oder her. Aber dieses „ein paar“ lasse ich nicht gelten. Man nimmt sich damit Freiheiten von denen man weiss, dass es problematisch wäre, wenn es mehr tun würden, aber es ist ok, weil es wenige sind? Ich bin ganz sicher kein Moralapostel und handle auch nicht immer umweltfreundlich, im Gegenteil. Abrr wenn jemand da von Schutz von Natur spricht, finde ich es nicht richtig.
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Re: Und weiter gehts mit dem Wundern...

Beitrag von ausländerin »

tantchen hat geschrieben: Sa 16. Jan 2021, 22:41 Ich verstehe das auch nicht, dass man z.Bsp abseits von Pisten fährt, oder aber auch andere Verbote missachtet. Wenn einer etwas Verbotenes macht, weil er denkt er weiss was er tut, oder hätte (ein bisschen) Ahnung, dann sieht das bestimmt ein anderer der keine Ahnung hat und denkt sich, der andere macht ja auch, weil der wisse was er tue.
Jede Überschreitung eines Verbotes zieht Nachahmer an die vermutlich nicht verstehen, warum etwas nicht erlaubt ist, aber meinen genug zu wissen um ein Verbot zu umgehen.
Das finde ich schade und respektlos denjenigen gegenüber die sich bemühen der Allgemeinheit etwas Sicheres und Schönes zu bieten und manchmal Verbote aufstellen müssen. Auch wenn diese vielleicht nicht immer zu jedem Zeitpunkt gleich wichtig wären.
Abseits Pisten fahren ist nicht verboten, ausser es ist eine Schutzzone oder Naturschutz Park. Von wo hast du das? Die Betreiber der Skigebiet haftet einfach nicht wenn was passiert, und wenn ein Freerider eine Lawine auslöst bei denen dritte zu schaden kommen, kann er zu Verantwortung gezogen werden.

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Re: Und weiter gehts mit dem Wundern...

Beitrag von ausländerin »

danci hat geschrieben: Sa 16. Jan 2021, 23:50 @ ausländerin
Ich habe nichts verglichen und ja, skifahren ist nicht umweltfreundlich, da sind wir und einig. Diese gibt es jedoch und wird es solange geben, bis aufgrund der Klimaerwärmung kein Schnee mehr fällt umd Kunstschnee schmilzt. Die Frage muss sich jeder selber stellen, ob und wie er da mitmacht. Denn wenn durch diese bereits der Platz für Natur und Tiere weniger wird, will man es dann noch zusätzlich nehmen? Schutzgebiet hin oder her. Aber dieses „ein paar“ lasse ich nicht gelten. Man nimmt sich damit Freiheiten von denen man weiss, dass es problematisch wäre, wenn es mehr tun würden, aber es ist ok, weil es wenige sind? Ich bin ganz sicher kein Moralapostel und handle auch nicht immer umweltfreundlich, im Gegenteil. Abrr wenn jemand da von Schutz von Natur spricht, finde ich es nicht richtig.
Danci - dann müssen wir dann wandern verbieten. Und Haltung von Hunden und Katzen an Waldrändern. Ich habe nie behauptet dass ich umweltfreundlich handle - ich kann es gar nicht in meinem job - ich fliege um halbe Welt ringsum. Bergsteigen, Skitouren ist ein Hobby für eine kleine Gruppe von Leuten - die es übrigens mit viel Respekt zu Natur ausüben. Das ist nicht umweltfreundlich. Aber in Wald mit Hund in Berge oder Flachland spazieren ist umweltfreundlich? Das ist OK? Wo ist der unterschied? So wie dieses Jahr waren die Berge in Sommer noch nie überfüllt. Wie viele hier gehen oh so gerne wandern? Auch in Frühling wenn es Brutzeit ist? Lärm ist Lärm - ob auf Wanderweg oder nicht. Dann sollen wir das verurteilen. Und noch vieles vieles mehr. Erkläre mir bitte die Unterschied. Ich kapiere es wirklich nicht. Und ja - die Menge ist wichtig und beeinflusst enorm ob verhalten problematisch ist. Ich habe Angst dass Skigebiete zugemacht werden. Weil dann rennen alle abseits der Pisten mit Schneeschuhen, und Skitourenskiern - und dann haben wir ein Problem wenn Leute es ohne Ausbildung und Ahnung machen. Dann gibt es Tote Menschen und Tiere.

Yoghurt
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Re: Und weiter gehts mit dem Wundern...

Beitrag von Yoghurt »

Lärm ist Lärm, aber wenn der Lärm nur auf ausgewiesenen Wegen / Pisten / was auch immer stattfindet, haben die Tiere eine Chance, sich daran zu gewöhnen. Nach dem Motto: Wenn an der xy-Stelle Lärm ist, dann ist das für mich nicht gefährlich. Dann hält sich der Stress für die Tiere in Grenzen. Wenn die Leute aber einfach durch die Gegend stapfen oder abseits der Pisten fahren, dann ist das für die Tiere jedes Mal wieder ein neuer Stress, weil sie nicht wissen, was das für sie bedeutet. Das hat nichts mit Schutzgebieten zu tun. Tiere können keine Schilder lesen und leben auch ausserhalb von Schutzgebieten. Es macht also durchaus einen Unterschied, ob man auf den Wegen bleibt oder nicht.

Lilyrose
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Re: Und weiter gehts mit dem Wundern...

Beitrag von Lilyrose »

Auch beim Skitouren gehen gibts es Regeln, die man befolgen sollte, damit die Tiere und Natur geschont wird. Ausserdem gibts es ja ausgewisene Skitouren routen, die unproblematisch sind. Ich bin der Meinung, dass gerade Skitouren fahren etwas ist, dass man tut, weil man die Natur schätzt. Ich finde, dass kann man schwer mit Pistenfahrer vergleichen. Ich kenne keine Skitürerler, die nicht auf die Natur achten. Wenn man die Regeln befolgt, dann ist das doch kein Problem?!

Ich glaube nicht, dass viele "normale" Skifahrer auf Touren gehen, nur weil Pisten geschlossen sind. Es braucht ja eine komplett andere Ausrüstung dafür. Solche die gesperrte Pisten befahren, um etwas Tiefschnee zu fahren, das sind in meinen Augen Idioten, die Regeln missachten und sich und andere in Gefahr bringen.

Normale Skitour kann natürlich auch bei Profis mal was schief gehen... Aber normalerweise weiss man Gefahren eher realistischer einschätzen und meidet diese. Ich selber gehe zb nicht bei erheblicher Lawinengefahr... Das ist es mir dann doch nicht wert

tantchen
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Re: Und weiter gehts mit dem Wundern...

Beitrag von tantchen »

Es wundert mich einfach jeden Winter wenn es eine Zeitungsmeldung gibt über verschüttete Personen die ausserhalb der Piste eine Lawine auslösen. Ich kenne mich zuwenig aus wegen ausserhalb der Pisten, und wusste das nicht.
Es geht mir mehr allgemein um „Grenzen“. Für mich gehört nur schon eine Begrenzung/ Band zu den Dingen die ich nicht überschreite, weil es für den der es anbrachte Sinn macht und irgendetwas „ruhen“ muss, vorübergehend (für Ungeübte) als Gefahr eingestuft wird oder Ähnliches, deshalb gilt für mich z.Bsp. ein Band einfach als Barriere.

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Re: Und weiter gehts mit dem Wundern...

Beitrag von Lilyrose »

Ja, da stimme ich völlig überein. Abgesperrt ist abgesperrt und für mich ein No-go. Das sind dann allerdings keine Tourengänger, sondern Freerider oder einfach Idioten, die dann teilweise wohl nicht mal ein LVS dabei haben....

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