Zucker-Belastungstest

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Lulu17
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Zucker-Belastungstest

Beitrag von Lulu17 » So 26. Jan 2020, 22:05

Hallo zusammen
Wie wird das bei euch gehandhabt? Macht euer FA standartmässig einen Zuckerbelastungstest oder "nur" wenn der Nüchternwert ein gewisser Wert überschreitet? Ich habe das Gefühl wir sind heute in einem Testwahn und es ist etwas Übertrieben diesen Test durch zu führen wenn der Nüchterntest gut war. Wie sieht das bei euch aus?

5erpack
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Re: Zucker-Belastungstest

Beitrag von 5erpack » Mo 27. Jan 2020, 10:31

Würde nur einmal gemacht. Erste SS. Der Rest wurde einfach immer der Langzeit Zucker getestet.
War immer in Ordnung und daher auch kein Test.
Nicht umdrehen, weiter gehen!

Lilyrose
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Re: Zucker-Belastungstest

Beitrag von Lilyrose » Mo 27. Jan 2020, 12:30

Nur nüchternwert...

Leela
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Re: Zucker-Belastungstest

Beitrag von Leela » Mo 27. Jan 2020, 12:54

1. Ss kein Thema
2. Ss Nüchternwert 5.4, daher gemacht aber nicht korrekt (Fingerpieks statt venöses Blut), mittlerer Wert von 10.0 genau getroffen (Nüchternwert war an dem Tag top und der dritte auch). Daher dann die Fehldiagnose ss Diabetes, musste dann messen aber die Werte waren ohne Ernährungsumstellung immer gut. Die Diagnose wurde ich trotzdem nicht mehr los.
3. ss Nüchternwert gut, Test nicht gemacht. War kaum beim FA da Hebammenbetreuung.
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pina26
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Re: Zucker-Belastungstest

Beitrag von pina26 » Mo 27. Jan 2020, 14:08

Liebe Lulu

es ist so, dass bei einem Nüchternwert von kleiner/gleich 4.3 mmol/l (venöse Blutentnahme) kein Belastungstest stattfinden muss, da du dann ein äusserst geringes Risiko für einen SS-Diabetes hast. Wenn ich dich wäre, würde ich deinen FA nach dieser Vorgehensweise fragen. Je nach Wert ist dann einfach ein zusätzlicher Termin für den Zuckertest nötig.

Alles Gute!

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ChrisBern
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Re: Zucker-Belastungstest

Beitrag von ChrisBern » Mo 27. Jan 2020, 18:09

Mein FA hat das leider immer extern bei einem Labor machen lassen und die haben immer das volle Programm gemacht. Meine Ärztin meinte, es sei Pflicht, auch wenn es bei mir idiotisch sei...keine Ahnung, ob das stimmt, meine Ärztin ist recht bestimmend und ich habe nicht widersprochen. Total nervig, dauert ewig für nix...

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Re: Zucker-Belastungstest

Beitrag von Linli » Mo 27. Jan 2020, 18:41

Ich hab 3x den Test "verweigert" und via Hebamme den Blutzucker kontrolliert.

Meines Erachtens bringt es mehr, wenn man selbst Zuhause für einen gewissen Zeitraum testet als so eine unnatürlich grosse Menge Zucker trinkt.

Und nein, es ist keine Pflicht. Noch ist nichts Pflicht. Auch kein US oder Spital-Geburt o.ä.
Meine erste FA war da leider auch etwas daneben :roll:
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Re: Zucker-Belastungstest

Beitrag von pina26 » Mo 27. Jan 2020, 20:55

Für Interessierte ist die Leitlinie der schweizerischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe hier nachzulesen:

https://www.sggg.ch/fileadmin/user_uplo ... s_2011.pdf

Egal was einige FA sagen: Es ist durchaus eine praktikable Variante, nur den Nüchternwert (venös) zu bestimmen und somit je nach Wert auf den Belastungstest zu verzichten.

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Re: Zucker-Belastungstest

Beitrag von mamisbebe » Di 28. Jan 2020, 13:58

Bei meiner früheren FA wollten die den Glucosetoleranztest sowieso machen: ich habe mich geweigert, weil die Werte nüchtern gut waren. Meine jetztige FA macht einfach den Wert nüchtern und je nach Resultat empfiehlt sie dann den Toleranztest.

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Re: Zucker-Belastungstest

Beitrag von Chrissie » Mi 29. Jan 2020, 11:05

Meine hat den ganzen gemacht. Und... obwohl der NW ok war, waren der 1h und 2h Wert schlecht. Nicht „ein bisschen schlecht“ sondern sehr schlecht. Wären also auch mit den früheren, noch nicht so tiefen Grenzwerten als Schwangerschaftsdiabetes eingestuft worden.
Meine FA hat mit erklärt, dass der NW schon durch 10 Minuten gehen stark gesenkt werden kann, es reichte also schon de kurze Weg zur Praxis um den Wert ins positive zu verfälschen.
Dass ich eindeutig Schwangerschaftsdiabetes hatte zeigte sich dann auch als ich den Blutzucker messen musste. Normales Essen gab viel zu hohe Zuckerwerte, mit angepasster Ernährung und viel Bewegung konnte ich die Werte aber unter Kontrolle halten.
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Re: Zucker-Belastungstest

Beitrag von Chrissie » Mi 29. Jan 2020, 11:06

Linli hat geschrieben:
Mo 27. Jan 2020, 18:41
Ich hab 3x den Test "verweigert" und via Hebamme den Blutzucker kontrolliert.

Meines Erachtens bringt es mehr, wenn man selbst Zuhause für einen gewissen Zeitraum testet als so eine unnatürlich grosse Menge Zucker trinkt.

Und nein, es ist keine Pflicht. Noch ist nichts Pflicht. Auch kein US oder Spital-Geburt o.ä.
Meine erste FA war da leider auch etwas daneben :roll:

Da stimme ich Dir zu! Einen Diabetes würde man ja auch erkennen wenn man nach normalen Mahlzeiten den Blutzucker misst. Wenn ich nochmals schwanger wäre würde ich das auf jeden Fall machen anstelle des Glukosetests.
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Re: Zucker-Belastungstest

Beitrag von 5erpack » Mi 29. Jan 2020, 11:14

Chrissie hat geschrieben:
Mi 29. Jan 2020, 11:05
Meine hat den ganzen gemacht. Und... obwohl der NW ok war, waren der 1h und 2h Wert schlecht. Nicht „ein bisschen schlecht“ sondern sehr schlecht. Wären also auch mit den früheren, noch nicht so tiefen Grenzwerten als Schwangerschaftsdiabetes eingestuft worden.
Meine FA hat mit erklärt, dass der NW schon durch 10 Minuten gehen stark gesenkt werden kann, es reichte also schon de kurze Weg zur Praxis um den Wert ins positive zu verfälschen.
Dass ich eindeutig Schwangerschaftsdiabetes hatte zeigte sich dann auch als ich den Blutzucker messen musste. Normales Essen gab viel zu hohe Zuckerwerte, mit angepasster Ernährung und viel Bewegung konnte ich die Werte aber unter Kontrolle halten.
Man kann aber auch den Langzeit Zucker wert messen. Da reicht dann 10-15 min gegen nicht aus. Der Zeit auch auf, ob ein Diabetes Patient die Medikamente etc richtig nimmt oder ob er Entgleisungen hat. Meine Gynäkologen haben immer den Langzeit wert gemessen. Der war immer gut und daher, kein Diabetes.
Würde als immer drauf bestehen, wenn ein Arzt den Zucker kontrollieren will, den Langzeit Zucker zu messen.

Hier ein Zitat:
Die kurzzeitige Konzentration von Glukose im Blut schwankt sowohl bei gesunden Menschen als auch bei Diabetikern und ist abhängig davon, wie zuckerhaltig eine Mahlzeit war, aber auch vom Zeitpunkt der Messung sowie von weiteren Faktoren wie Stress oder Bewegung. Der aktuell gemessene Wert ist deshalb immer nur eine Momentaufnahme. Der HbA1c-Wert dagegen wird vom aktuellen Blutzuckerspiegel kaum beeinflusst. Er kann wichtige Hinweise geben, wie gut er in den letzten drei Monaten eingestellt war.
Nicht umdrehen, weiter gehen!

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Re: Zucker-Belastungstest

Beitrag von uetliberg » Mi 29. Jan 2020, 11:49

Der Langzeitzucker ist zur Beurteilung von Schwangerschaftsdiabetes nicht geeignet, da er ja eben die letzten drei Monate beurteilt. Der Schwangerschaftsdiabetes entwickelt sich ja erst während der Schwangerschaft und wird so nicht genügend erkannt.

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Re: Zucker-Belastungstest

Beitrag von Jamiro » Fr 31. Jan 2020, 12:05

Meine Nüchternwerte waren immer sehr tief und die beiden anderen Werte trotzdem seeeehr grenzwertig. Ich würde mich also nicht auf den NW verlassen.

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Re: Zucker-Belastungstest

Beitrag von Spiesserin » Sa 1. Feb 2020, 10:28

Bei mir war es so, dass ich wohl einen so hohen Nüchternwert hatte, dass bei mir ebenfalls auf den Belastungstest verzichtet wurde. Beim führen des Diabetistagebuchs hat sich dies dann au h bestätigt.

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