GARTENMÄDELS...auf die nächsten 50 blühenden Seiten!

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Nuuneli
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Re: GARTENMÄDELS...auf die nächsten 50 blühenden Seiten!

Beitrag von Nuuneli » Di 28. Aug 2018, 10:08

Hat jemand von Euch Apfelbäume? Wann schneidet ihr sie? Direkt nach der Ernte? Oder erst im Winter? Ich bin da immer etwas unsicher...man hört verschiedene Sachen. Prinzipiell möchte ich einen Schnitt, der das Wachstum der Bäume nicht ankurbelt (mein Vorgänger hat einfach oben ritschratsch abgeschnitten, sodass ein diese (eigentlichen) Niederstämmer zu grossen Bäumen geworden sind - sprich ich muss schon drauf rumklettern beim Schneiden ;-) .
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Pinie
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Re: GARTENMÄDELS...auf die nächsten 50 blühenden Seiten!

Beitrag von Pinie » Di 28. Aug 2018, 11:26

Danke für die Antworten, es war da Samstag, nass und ich hatte Zeit (bzw hätte anderes tun müssen) am Garten rumzustudieren. War heute beim Blumenlädeli im Dorf, die haben normalerweise Setzlinge, jetzt aber gar nichts... So dauerts halt noch paar Tage. Nüsslisalat könnte ich wieder mal versuchen, habe es wegen geringem Erfolg schon lange nicht mehr gesät. Spinat hatte ich noch gar nie, wär auch mal n' Versuch wert.

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Re: GARTENMÄDELS...auf die nächsten 50 blühenden Seiten!

Beitrag von Astin » Mi 29. Aug 2018, 07:13

Guten Morgen miteinander

@Nuuneli: Niederstamm heisst nicht, dass die Bäume auf ewig klein bleiben. ;-) Sie sind auf einer langsam wachsenden Unterlage veredelt, so dass sie - wie der Name schon sagt - langsam wachsen. Trotzdem kann ein 20-jähriger Niederstammbaum auch 5-10 m hoch werden. ;-) Ausserdem sind wirkliche Niederstämmchen eher selten (Stammhöhe bis 60-80 cm), häufiger sind Mittelstämmchen (80-120 cm Stammhöhe) oder Mittel-Hochstammbäume (120-180 cm Stammhöhe). Stammhöhe entspricht der Höhe zwischen Boden und dem ersten Ast.

Ein Niederstammbaum kann klein gehalten werden - wenn er immer ritschratsch geschnitten wird. Wächst er und trägt gleichzeitig viele gesunde Früchte, dann hat er den richtigen Schnitt bekommen und steht an einem passenden Standort. ;-) Von "kurz und klein schneiden" auf "das gibt einen grossen Baum" zu schliessen, geht in diesem Fall nicht. Ich vermute, der Vorbesitzer hat dem Baum einfach Platz und Zeit gelassen, sich zu entfalten. (Übrigens würde ich bei Niederstämmern wirklich aufpassen beim Klettern. Die brauchen in der Regel einen Pfosten für sich selbst, weil die langsam wachsende Unterlage auch dazu führt, dass die Wurzeln nur langsam wachsen. Ausserdem sind Veredelungsstellen nicht sehr stabil.) Wenn ein grosser Niederstammbaum (d.h. alt) noch immer Äpfel trägt, ist das doch super - und bei weitem nicht selbstverständlich, weil auch ältere Bäume einen Schnitt brauchen, um "gut" auszusehen und Früchte zu tragen!

Zum Schnitt selbst: Ja, ein Sommerschnitt kann beruhigen. Bei uns hat es sich allerdings durchgesetzt (Eltern, Onkel und Tanten), dass im Sommer nur die Wasserschosse geschnitten werden, falls sie leicht erreichbar sind. Dafür wird aber keinesfalls eine Leiter gestellt. Ausserdem sollte geerntet worden sein, weil die Reife der Früchte extrem viel Kraft braucht, und danach noch eine Weile Zeit bleiben, damit der Baum noch über die Blätter Kraft in die Wurzeln bringt. Schneidest du ihn zu stark, bleibt ihm zu wenig, um im nächsten Jahr (viele) Früchte auszubilden. Ein Sommerschnitt wird eher bei Steinobst gemacht, da das in der Regel ja auch im Juni-Juli reif ist. Es gibt aber Apfelsorten, die erst im September/Oktober reifen, und da dem Baum noch Kraft zu rauben, sehe ich als kontraproduktiv an. (Übrigens mein Vater auch, der hat den Obstbaumschneidekurs gemacht). Unsere Umgebung schneidet die Bäume im Februar/März, wenn es noch nicht zu warm ist, aber der Frühling schon vor der Tür steht. (Wenn die Bäume noch keinen Saft haben.) Dann wird auch etwas radikaler geschnitten, denn im Herbst hat man dem Baum ja alle Zeit gelassen, um die Kraft in den Wurzeln zu sammeln - und von dort beginnt er auch wieder zu "leben".

Fazit: Ein Sommerschnitt ist schon eher der, der das Wachstum beruhigt, es ist aber in meinen Augen schwierig, das richtige Mass zu finden, vor allem, wenn die Äpfel spät reifen. Welche Sorte habt ihr denn?

@Pinie: Spinat aus dem Garten ist super! :-D Was ich auch noch gesehen habe, sind Endivie-Setzlinge. Nicht jedermanns Sache, aber vielleicht mögt ihr die (bitteren) Wintersalate ja. ;-)

@Nineli: Wie geht es dir?

@me: Immer viel zu tun ... :lol: :oops:
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Re: GARTENMÄDELS...auf die nächsten 50 blühenden Seiten!

Beitrag von Nuuneli » Mi 29. Aug 2018, 12:06

@astin: besten Dank für Deine Antwort! Die Sorte kenne ich nicht. Der Grosse könnte rote Glockenäpfel haben. Der andere (laut Gärtner ein Niederstamm) ev Berner Rosen. Als ich den Garten übernommen habe, trug keiner der beiden Äpfel. Im 2. Jahr ein paar, im 3. Jahr enorm viel und auch dieses Jahr hängen recht viele (habe die letztem beiden Schnitte selbst vorgenommen: der eine Baum im Oktober, der andere im März - es gibt viel Arbeit!)
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Re: GARTENMÄDELS...auf die nächsten 50 blühenden Seiten!

Beitrag von mysun » Do 6. Sep 2018, 10:36

Hallo zusammen

Wie geht es euch?

@nineli
Ich hoffe, der Gestank hat sich gelegt bei euch?
Hattest du ein schönes Geburtstagsfest (oder kommt das erst noch?)

@me
Wir waren 3 1/2 Wochen in den Ferien und nun muss ich mich durch den Dschungel kämpfen :wink: Ist unglaublich wie alles gewuchert und gewachsen ist. Natürlich besonders das Unkraut :evil: . Von der Trockenheit merke ich nichts.
Bald will ich die Süsskartoffeln ausgraben. Bin schon ganz gespannt.

Frage: hat mir jemand einen Tipp, wie ich die Forsythie klein halten kann? Ich schneide die immer nach der Blüte ziemlich zurück, sie treibt dann aber wieder aus wie verrückt und ist am Ende wieder zu hoch/ausladend. Sie steht direkt neben der Terrasse und die Büsche daneben sind teilweise langsam wachsend und deshalb noch klein. Sieht dann immer so doof aus finde ich.

Lieben Gruss euch allen!
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Re: GARTENMÄDELS...auf die nächsten 50 blühenden Seiten!

Beitrag von Nineli » Mo 17. Sep 2018, 12:55

Hallo Ihr Lieben
Entschuldigt, ich war lange gar nicht mehr hier. Lief krass viel bei mir und es ging mir nun eine Weile gar nicht gut, so hab ich nicht mal mehr ins Forum geschaut :oops: :oops: :oops: . Wir haben jetzt dann auch noch etwas Ferien. Ich hoffe, nachher schaff ich's wieder mal, mich richtig zu melden.
Bis dahin Euch allen eine gute Zeit!

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Re: GARTENMÄDELS...auf die nächsten 50 blühenden Seiten!

Beitrag von Lucy » Do 4. Okt 2018, 11:11

Hallo zusammen

Auch mal wieder ein Lebenszeichen von mir. Der Garten hat diesen Sommer sehr viel Freude bereitet. Und ich hatte auch einen guten Ertrag aus dem Hochbeet. Wir haben noch immer Zuchhettis die kommen - wahnsinn! Dieses Jahr hab ich den Federkohl früher gesetzt (schon im August) und der kommt nun auch wunderbar. Da wir erhöht wohnen, war ich da wohl letztes Jahr zu spät dran.

Wegen der Hitze hats der Salat aber nicht geschafft - jedenfalls nicht die zweite Runde. Schade. Die erste war super!

@ Nineli
Wie gehts dir? Konntest du die Ferien geniessen?


Wir fahren nun auch in Urlaub für zwei Wochen und während dieser Zeit startet die Badezimmerrenovation bei uns. :)
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Re: GARTENMÄDELS...auf die nächsten 50 blühenden Seiten!

Beitrag von Nineli » Di 9. Okt 2018, 10:31

Hallihallo Ihr lieben Gartenmädels!

Bin auch wieder mal hier :oops: Wir hatten schöne Ferien, waren teilweise weg, haben viel unternommen, was sehr abwechslungsreich und schön, aber für mich auch anstrengend war. Nun waren wir noch fast 1 Woche daheim, da haben wir auch nochmals ein paar kleine Ausflügli gemacht inkl. einem grossen Ausflug auf die Rigi, da war ich schon viele Jahre nicht mehr. V. a. hat das Wetter sehr gut mitgespielt die ganze Zeit. In den Ferien war's zwar teilweise recht kalt/windig, aber fast immer sonnig. Bis auf den Sturm, bei dem GG und einige andere Autofahrer bei Wind und Wetter einen umgestürzten Baum von der Strasse räumen mussten, weil alles blockiert war :shock: und es nicht mehr "hindersi und fürsi" ging. Jetzt muss mir der Chiro aber wieder einiges lösen im Rücken, das ist die Kehrseite der Medaille nach den Ferien :oops: , aber alles in allem ging's doch relativ "gut". Meine Schulter ist aber noch weit entfernt von gut, aber auch da bin ich doch mehrheitlich zufrieden, wenn ich bedenke, dass ich fast täglich einen Rucksack getragen habe, ich musste einfach fleissig salben, zum Glück hatte ich daran gedacht, der Drogerie noch 2 Müsterlitübli "auszureissen" :mrgreen: . Aber seit wir zuhause sind und ich wieder haushalte, Bürokram am PC mache, Gemüse rüste etc., ist es jetzt wieder teilweise unerträglich :roll: . Aber nächste Woche geht dann die Physio wieder weiter, ich hoffe, dann bin ich diese Kalkschulter dann bis Ende Jahr endlich definitiv los.

Im Garten hab ich noch gar nichts gemacht, ausser ab und zu ein paar Kannen voll Wasser verteilt :lol: Es gibt viel zu jäten und zu schneiden, aber zuerst muss ich mal im Haus drin etwas Ordnung schaffen, da ich nun letzte Woche seeeeehr viel Wäsche gemacht habe, aber sonst noch vieles liegengelassen habe, weil wir ja eben noch recht unterwegs waren, entsprechend sieht es jetzt aus und der Garten muss sich noch ein wenig gedulden :wink:

Wollte mich aber schnell melden, auch wenn's gartenmässig noch nichts zu berichten gibt. Evtl. säe ich noch Spinat oder Nüsslisalat... mal sehen... Für anderes bin ich nun wohl zu spät, das hab ich jetzt voll verpasst wegen der Ferien, aber ich hatte vorher keine Zeit für den Garten und wollte auch nicht, dass meine Nachbarin schon wieder Neusaaten pflegen muss wie schon im Frühling :oops: Aber bald gibt es wohl Süsskartoffeln zu ernten, hoffe ich jedenfalls :D


@lucy

Schön, dass Du so ein erfolgreiches Gartenjahr hattest! Geniesst die Ferien!





Schönen Tag Euch allen! Und schöne Ferien allen, die haben!

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Re: GARTENMÄDELS...auf die nächsten 50 blühenden Seiten!

Beitrag von Nineli » Mi 17. Okt 2018, 18:31

Hallihallo...

Wo steckt Ihr denn bloss alle?? :? Jetzt war ich soooo lange nicht hier, und kaum bin ich hier, sind alle andern weg :mrgreen: :lol:

Ich hab nun ein paar Dinge im Garten erledigt. Viel ist es nicht, aber besser als gar nichts :wink: Ich habe bei fast 2 Hochbeeten die Erde gelockert (bzw GG hat geholfen) und mit Erde aufgefüllt, in einem haben wir Knoblauch gesetzt und im andern hab ich gestern Spinat gesät, bin zwar etwas zu spät damit, aber ich hoffe, er kommt trotzdem.

Dann hab ich noch die Süsskartoffeln aus dem Kübel geerntet, das hat echt herrliche Knollen gegeben und am SO hab ich daraus gleich einen Eintopf gekocht und dann noch Schwiegermutter ein paar geschenkt. Die 2. Ladung Süsskartoffeln ist noch im Hochbeet (hatte 2 Pflanzen in einen grossen Kübel gesetzt und 2 ins Hochbeet). Das war's glaubs auch schon mit meinen erledigten Gartenpendenzen :oops: :oops: Aber ich komme momentan nicht wirklich dazu, hab sehr viel los. Ich versuche einfach immer wieder mal ein bisschen was zu machen.

Wir müssen vor dem Haus noch eine Heckenpflanze besorgen und setzen und zwei Stechpalmen, die sehr serbeln, wollen wir ausgraben und in Töpfe setzen und gucken, ob die sich erholen. Ich habe den Verdacht, dass sie das Streusalz im Winter nicht vertragen, das die wegen Schneepflug und Schneeschaufeln zwangsläufig etwas abkriegen. Aber einfach wegwerfen reut mich, ich denke, es ist einen Versuch wert, sie in Töpfe zu setzen. Aber ich weiss noch nicht, wann wir dazu kommen. Die Heckenpflanze wollen wir mit einem Nachbarn zusammen kaufen, da müssen wir noch gucken, was wir wollen. Aber eigentlich möchte ich sie gern sobald wie möglich setzen, da dort jetzt ein doofes Loch klafft.

Hab mal schnell gegoogelt... ich denke dabei an sowas hier:
https://www.pflanzenshop.hauenstein-raf ... 09380.html

Wir haben so eine schon in einem Topf und uns gefallen die gut.
Hat jemand solche? Hier steht, dass sie leichte Fröste vertragen, in der Gärtnerei, wo ich mal nachgefragt habe, hiess es, sie sei total winterhart. Bin nun etwas unsicher... sie würde quasi am Ende einer Reihe von Pflanzen stehen mit einigem Abstand zur nächsten, steht also relativ exponiert (ohne jetzt rechts und links einer anderen Pflanze als Schutz). Weiss da jemand, ob die das gut vertragen? Internet ist da einfach etwas widersprüchlich und der Gärtner ja eben auch... :?


Nun hoffe ich, dass Ihr mich hier jetzt nicht weiterhin ganz alleine plaudern lässt :mrgreen: :lol:

Schönen Abend zusammen!

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Re: GARTENMÄDELS...auf die nächsten 50 blühenden Seiten!

Beitrag von mysun » Do 18. Okt 2018, 21:46

Hallo Nineli

Ja es ist ziemlich ruhig geworden hier.

Toll, dass du so viele Süsskartoffeln ernten konntest. Ich hatte nur 1 Pflanze und hätte wahrscheinlich noch länger warten müssen mit ernten. Es hatte nicht soo viele und eher noch kleine Knollen. Ich habe da manchmal nicht so lange Geduld.

Mit deiner Frage kann ich dir leider nicht helfen. Ich kenne die Pflanze nicht. Denke aber, es wird in etwa sein wie mit dem Lorbeer. Weisst du noch im kalten Winter vor ein paar Jahren, da haben die vielerorts ziemich gelitten oder sind abgestorben.

Bei mir gibts nicht viel zu berichten aus dem Garten. Das Hochbeet ist ziemlich leer geräumt. Bin mehr schon am überlegen,was ich das nächste Jahr noch so machen möchte. Ausserdem gibt es im Staudenbeet vor dem Haus wahrscheinlich Platz für neues. Da bin ich auch am Ideen sammeln.
Ich sollte dann definitiv aber mal noch eine Aufräum-Schneide-Runde machen, bevor dann die ganz kalten Tage kommen.

Die Trockenheit ist einfach extrem. Ich bin glaub sonst noch nie im Oktober mit der Giesskanne im Garten gestanden. :shock:
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Re: GARTENMÄDELS...auf die nächsten 50 blühenden Seiten!

Beitrag von mysun » Do 18. Okt 2018, 21:47

Hallo alle anderen

Wo steckt ihr denn?
04.2011 und 07.2013

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Beitrag von Nineli » So 21. Okt 2018, 11:08

@mysun

Hey, schön, dass Du hier bist 8) Ich dachte schon, ich muss mich weiterhin alleine unterhalten :mrgreen:
mysun hat geschrieben:
Do 18. Okt 2018, 21:46
Toll, dass du so viele Süsskartoffeln ernten konntest. Ich hatte nur 1 Pflanze und hätte wahrscheinlich noch länger warten müssen mit ernten. Es hatte nicht soo viele und eher noch kleine Knollen. Ich habe da manchmal nicht so lange Geduld.
Danke unserer Ferien kam ich schlicht und einfach nicht früher zum ernten und so hatten die wohl noch Zeit, weiterzuwachsen :D Hätte sie sonst nämlich auch früher rausgeholt, aber vor den Ferien dachte ich, nein, das bringt jetzt nichts, wenn ich die ernte und dann fahren wir weg. Aber die vom Hochbeet muss ich jetzt dann schon auch rausholen, Süsskartoffeln sind ja nicht frosttauglich, man soll sie ja auch nicht im Kühlschrank lagern, von dem her wird's denen dann wohl schon irgendwann zu kalt draussen. Ich war aber wirklich auch sehr positiv überrascht über die grossen Knollen, die waren teilweise also sicher so gross, wie wenn ich Süsskartoffeln im Laden kaufe 8) Aber ich muss jetzt zuerst noch die Rüebli verarbeiten, die ich noch geerntet habe. Die musste ich noch lange stehen lassen, weil wir immer Schwalbenschwanzraupen dran hatten. Die letzte Raupe hab ich jetzt einfach am Kraut gelassen und dieses in ein grosses Glas Wasser gestellt, so dass die sich noch sattfressen kann. Die Raupe war schon gross, ich denke, die bleibt nur noch wenige Tage bis sie sich verpuppt. Und ich dachte plötzlich, wenn jem. die Raupen in einen Kasten setzt, gibt es dort ja auch nur abgeschnittenes Futter, keines, das noch im Boden drin wächst, also sollte das abgeschnittene Rüeblikraut in der Vase ja theoretisch schon auch reichen. Ich hoffe es. Ich hab einfach endlich den Platz von den Rüebli gebraucht, um den Spinat noch zu säen.
mysun hat geschrieben:
Do 18. Okt 2018, 21:46
Mit deiner Frage kann ich dir leider nicht helfen. Ich kenne die Pflanze nicht. Denke aber, es wird in etwa sein wie mit dem Lorbeer. Weisst du noch im kalten Winter vor ein paar Jahren, da haben die vielerorts ziemich gelitten oder sind abgestorben.
Also mit Lorbeer meinst Du den Kirschlorbeer, oder? Die hatten bei uns bisher nie irgendwelche Probleme mit der Kälte, wir haben aber den portugisischen, nicht den normalen (der portugisische hat etwas schmalere "elegantere" Blätter). Aber wir haben ja eine gemischte Hecke, und die Pflanzen stehen nahebeisammen, so schützen sie sich ja auch gegenseitig etwas. Bei der neuen Pflanze wär das eben nicht der Fall, das verunsichert mich jetzt etwas. Wär's nur für uns, würd ich's einfach versuchen, aber wir wollen die neue Pflanze ja mit dem Nachbarn zusammen kaufen und dann experimentiere ich da halt auch mit fremden Geld :wink: Keine Ahnung... ich werd wohl nochmals in die Gärtnerei geben und nachfragen, was die genau dazu meinen.
mysun hat geschrieben:
Do 18. Okt 2018, 21:46
Bei mir gibts nicht viel zu berichten aus dem Garten. Das Hochbeet ist ziemlich leer geräumt. Bin mehr schon am überlegen,was ich das nächste Jahr noch so machen möchte. Ausserdem gibt es im Staudenbeet vor dem Haus wahrscheinlich Platz für neues. Da bin ich auch am Ideen sammeln.
Ich mag noch gar nicht ans nächste Jahr denken nach dem Disaster dieses Jahr :oops: Hab etwas Schiss, dass es nächstes Jahr wieder von vorne losgeht mit dem Gestank :oops: Und zuerst muss ich jetzt eh mal wirklich noch die Altlasten erledigen, bevor ich neues plane. Und wir haben ja auch immer noch das Projekt mit dem Beerengärtli aus den alten Kräuterbeetsteinen offen, das wollten wir ja diesen Frühling/Sommer bauen, aber wegen dem Gestank ging das dann nicht, man hielt es schlicht und einfach nicht aus, draussen zu arbeiten. Das ist also auch noch offen... Nun haben wir gestern mal noch Erde geholt, die ich nicht alleine holen/tragen konnte, um dann noch die 2 Stechpalmen einzutopfen, aber Töpfe haben wir noch nicht, die Zeit hat nicht mehr gereicht, welche suchen zu gehen. Aber das kann ich notfalls noch selber, Hauptsache, die schwere Erde ist jetzt mal hier. Muss dann einfach GG dazu bewegen, die Pflanzen auszugraben, es stinkt ihm extrem :oops: :oops: :oops: er meint, die würden wir nicht so einfach rauskriegen, die hätten doch sicher lange Wurzeln irgendwohin und womöglich mit dem danebenliegenden Kirschlorbeer bzw. Glanzmispel verwuchert. Aber ich bin halt der Meinung, wenn das Teil nicht rauswill, dann greifen wir zur Schere oder Säge und hauen die Wurzeln ab. Was soll schon passieren? Den Pflanzen geht's ja jetzt gar nicht gut, wir müssen etwas versuchen. Wenn wir nun die Wurzeln kappen und die überleben das nicht, dann sind wir auch nicht schlechter dran, als wenn wir sie jetzt drin lassen und sie nach nochmals einem Winter mit Streusalz dann eingehen... Deshalb finde ich "nöd de Dokter mache", sondern buddeln, schneiden, rausholen, einsetzen, gucken ob's nützt und sonst weg damit. Am liebsten wür ich selber graben gehen, aber das kommt eher nicht gut mit meinen momentanen Schmerzen, hab auch immer noch Physio wegen meiner Schulter, und da ist Heckenpflanzen ausgraben jetzt nicht unbedingt grad die passende Aufgabe für mich :mrgreen: Aber ich will auch nicht, dass GG da stundenlang rumgraben muss... Ich hab aber schon mal eine Heckenpflanze rausgeholt, die geserbelt hat, die hab ich alleine ausgegraben damals. War schon mühsam, aber hab da irgendwann auch einfach mit der Astschere die Wurzeln durchgesäbelt, alles hat überlebt, die Pflanze, die noch drin ist und deren Wurzel da in den Ballen mit reingewachsen waren (eben so ein portug. Kirschlorbeer, die kriegt man also echt nicht tot, die sind sowas von rubust!) plus die ausgegrabene (eine Stechpalmenart mit ganz kleinen Blättchen... interessant, dass genau alle Stechpalmen da in der Hecke so leiden und serbeln... :? ), die steht nun oben im Garten im Rasen drin und hat sich recht erholt, beschattet da gleich ein wenig die Igelhütte auf der Seite, wo im Frühling immer die Sonne recht hinschien.

Oh, Platz für Neues im Staudenbeet, da beneide ich Dich :mrgreen: In meinen Staudenbeeten ist so ein Gewurstel inzwischen, dass irgendwie gar nichts sich so richtig entfalten kann :roll: Ich möchte ja mein altes Blumenbeet schon ewig lange mal ganz neu anlegen, mal alles rausholen und neu teilen und setzen, ausser den Rosen natürlich, aber das ist eine Riesenarbeit und ich bräuchte GGs Hilfe. Letztes Jahr ging das dann nicht, weil ich ja wieder lange nicht zwäg war mit Lähmung und Gallen-OP und allem, und dieses Jahr mit der Kalkschulter halt auch wieder nicht. Aber ich muss da schon mal was unternehmen... Und auch im neueren Staudenbeet, das ich auf dem Nachbarsland habe um die Böschung etwas zu kaschieren, ist inzwischen ein "Puff" :oops: :roll: Da wächst halt einfach auch noch allerlei von der Gestrüppböschung rein, und dieses Jahr hab ich ja nicht regelmässig gejätet und ausgerupft, und das ist jetzt ziemlich übel... Ich hoffe, ich kann bald mal noch ein paar Etappen Gartenarbeit einlegen, aber bald stellt ja noch die Zeit um und dann ist es ja uh früh dunkel... da bleibt einem Abends dann wieder keine Chance mehr, noch ein Stündchen was im Garten zu tun.

Eigentlich hatte ich gestern Gartenarbeit geplant, ich hatte aber bis kurz nach dem Mittag noch Termine und danach gingen wir noch weg, Dinge erledigen und eben noch Erde kaufen, und nun bin ich krank :roll: so dass ich jetzt auch nicht grad im Garten "Bäume ausreissen" gehe.

Schönen Sonntag allerseits!

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Re: GARTENMÄDELS...auf die nächsten 50 blühenden Seiten!

Beitrag von Nineli » Mo 22. Okt 2018, 17:30

So, heute hab ich nun mal 2 1/2 Std. im Garten gewerkelt, war eigentlich nicht geplant, aber ich bin sehr stark erkältet und hab mich entschieden, mich deshalb heute umzuorganisieren, da ich einen Messebesuch geplant hatte, der jetzt halb krank grad nicht wirklich toll ist... will ja auch niemandem meine "Gsüchti" anhängen :oops: So wurde es dann ein Tag mit etwas Haushalt und Gartenarbeit. War echt auch bitter nötig... :oops: :roll: Und es gibt nach wie vor viel zu tun.

Hab mal im Kräuterbeet Ordnung gemacht, vieles geschnitten, einiges noch ausgerissen. Dann hatte ich mir da noch ein Ei gelegt :roll: ein grosses :roll: :roll: mindestens ein Dinosaurier-Ei :roll: :mrgreen: Ich hatte meinem Mann von der letzten Giardina eine Minze mitgebracht, bei der es hiess, sie würde nicht so wuchern wie die üblichen. Deshalb setzte ich sie ins Kräuter-Hochbeet (die andern Minzen habe ich alle in Töpfen). Böööööser Fehler :roll: Die hat sich schon unglaublich weit vorgearbeitet, die Wurzeln gingen schon weiss Gott wohin und die Schafgarbe, die direkt daneben stand, ist vollkommen durchgewuchert :roll: Nun hab ich die blöde Minze halt wieder ausgegraben, was gar nicht so einfach war. Die Schafgarbe kam leider grad mit, war nicht zu vermeiden, schade. Das grösste Stück Minze hab ich in einen Topf gesetzt, der grad noch rumstand, was zwar doof ist, denn der wird uns dann nächsten Frühling fehlen... Aber ich wollte die ja nicht einfach wegschmeissen. Hab dann versucht, so viele Wurzelausläufer wie möglich zu "fangen". Gucke dann im Frühling, ob es noch irgendwo austreibt. Sicherheitshalber hab ich da jetzt mal noch nichts hingepflanzt, damit ich es dann besser kontrollieren kann. Naja, selber schuld, ich hätte es ja wissen müssen.

Dann hab ich noch die andern Minzen runtergeschnitten, den grossen Gewürzfenchel im Blumenbeet, 2 Asternbüsche, viele Montbretien... einen verblühten Enzian versetzt und ein paar Stiefmütterchen in meinen Engelstopf gepflanzt, da mein Mami bald ihren Geburtstag hätte und dann möchte ich in dem Topf (hab da ein Glas drin, wo ich an so speziellen Tagen ein Kerzli reinstelle) gern was Blühendes haben.

Uff, jetzt bin ich ko. Aber ich freue mich, dass ich einiges erledigen konnte, und das sogar noch halbkrank... und die frische Luft hat gut getan. Ich liebe es, im Herbst im Garten zu werkeln, es ist irgendwie eine andere Stimmung vom Licht her oder so, weiss auch nicht so genau.

Hoffentlich lässt sich hier auch noch mal jemand blicken ausser Mysun und mir :wink: Wär doch schade, wenn das Thema einschlafen würde :(

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