Einige Fragen, Neugeborenes 3 Wochen alt; Pumpstillen, Aufstossen, Schoppen

Hier können sich junge Eltern gegenseitig helfen.

Moderator: stella

yasmina
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Einige Fragen, Neugeborenes 3 Wochen alt; Pumpstillen, Aufstossen, Schoppen

Beitrag von yasmina »

Hallo zusammen

Unsere Tochter ist nun 3 Wochen alt und wir gewöhnen uns langsam an den Familienalltag :).

Leider ist nicht alles so gelaufen, wie wir es uns gewünscht haben. WIr hatten eine lange Geburt welche im Kaiserschnitt endete. Und im Wochenbett haben wir uns auch nicht sehr wohl gefühlt, es waren viel zu viel Informationen (vor dem Wochenende wollten alle noch schnell alles erledigen..).

Die Kleine trinkt mir nicht ab der Brust (hatte bereits eine StiBe hier und auch die Hebamme). Wir probieren es immer wieder, da ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben habe. Es ist aber für sie Stress Pur und nicht schön anzusehen, wenn sie so sehr weint..
Nun schöppeln wir ihr halt die Muttermilch, welche ich täglich abpumpe.
Meine kleine ist aber eine extrem ungeduldige Dame.. Sie schläft und wacht dann völlig ohne "Vorwarnung" auf und will dann sofort trinken. Da wir den Schoppen zuerst erwärmen müssen, geht das natürlich nicht schnell genug. Die kleine weint dann so extrem, dass sie hochrot anläuft und sich so in Rage schreit, dass sie manchmal auch schwitzt.. Ich übertreibe wirklich nicht, es ist unglaublich und sie macht auch vorher keine Anzeichen dass sie Hunger hat oder am aufwachen ist. Kennt das jemand??
Danach trinkt sie so hastig, dass sie sich oft verschluckt und dann muss man sie hochheben, wo sie dann wieder die Milch herausspuckt und manchmal hält sie sogar die Luft ganz kurz an. Da erschrecke ich echt immer...

Es stresst mich unglaublich, dass wenn jetzt das Stillen schon nicht klappt, die andere Art und Weise sie zu ernähren, auch wieder so stressig für sie und für mich ist. Ich habe den Dodie Schoppen, welcher gut mit den Stufen funktioniert (Stufe 1 findet sie gar nicht toll, da kommt einfach nix). Der Schoppenaufsatz verformt sich manchmal wenn sie daran trinkt, sodass ich den Deckel abschrauben muss und sich das Loch wieder herausstülpt. Das sollte doch auch nicht sein?
Habe ganz am Anfang den Avent Schoppen Natural probiert, aber da kommt einfach viel zu viel Milch raus, so dass das Aufstossen noch viel schlimmer ist.. Habt ihr irgendwelche Tipps?

Sie hat auch Mühe mit Bäuerchen machen, es geht sehr lange bis sie eins macht, manchmal macht sie gar keins und dann eine halbe Stunde später kommt es, wenn sie schon am liegen ist. Kann es sein, das Babys mehrere Bäuerchen machen müssen? Und gibt es da irgendwelche Tricks, habe immer Angst wenn sie danach liegt, dass etwas passieren kann.

Sorry für die vielen Fragen :)

Bin froh um eure Tipps

Alles Liebe, yasmina

Mialania
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Re: Einige Fragen, Neugeborenes 3 Wochen alt; Pumpstillen, Aufstossen, Schoppen

Beitrag von Mialania »

Also, gar keine Anzeichen kenne ich jetzt nicht. Mein Sohn war meist unruhig und die Stibe hat gemeint, man sieht dann, wie sie mit dem Mund die Brust suchen oder schmatzen oder anderes. Aber mit dem Schoppen waren wir dann auch immer zu spät dran.
Ich denke, am Anfang checkt man das gar nicht unbedingt. Bei mir war es auf alle Fälle so.

Wir hatten von den Medela den Schoppen, würde ich aber ehrlich gesagt nicht mehr machen, sondern stillfreundlich zufüttern, mit Becher oder so. Vor allem, weil mir das Stillen so wichtig war.

Zum Bäuerchen machen haben wir immer den Zwerg auf ein Knie gesetzt und dann mit dem Oberkörper rotiert. In beide Richtungen. Aber später kam dann öfters noch Milch nach, trotz dem riesen Gorps. Wenn du Angst hast, das etwas passiert, würde ich sie halt einfach bis dahin bei dir auf die Brust legen, evtl. Rücken klopfen und dann erst ablegen.

5erpack
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Re: Einige Fragen, Neugeborenes 3 Wochen alt; Pumpstillen, Aufstossen, Schoppen

Beitrag von 5erpack »

Wir hatten diese Flaschen:
https://www.mambaby.com/shop/de_ch/baby ... echer.html

Das hastige trinken hatten wir aber auch, sowohl Flasche als auch stillen. Sie sind auch heute noch (Teenager!) sehr ungeduldig was das Essen betrifft.

Aufwärmen ist sicher doof, ich hab es irgendwann gelassen.
Oder einfach heisses Wasser( Thermosflasche) mit etwas kaltem Wasser gemischt und dann Pulver rein.
Aber da du Muttermilch hast, ist das etwas trickiger.
Mein Tipp dazu, Flaschen bereits vorfertigen am Morgen und in den Kühlschrank. Dann wirklich timer stellen!
Die Flasche vor der Zeit in den Wärmer geben und laufen lassen, oder per zeitschaltuhr das ganze so lösen.
So hast du in etwa wenn’s soweit ist, eine fertige Flasche.
Hab das bei 5tolove im YouTube gesehen mit ihren Fünflingen.
Die haben das so gelöst.

conny85
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Re: Einige Fragen, Neugeborenes 3 Wochen alt; Pumpstillen, Aufstossen, Schoppen

Beitrag von conny85 »

Falls dir das Stillen wirklich wichtig ist, würde ich dir anraten das Wochenbett wortwörtlich zu nehmen und mit deinem Baby am besten nackt ins bett kuscheln und zwar den ganzen Tag, Baby auf die Brust legen und so den Tag geniessen. So merkst du wahrscheinlich schon die ersten Anzeichen und kannst gleich anlegen. In vielen Ländern sind Mami und Baby die ersten 8 Wochen so zu hause im Bett und machen NICHTS ausser kuscheln und schlafen. Leider ist das in unserer westlichen Welt nicht mehr üblich, vorallem da wir nicht mehr in Generationen-Häuser wohnen und uns nach der Geburt niemand hilft/helfen kann.

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honey81
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Re: Einige Fragen, Neugeborenes 3 Wochen alt; Pumpstillen, Aufstossen, Schoppen

Beitrag von honey81 »

gibt es einen Grund wieso sie dir nicht an der Brust trinkt? Evtl. hat sie Blockaden, da wäre ein Besuch beim osteopathen sehr sinnvoll. Wenn du sie dann ansetzt, während die Milch warm wird? Schoppen ist natürlich nicht ideal wenn du stillen möchtest. Es überrascht mich, dass dir die Stibe nicht das Brusternährungsset angeboten hat! Wäre eigendlich erste Wahl wenn man stillen möchte. Ich kann dir im Facebook die Gruppe "Stillen Schweiz" sehr empfehlen. Da bekommst du auch super Tips zu empfohlenen Stibes die dich sicher gut begleiten können.
Sohn 08.2015❤
08.2019, ein Kämpferli hat sich eingeschlichen❤
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Mialania
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Re: Einige Fragen, Neugeborenes 3 Wochen alt; Pumpstillen, Aufstossen, Schoppen

Beitrag von Mialania »

@conny85
Das hast du schön geschrieben. Ich finde es immer schade, wenn man fast zum abstillen gezwungen wird.

@yasmina
Ich habe noch die Erfahrung gemacht, dass die Glasflaschen schneller heiss wurden. Also, ich habe die Flasche in ein Glas heisses Wasser gestellt und oft die Milch in der Flasche geschwenkt. Das ging sehr schnell. Die Plastikflaschen hatten immer ewig zum warm werden oder waren dann plötzlich zu heiss.
Aber wenn du wirklich nur Stillen willst, würde ich den Vorschlag von conny85 probieren oder honey81

Bleistift79
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Re: Einige Fragen, Neugeborenes 3 Wochen alt; Pumpstillen, Aufstossen, Schoppen

Beitrag von Bleistift79 »

Liebe Yasmina,
das klingt sehr anstrengend!

Ich habe mein 2.tes Kind mit dem Schoppen Muttermilch gefüttert.
Auch ich würde dir Glasflaschen empfehlen. Ich habe die Muttermilch jeweils unter dem heissen Wasserstrahl oder in einem Gefäss mit heissem Wasser, je nach dem wie schnell es gehen musste, erwärmt.

Wenn du den Sauger auf den Schoppen schraubst, nicht zu fest zu drehen. Die meisten Sauger haben ein „ Ventil“. Da soll Luft rein kommen; damit kein Vakum entsteht beim trinken.

Ich habe das Baby meist, wenn es nicht mehr super heftig Hunger hatte noch an der Brust angesetzt. Manchmal hat es noch etwas getrunken, manchmal auch nur genuckelt.
Görpsel: meist über die Schulter gelegt und sanft von unten nach oben auf den Rücken geklopft.
Ich weiss es schmerzt im Mama Herz, wenn das Baby so schreit und rot anläuft. Versuch trotzdem die Ruhe zu bewahren. Manchmal sind die Baby s nämlich genau so nervös wie wir Mama s.
Und zu guter Letzt. Lasst euch Zeit. Das Baby ist erst frisch geschlüpft und du noch ganz frisch Mama. Mit der Zeit findet ihr euch und dann kannst du dein Baby „ gut lesen“.
Lg

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ChrisBern
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Re: Einige Fragen, Neugeborenes 3 Wochen alt; Pumpstillen, Aufstossen, Schoppen

Beitrag von ChrisBern »

Wegen der Schoppen: ich war grosser Fan der mam schoppen, hat 5erpack schon geschrieben. Gibt verschiedene Aufsätze, die Flaschen sind in der Mikro sterilisierbar. Gab damals auch Gasflaschen, die musste man einfach suchen/bestellen. Glas wärmt wirklich schneller durch als Plastik. Ansonsten hat man mit MuMi immer das Problem, dass die halt nicht so schnell warm wird. Irgendwann können sich Kinder auch besser regulieren und bis dahin muss man das aushalten und so ruhig wie möglich bleiben (ich weiss, leichter gesagt als getan).

Wegen Rülpsen: ja, bei einigen Kindern geht das ewig, braucht es mehrere Versuche, auch später kommt noch was etc. Andere müssen gar nicht aufstoßen und manchmal wechselt es (die Grosse brauchte nachts keinen, aber tagsüber unbedingt, sonst kam es später im hohen Bogen; Beim Kleinen wechselte es oft). Da steckt man leider nicht drin. Ich würde versuchen, aufstoßen zu lassen, und wenn es 10 minuten nicht geht, geht es halt nicht. Kommt dann ggf später mit einem grossen Rutsch Milch wieder. Ist doof, aber auch das hört auf. Bei uns hat auch am besten sitzend auf den Knien funktioniert. Manchmal hockt es aber einfach fest.

Wegen stillen: ich würde mir überlegen, wie dringend wichtig dir das ist. Falls ja: lass noch mal ne stillberatung kommen. Falls nein: dann lass es. Schau, wie lange du abpumpen magst und sonst gibt es halt pulver. Ich habe beide Kinder gestillt, aber ehrlich: ist praktisch, aber auch ohne geht es und hat Vorteile. Ich finde beides blöd: Leute zum abstillen überreden aber auch, den Müttern zu verkaufen, dass sie ohne stillen keine richtige Mutter sind. Ich habe pflichtschuldig das stillen gemacht, weil ich auch sehr viel Milch hatte (mit Kampf, beim ersten hat es nur mit Hütchen geklappt und beim zweiten ging es nach einem kurzen "Krampf" besser und ohne). Ich fand es einfach praktisch, aber hätte gut ohne leben können. ;-) setz dir da nicht mehr druck auf als nötig, fixiere dir ein Datum, wie lange du mit Effort versuchen magst und dann entscheide. Was ich vom Umfeld her gehört habe: der erste Monat ist bei vielen murksig, danach spielt es sich ein.

Was ist bei dir das Problem, dockt sie einfach nicht an?


Alles Gute!

yasmina
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Re: Einige Fragen, Neugeborenes 3 Wochen alt; Pumpstillen, Aufstossen, Schoppen

Beitrag von yasmina »

ChrisBern hat geschrieben: Fr 30. Okt 2020, 19:33 Wegen der Schoppen: ich war grosser Fan der mam schoppen, hat 5erpack schon geschrieben. Gibt verschiedene Aufsätze, die Flaschen sind in der Mikro sterilisierbar. Gab damals auch Gasflaschen, die musste man einfach suchen/bestellen. Glas wärmt wirklich schneller durch als Plastik. Ansonsten hat man mit MuMi immer das Problem, dass die halt nicht so schnell warm wird. Irgendwann können sich Kinder auch besser regulieren und bis dahin muss man das aushalten und so ruhig wie möglich bleiben (ich weiss, leichter gesagt als getan).

Wegen Rülpsen: ja, bei einigen Kindern geht das ewig, braucht es mehrere Versuche, auch später kommt noch was etc. Andere müssen gar nicht aufstoßen und manchmal wechselt es (die Grosse brauchte nachts keinen, aber tagsüber unbedingt, sonst kam es später im hohen Bogen; Beim Kleinen wechselte es oft). Da steckt man leider nicht drin. Ich würde versuchen, aufstoßen zu lassen, und wenn es 10 minuten nicht geht, geht es halt nicht. Kommt dann ggf später mit einem grossen Rutsch Milch wieder. Ist doof, aber auch das hört auf. Bei uns hat auch am besten sitzend auf den Knien funktioniert. Manchmal hockt es aber einfach fest.

Wegen stillen: ich würde mir überlegen, wie dringend wichtig dir das ist. Falls ja: lass noch mal ne stillberatung kommen. Falls nein: dann lass es. Schau, wie lange du abpumpen magst und sonst gibt es halt pulver. Ich habe beide Kinder gestillt, aber ehrlich: ist praktisch, aber auch ohne geht es und hat Vorteile. Ich finde beides blöd: Leute zum abstillen überreden aber auch, den Müttern zu verkaufen, dass sie ohne stillen keine richtige Mutter sind. Ich habe pflichtschuldig das stillen gemacht, weil ich auch sehr viel Milch hatte (mit Kampf, beim ersten hat es nur mit Hütchen geklappt und beim zweiten ging es nach einem kurzen "Krampf" besser und ohne). Ich fand es einfach praktisch, aber hätte gut ohne leben können. ;-) setz dir da nicht mehr druck auf als nötig, fixiere dir ein Datum, wie lange du mit Effort versuchen magst und dann entscheide. Was ich vom Umfeld her gehört habe: der erste Monat ist bei vielen murksig, danach spielt es sich ein.

Was ist bei dir das Problem, dockt sie einfach nicht an?


Alles Gute!
Danke dir vielmals für deine Antwort. Es ist echt ein bisschen zum verzweifeln. Man hadert an seinen Fähigkeiten.. Die kleine trinkt, spuckt, weint, danach tragen wir sie eine halbe Stunde durch die Wohnung, und dann alles auf repeat, sie will wieder Milch.. .
Ich werde deinen Tipp beherzigen und mir einen Zeitraum geben um danach zu entscheiden. Bin echt langsam am Ende meiner Kräfte aber ich gebe noch nicht auf. Meine Tochter dockt zwar an, mit Stillhüetli wohlbemerkt, es hat auch mehr als genug Milch, es geht ihr einfach zu langsam und es ist einfach ein Krampf. Ich denke wir haben einfach keinen guten Start gehabt und nun wills nicht so recht..

Alles Liebe auch dir und danke nochmals

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Papa68
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Re: Einige Fragen, Neugeborenes 3 Wochen alt; Pumpstillen, Aufstossen, Schoppen

Beitrag von Papa68 »

Könnte es sein, dass die Milch aus der Brust einfach nicht schnell genug kommt? Wenn das Baby so ungeduldig ist, kann das gut sein. Dann will das Kind jetzt sofort trinken, aber die Brust braucht eine Minute, bis die Milchproduktion läuft. Möglicherweise hilft es, wenn du pumpst, bis die Milch fliesst und dann das Kind anlegst. Du kannst ihm auch etwas Milch in den Mund spritzen, damit es merkt, dass es da etwas gibt.
SCHWEIGEN IST GOLD.
ES SEI DENN, DU HAST KINDER. DANN IST SCHWEIGEN VERDÄCHTIG!

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ChrisBern
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Re: Einige Fragen, Neugeborenes 3 Wochen alt; Pumpstillen, Aufstossen, Schoppen

Beitrag von ChrisBern »

Ja, das stillhütchen "filtert" massiv, was rauskommt. Ich habe das fast nicht glauben können- als ich das stillhütchen nach zwei Monaten endlich "losgeworden" bin, trank sie statt 40 Minuten 5 Minuten...die Effizienz leidet leider massiv damit. Stillhütchen abgewöhnen konnte ich mit: mit stillhütchen andocken und zwischendurch (nach paar minuten) "klauen" und wieder andocken. Klappte bei uns aber erst mit 2 Monaten (hab es allerdings nur am anfang mal versucht und dann nicht mehr, meine Tochter mochte das stillhütchen, aber ich fand es doof). Ich kann mir also vorstellen, dass es an dem stillhütchen liegt und würde noch mal mühe investieren, das abzugewöhnen. Es zieht glaub auch mehr Luft.

Was macht sie, wenn du ohne andockst?

Gibt glaub noch den Trick, mit am stillhütchen was abschneiden, um sie zu überlisten, weiss aber gerade nicht mehr, wie das war. Ich habe es wie schon gesagt nach dem andocken wieder weggezogen und die brust untergemogelt. Die abgewöhnung dauerte übrigens nur einen Tag!

yasmina
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Re: Einige Fragen, Neugeborenes 3 Wochen alt; Pumpstillen, Aufstossen, Schoppen

Beitrag von yasmina »

honey81 hat geschrieben: Fr 30. Okt 2020, 13:46 gibt es einen Grund wieso sie dir nicht an der Brust trinkt? Evtl. hat sie Blockaden, da wäre ein Besuch beim osteopathen sehr sinnvoll. Wenn du sie dann ansetzt, während die Milch warm wird? Schoppen ist natürlich nicht ideal wenn du stillen möchtest. Es überrascht mich, dass dir die Stibe nicht das Brusternährungsset angeboten hat! Wäre eigendlich erste Wahl wenn man stillen möchte. Ich kann dir im Facebook die Gruppe "Stillen Schweiz" sehr empfehlen. Da bekommst du auch super Tips zu empfohlenen Stibes die dich sicher gut begleiten können.
ich denke es liegt an den brustwarzen, dass es nicht klappt. sie kann sie nicht gut fassen. zudem öffnet sie den mund nicht richtig. aber wir haben kommenden mittwoch einen termin beim osteopathen. ich hoffe wirklich sehr, dass es uns etwas helfen kann..

dass mit dem brusternährungsset wurde mir schon gezeigt, aber wie soll man das alleine hinkriegen? das ist so ultrakompliziert zum "anziehen"... und gemocht hatte sie es auch nciht, als wir es einmal ausprobiert haben..

danke dir für deine hinweise :)

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Petite Souris
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Re: Einige Fragen, Neugeborenes 3 Wochen alt; Pumpstillen, Aufstossen, Schoppen

Beitrag von Petite Souris »

Meine Kleine war auch so extrem ungeduldig, schrie sofort, wenn sie erwachte. Allgemein schrie sie in den ersten Wochen viel. Sobald sie aber angekommen war (nach etwa 5 Wochen), wurde es besser. Eine ungeduldige Trinkerin blieb sie aber lange, und wir brauchten sehr viel Geduld. Versuche so gut es geht Ruhe zu bewahren.
Das Stillhütchen habe ich auch wie ChrisBern abgewöhnt. Ging gut so.

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Re: Einige Fragen, Neugeborenes 3 Wochen alt; Pumpstillen, Aufstossen, Schoppen

Beitrag von Mialania »

Ich hatte auch Stillhütchen, aber viel Milch, dementsprechend eine Sauerei, wenn er es mir weg schlug...

Was mir dann die Stibe erklärte, half gut. Zuerst die Brustwarze weich massieren, da kam erst mal viel Milch und wenn sie weich war, wie einen Hamburger zusammen drücken und mit dem Finger unterhalb der Brustwarze das Kinn vom Kind runter drücken und zackig die Brustwarze reinstopfen.
Erstens kommt da sicher Milch und zweitens hat das Kind genug Brustwarze im Mund. Vielleicht kommt aber auch zu viel Milch, dass das Kind dann weint und schreit?

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ChrisBern
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Re: Einige Fragen, Neugeborenes 3 Wochen alt; Pumpstillen, Aufstossen, Schoppen

Beitrag von ChrisBern »

Kann mir fast nicht vorstellen, dass mit stillhütchen zu viel kommt. Es ist für das Kind mega anstrengend, so was aus der brust rauszukriegen. Aber ja, man weiss es halt nicht, steckt ja nicht drin...ich würde versuchen, das Ding wegzukriegen - ab einem gewissen Alter kriegen die Kleinen eigentlich jede Brustwarze gefasst.

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Re: Einige Fragen, Neugeborenes 3 Wochen alt; Pumpstillen, Aufstossen, Schoppen

Beitrag von Mialania »

@ChrisBern
Ich weiss auch nicht, wo bei uns das Problem war. Im Krankenhaus hat mir die Stillberatung ein Hütchen drauf geknallt und erklärt, ich habe Schlupfwarzen und müsse so stillen.
Dann halt Hebammen und ander Stillberatungen konsultiert, die erklärten mir, ich müsse die Brust massieren etc. und ich so: wozu? Mir läuft die Milch schon so runter. Teilweise war ich vom Stilltop bis fast zum Knie nass, aber das Kind war immer noch "leer".
Die letzte Stibe staunte dann nicht schlecht, als sie das so sah und meinte "okay, Brust massieren muss man nicht, Hütchen tropft auch schon so."
Aufs Stillhütchen haben wir komischerweise dann effektiv ab der Ostheopatie verzichten können (6 Wochen) und meine Schlupfwarzen sind vorbei. An der Brust hängt Junior aber trotzdem immer gerne und lange.

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Re: Einige Fragen, Neugeborenes 3 Wochen alt; Pumpstillen, Aufstossen, Schoppen

Beitrag von ChrisBern »

Ich hatte auch mega viel Milch. Wenn ich gepumpt habe, hatte ich in 5 Minuten einen kleinen schoppen. Trotzdem hat meine Tochter mit Hütchen 40 Minuten gestillt. Kaum war das Hütchen weg, ging es 5 Minuten. Daher kam meine hypothese: Yasmina hat genug Milch, aber durch das Hütchen fließt es nicht richtig. Nur, weil es dauertropft, heisst ja nicht, es kommt genug mit Zug. ;-) aber eben, man weiss es einfach nicht, man ist ja selbst nicht dran. ;-) ich würde daher bei dem Hütchen ansetzen, ist aber nur so eine Idee.

Vielleicht liegt es auch an was ganz anderem. Das schreien an der brust ist und bleibt mysteriös. Meine hebamme hatte dazu bei meinem Jüngsten 100 hypothesen: Apnoe und Atemnot war nicht dabei (und das war es schlussendlich, bei ihm war es die trink-atem-Koordination).

Mialania
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Re: Einige Fragen, Neugeborenes 3 Wochen alt; Pumpstillen, Aufstossen, Schoppen

Beitrag von Mialania »

Oh, nicht schlecht. Ich musste schon so eine Viertelstunde für einen halben Liter pumpen. Sohnemann hat mit und ohne Hütchen 45min und länger gestillt. Aber wie viel tatsächlich raus kommt, ist schwierig zu sagen, das ist so.
Gibt ja aber auch Frauen, die super mit den Hütchen stillen können.
Meine Ostheopatin hat dazu auch eine ganz andere Theorie, warum es denn plötzlich geklappt hat. Wer nun Recht hat, steht in den Sternen geschrieben.

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Re: Einige Fragen, Neugeborenes 3 Wochen alt; Pumpstillen, Aufstossen, Schoppen

Beitrag von Leela »

Viertel Stunde für einen halben Liter ist ein Schreibfehler oder? 🙈
Bei mir ging Pumpen gar nicht, es kamen immer so 20-60ml aufs mal.
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Re: Einige Fragen, Neugeborenes 3 Wochen alt; Pumpstillen, Aufstossen, Schoppen

Beitrag von ausländerin »

Ich habe mit hütchen gestillt - ohne waren meine Brustwarzen innerhalb Stunden gerissen und meine Tochter hat mehr meine Blut gesaugt als Milch. Und es lag wirklich nicht an falsch andocken. Ich habe nie ein unterschied gemerkt was Menge von Milch angeht mit oder ohne hütchen.
Ich habe auch eine Zeit lang kurz gepumpt bis das Milch geflossen hat, weil die Tochter sehr ungeduldig war und schnell geschrien wenn nichts gekommen ist, und nachher wegen schreien nicht mehr trinken könnte.
Meine Erfahrung ist auch dass Glasflaschen sehr schnell und einfach zu erwärmen sind mit schwanken unter fliessendem heissen Wasser. Ich habe meine Milch portionenweise in kleinen Konfigläsern eingefroren oder ins Kühlschrank gestellt und dann in diesen kleinen Gläser unter heissem Wasser aufgewärmt before Milch in die Flasche kam. Das ging sehr schnell.

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