Mittelohrentzündungen

Fragen zur Ernährung und Gesundheit

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Werthi85
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Mittelohrentzündungen

Beitragvon Werthi85 » Mo 12. Feb 2018, 08:11

Mein Sohn hat ständig MOE.
Jetzt waren wir beim HNO,und dieser rät und sofort die Mandeln rauszunehmen und ein Paukenröhrchen zu setzen.
Was habt ihr für Erfahrungen damit?
Ich finde ihn mot seinen 3 Jahren noch viel zu jung dafür, da die Mandeln ja ein wichtiges Organ sind.
Was habt ihr für Erfahrungen damit?

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Re: Mittelohrentzündungen

Beitragvon JoTaLi » Mo 12. Feb 2018, 08:27

Meine kleine schwester hatte früher auch immer mittelohrentzündungen. Sie hatte Paukenröhrchen, aber die sind immer rausgefallen. Sie sollte auch die Mandeln rausbekommen, das wollte Mama nicht. Dann würden die Mandeln nur mit einem Laser abgeschält um die Mandeln selbst zu erhalten. Das ist aber auch schon 20 Jahre her. Vielleicht gibt es heute noch ganz andere Möglichkeiten. Viel Erfolg und gute Besserung für den kleinen

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Re: Mittelohrentzündungen

Beitragvon sanbitter » Mo 12. Feb 2018, 08:31

Wurde bei meinem Neffen auch sehr früh gemacht und seit da hat er es kaum noch.

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Sabi81
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Re: Mittelohrentzündungen

Beitragvon Sabi81 » Mo 12. Feb 2018, 08:42

Versuch mal osteopathie falls du nicht schon bein jemandem in behandlung bist! Meistens ist es weil die eustachiasche röhre zu wenig belüftet ist! Ich hoffe ihr kommt um eine OP rum.

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Re: Mittelohrentzündungen

Beitragvon Mile83 » Mo 12. Feb 2018, 09:14

Unser Sohn hatte auch ständig MOE. Ich habe von den homöopathischen Otovowen Tropfen gehört. Beim ersten Schnupfen oder Anzeichen von MOE gebe ich ihm nun diese Tropfen und er hatte seit 6 Monaten keine mehr! Leider gibt es die Tropfen aber nur in Deutschland

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Re: Mittelohrentzündungen

Beitragvon Phase 1 » Mo 12. Feb 2018, 09:29

Und meine Tochter nimmt den nasenballon bläst ihn mit der Nase auf und presst so den Schleim aus den Ohren.
Seit wir nasentrompete und eben jetzt nasenballon haben hatte Tochter nie wieder eine mho.
Ich würde das alternativ versuchen. Aber erst machen wenn akute MHO weg ist.
https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/ ... -ohr-6989/
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Re: Mittelohrentzündungen

Beitragvon -Malve- » Mo 12. Feb 2018, 09:31

Ist dein Kleiner Gegen Pneumokokken geimpft?
Das würde wenigstens das Risiko von Komplikationen senken.

Um die Abwehr zu steigern kann ich dir Echinaforce für Kinder empfehlen.

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Re: Mittelohrentzündungen

Beitragvon Werthi85 » Mo 12. Feb 2018, 11:05

Habe num soeben einen termin bei einem osteopaten abgemacht.
Und diese woche habe ich noch den kia termin,dann frage ich wegen dem otovent..
Geimpft ist er[-]

Ja ich will die op unbedingt umgehen,aber ständig die einnahme von AB,das kann auch nocht sein:-(

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Re: Mittelohrentzündungen

Beitragvon Isahara » Mo 12. Feb 2018, 13:57

Liebe werthi85,

Unser sohn 4j hat auch ständig moe. Wir sind morgen zum ersten mal beim hno-arzt.bin gespannt was er sagt. Seit letzten herbst sind wir beim homöopathen. Ich finde es hat schon geholfen. Die letzte hatte er vor 3 wochen, aber ich denke dass war weil er von der grippe sehr angeschlagen und dann hat s noch auf die ohren geschlagen. Also ich bin überzeugt, dass auch homöopathie hilft. Wir gehen zum hno vor allem weil seine moe so extrem schnell kommen. D.h. letztes mal kam er zu mir und sagte: mama es läuft zum ohr raus. Als ich ihn fragte ob es ihn nicht schmerzte vorher meinte er nur: kurz vorher beim spielen. Also bei uns ist das erste anzeichen, der ausfluss im ohr....wir können vorher gar nicht reagieren,weil es so schnell geht...
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Re: Mittelohrentzündungen

Beitragvon wipsi » Mo 12. Feb 2018, 14:27

Hallo Werthi85

Unser Sohn hatte von Klein an immer wieder MOE und es verging keine Woche in der er nicht Halsschmerzen hatte …. mal mehr mal weniger :(
Dazu kam noch, dass er extrem geschnarcht hatte. Er hatte so grosse Mandeln das es ihm gar nicht möglich war durch die Nase zu atmen sonder immer nur durch den Mund. Jede Erkältung war eine Qual weil dann die Mandeln noch mehr anschwollen und das Luft holen, vor allem in der Nacht, ein Kampf war.
Dies wiederum hatte zur Folge das seine Zunge über Jahre nicht richtig im Gaumen lag und dieser nun korrigiert respektiv geweitet werden musste weil er viel zu eng war.

Bei uns wurde damals gesagt vor 5 Jahren würden sie nicht operieren, eben weil bei so kleinen Kinder die Mandeln noch ein grosse Rolle spielen. Er wurde mit 5 1/2 operiert.
Nach der OP, es wurden sowohl die Rachen- wie auch die Gaumenmandeln vollständig entfernt, schnarchte unser Sohn erstmals nicht mehr. Er hatte ab dem Tag kein einziges Mal mehr Halsschmerzen oder eine MOE.
Heute ist er 12 Jahre alt.
In unserem speziellen Fall würde ich nachwirkend viel mehr Druck machen für eine frühere Operation.
Es hätte unserem Sohn einiges erspart.

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Re: Mittelohrentzündungen

Beitragvon Nuuneli » Mo 12. Feb 2018, 19:00

Unsere Jüngste hatte immer MOE's - der HNO meinte aber, sie habe kleine Mandeln, deshalb kein OP.
Wir haben es mit Nasenduschen (kein Spray, sondern richtige Dusche - wir haben die vom Emser Salz, gibt aber noch weitere Anbieter) super in den Griff bekommen. Sie hat immmer sofort bei Schnupfenbeginn 3x täglich die Nase gespült (ich möchte hier nicht ausführen, was da alles runtergekommen ist...!) - muss dazu sagen, dass sie in der Beziehung glaub' wirklich ein Musterkind war, sie machte es auch selbständig ab 4jährig.
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Re: Mittelohrentzündungen

Beitragvon Werthi85 » Di 13. Feb 2018, 08:42

Danke euch für eure erfahrungen.
Bei meinem sohn kommt die moe ebenfalls so schnell,das wor vorher nicht reagieren können und es dann gleich so schlimm ist, dass er AB benötigt.
Halsentzündungen hat er nie,schnarchen oder schlecht einatment tut er auch nicht.
Werde zum osteopathen gehen und höomopatisch versuchen.
Ebenfalls werde ich den kia morgen betr. Der nasendusche/otovent fragen.

Wir hatten jetzt längers ruhe(ca. 1/2 jahr) und jetzt hat er seit weihnachten gleich drei moe nacheinander gehabt[-]
Er sagt es schmerzt immer noch,aber denke dass wir der erguss oder so sein,da laut ärzten keine entuündung mehr vorhanden ist.

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Re: Mittelohrentzündungen

Beitragvon Nuuneli » Di 13. Feb 2018, 09:00

@werthi85: dass die MOE so schnell kommt habe ich auch immer gedacht. Seit wir auf die kleinsten Zeichen achten (z.B. kennen wir mittlerweile die Anzeichen, wenn bei ihr ein Schnupfen im Anzug ist), können wir sofort handeln. Braucht aber seine Zeit, bis man es herausfindet. (Bei verändert sich minim die Sprache - man kann es am "ng" hören.) Otovent hätte bei ihr laut HNO nichts gebracht.
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Re: Mittelohrentzündungen

Beitragvon Allegra85 » Di 13. Feb 2018, 10:51

Mein Sohn hatte mit knapp 5 Jährig einen Trommelfelldruchbruch. Das hat mich echt erstaunt. er war leicht verschnupft um 17 Uhr klagte er über Ohrschmerzen ab 20 Uhr hat er nur noch geschrien oder geschlafen bis 2 Uhr morgens als der Durchbruch war. Dann war die Nacht ruhig. Er musste dann AB nehmen und es ging mind. 1 Woche bis nichts mehr aus dem Ohr lief. Ich war echt geschockt, dass es so schnell gehen kann. Ab da haben wir auch jeweils auf das erste Anzeichen reagiert (tönt so, als wäre das sehr schwierig bei euch). Er bekommt dann 3-4x täglich Nasenspray und 3x täglich Algifor. Machst du das auch so?
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Re: Mittelohrentzündungen

Beitragvon Fröschli2 » Di 13. Feb 2018, 20:59

Ich hatte als Kind ständig MOE. Ich hatte häufig Antibiotika, durfte nicht mehr in den Schwimmunterricht und kann mich heute noch an die schmerzen und das krank sein errinnern. Ausserdem hörte und sprach ich sehr schlecht und musste in den Sprachheilkindergarten.
Als ich 7 war wurden dann endlich die Mandeln entfernt und ich war danach gesund. Ich hatte nur noch ganz selten MOE und das Gehör und die Sprache verbesserten sich auch. Durch die vernarbungen des Trommelfelles ist die eine seite etwas reduziert, das merkt aber nur der HNO bei seinen tests :wink:
Für mich war die OP wirklich super und hätte mir eine menge schmerzen erspart hätte ich sie früher gehabt
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Re: Mittelohrentzündungen

Beitragvon Isahara » Di 13. Feb 2018, 21:27

Also wir waren heute beim hno.offenbar hat unser junge links einen erguss hinter dem trommelfell,deswegen hört er links schlechter.der arzt meinte, er würde eine op vorschlagen:die rachenmandeln entfernen und ein kleines paukenröhrchen setzen, welches selber rauswächst. Seiner meinung nach wirke das bei den allermeisten kindern am besten und bräuchte nur sehr selten eine 2. Behandlung...die alternative "nichts" zu machen bedeute noch bis 6 oder 7-jährig jeden winter das gleiche durchzumachen....
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Re: Mittelohrentzündungen

Beitragvon stella » Di 13. Feb 2018, 21:30

Ich hatte diese OP auch erst mit 8 Jahren und seit da hatte ich NIE mehr eine MOE. Ich kann mich noch gut an die Schmerzen erinnern. Ebenfalls hatte ich lange eine unbemerkte Hörminderung - das hat man damals nicht gemerkt, ich könnte das offenbar kompensieren. Heute ist davon zurück geblieben, dass ich nicht ganz 100% höre und dass es mir oft zu laut ist - ich schiebe das auf fast 8 Jahre 20% und 50% hören zurück.

Meine Grosse hatte die MandelOP ohne Paukenrörchen mit 5 Jährig. Alle vorherigen Massnahmen haben nix gebracht, weder Homöopathie noch Immunsystem steigern. Konnte es auch nicht, denn sie war ständige Streptokokkenteägerin und hat sich dauernd selber wieder angesteckt.

Wenn ein HNO die Op empfiehlt, würde ich die machen. Schon nur in Anbetracht der möglichen Folgen, wenn man es eben später macht. Mir hätte viel Leid erspart werden können. MOE im 20Tagestakt, dazu oft Antibiotika - das war eine schlimme Zeit.
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Re: Mittelohrentzündungen

Beitragvon Isahara » Mi 14. Feb 2018, 16:36

Wir haben uns jetzt für die op entschieden. Wir hoffen, dass er so weniger leiden muss und ihm auch etliche antibiotikakuren erspart werden.
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