Enkopresis - Erfahrungsaustausch

Fragen zur Ernährung und Gesundheit

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annegretli74
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Enkopresis - Erfahrungsaustausch

Beitrag von annegretli74 » Fr 9. Mär 2018, 14:26

Hallo zusammen

Ich habe hier auch schon zu dem Thema geschrieben - mein 6jähriger Sohn leidet seit bald 2 Jahren unter Enkopresis, die zuerst falsch diagnostiziert und auch falsch behandelt wurde.
Seit Ende Dezember behandeln wir nun mit Macrogol und vor einem Monat gings dann plötzlich deutlich besser. Eine Erkältung vor 1,5 Wochen hat uns dann zurückgeworfen und leider habe ich dann auch etwas an der Dosierung herumgespielt. Jetzt ist es grad wieder sehr schlecht (2-3 Unfälle pro Tag, trotz täglichem Stuhlgang) und ich merke, dass es unseren Sohn wieder sehr frustriert und runterzieht. Er macht zwar brav sein WC Training, ansonsten hat er aber wieder wie ein bisschen aufgegeben. Zudem muss ich ihn wieder sehr motivieren, dass er in den Kiga geht. Leider ist es gestern auch dort wieder einmal passiert.

Ich hoffe nun ein paar Leutchen zu finden, bei denen es auch nicht reibungslos lief. Wie habt ihr solche Tiefs aufgefangen? Wie lange hat es gedauert, bis es sich wieder eingependelt hat? Wie konntet ihr eure Kinder motivieren, um am Ball zu bleiben und nicht aufzugeben? Mit wem konntet ihr euch austauschen?

Mir fehlt es sehr, mich jemandem mitteilen zu können, der versteht was da abgeht. In meinem Umfeld kennt niemand das Problem.

Gerne auch als PN

Liebe Grüsse

Webele84
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Re: Enkopresis - Erfahrungsaustausch

Beitrag von Webele84 » Fr 15. Jun 2018, 00:01

Hoi Anegretli
Wieläuft es aktuell mit deinem Sohn??
Meine Tochter (6) hat seit rund 2 Jahren Macrogol. 3/4EL pro Tag. Sobald was anders ist (Junk food, weniger trinken etc) merken wir sofort dass sie wieder verstopft.
Wir haben es jetzt aber nach laaaaaangem endlich geschafft dass sie ihr Geschäft ins WC macht. Seit dem zwar nicht mehr jeden Tag dafür umso grössere Portionen und ohne Knortz.. Dachte echt sie wird noch in der 1. Klasse ihr Geschäft in die Windeln machen.
Aber: Macrogol jeden Morgen nehmen ist jedesmal ein Kampf... Abersie weiss aus Erfahrung was passiert wennn sie es verweigert... Dann gibt es auch bei ihr Unfälle da es verstopft und es nebendurch läuft... In den schlimmsten Zeiten kam alle 30min etwas nebendurch... War brutal!!
Austausch... Mit niemandem ausser Kia. Jedenfalla mit dem Neuen. Habe gewechselt da ich mich vom anderen nicht ernst genommen fühlte. Der neue tastete Tochter ab, meinte da ist eine wahnsinns Verstopfung mind 7 Tage Stuhlmenge, gab mir Anweisungen zum Abführen und weiter therapieren. Zägg. Von da an ging es aufwärts! Aber laaaangsam!
Lg
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Allegra85
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Re: Enkopresis - Erfahrungsaustausch

Beitrag von Allegra85 » Fr 15. Jun 2018, 10:03

@webele
Wie gibst du ihr das Magrogol? Mein Sohn wusste oft gar nicht, dass es im Getränk war. Wie viel gibst du ihr auf einmal?
Boy 02/09, Boy 06/11

annegretli74
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Re: Enkopresis - Erfahrungsaustausch

Beitrag von annegretli74 » Fr 15. Jun 2018, 10:35

@webele
Wie Du auch bei Deiner Tochter feststellen konntest - es geht auch bei uns nur sehr langsam voran. Aktuell hat er meist einen kleinen Unfall pro Tag, vielleicht ein bis zwei Tage pro Woche bleiben die Unterhosen sauber. Das Gefühl scheint nun doch langsam zurück zu kommen, er schafft es dann aber nicht immer rechtzeitig zur Toilette und bleibt dann wie erstarrt an Ort und Stelle stehen. Zu Hause klemm ich ihn dann unter den Arm und setz ihn aufs WC, dann klappt es dann auch. Etwas frustrierend für ihn ist der Umstand, dass er auch wenns z.B. am Morgen geklappt hat er oft doch gegen Abend noch einen kleinen Unfall hat.

Das Pulver nimmt er aktuell gut, ihm ist einfach wichtig dass er weiss und bestimmen kann, in welchem Getränk er es bekommt. Die Dosierung mussten wir runter fahren und wir müssen das Pulver auf 2 Rationen pro Tag verteilen, sonst bekommt er sofort wieder Durchfall, den er nach wie vor nicht spürt und auch nicht halten kann. Wir sind jetzt bei etwa einem Esslöffel pro Tag.
Diskussionen haben wir vorallem wegen dem WC Training. Er will immer wieder wissen, weshalb nur er regelmässig aufs WC sitzen muss. Verweigert öfters, obwohl der Stuhlgang nach wie vor nicht regelmässig (immer unterschiedliche Tageszeit) kommt und er häufig Unfälle hat, nachdem er das WC Training nicht machen wollte. Leider ist es aber auch so, dass wenn ich ihn dazu zwinge, es eh nicht funktioniert und wir uns den Krampf hätten ersparen können. Er kann dann einfach nicht loslassen.
Wir waren nun zweimal bei einer speziellen Physiotherapeutin, die uns Übungen gezeigt hat, um den Darm anzuregen. Hat er anfangs gut mitgemacht, jetzt ist es gerade auch wieder etwas zäh.
Wir hoffen jetzt einfach, dass wir die Anzahl der Unfälle bis zum Schulstart im August weiter reduzieren können. Zum Glück wurde er bis anhin im Kiga nicht gehänselt, auch wenn es dort gelegentlich vorgekommen ist.
@allegra
In einem anderen Thread habe ich gelesen, dass dein Sohn die Schule gewechselt hat. Hat sich das positiv auf das WC Thema ausgewirkt? Hast Du das Gefühl, dass da ein Zusammenhang besteht?

Grüsse Annegretli

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Allegra85
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Re: Enkopresis - Erfahrungsaustausch

Beitrag von Allegra85 » Fr 15. Jun 2018, 11:16

@annegretli
Mein Sohn war bis zum Kindergarten ein sehr fröhliches extrovertiertes Kind. Nach 4.5 Jahren Kindergarten und Schule, welche er öfters verweigert hatte, hatte er immer öfters den Wunsch 'aus dem Fenster zu springen' und 'nicht mehr zu leben'. Nicht der Druck in der Schule machte ihm Mühe sondern das Sozialverhalten seiner Mitschüler. Jetzt nach knapp 3 Monaten an der neuen Schule ist er wieder ein fröhliches Kind. Trifft sich gerne mit seinen neuen Freunden. Gewinnt wieder Selbstvertrauen, kann mit Schwierigkeiten umgehen und ist wieder fähig Kritik einzustecken. Ich habe meinen alten fröhlichen Jungen zurück! :D :cry: :D (könnte weinen vor Glück)
Zu deiner spezifischen Frage: nein, daran hat sich nichts geändert. Für mich aber schon. Jetzt bin ich mir wieder sicherer, dass es eine organische Ursache ist und wir wieder eine Abführmittel-Kur machen. Im Moment bekommt er 2 gehäufte TL pro Tag und er stuhlt ca. 3-4 pro Woche mit 2 kleinen Portionen in die Hose. Nach 2 Wochen werde ich die Menge nochmal erhöhen. Das Ziel wäre 5-7 Stuhlgänge pro Woche und wenn das nichts am einnässen und einkoten ändert, werden wir versuchen ihn in der Physio anzumelden.
Boy 02/09, Boy 06/11

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Re: Enkopresis - Erfahrungsaustausch

Beitrag von Jamiro » Fr 15. Jun 2018, 13:05

Darf ich mich kurz einmischen und fragen, wieso hier von „Enkopresis“ und „Unfällen“ die Rede ist? Ein verstopftes Kind kotet weder ein noch hat es einen (Stuhl-)Unfall. Es läuft schlicht und einfach weicher Kot vom hinteren Teil des Darms an den verstopften Stuhlanteilen im vorderen Teil vorbei. Das ist für das Kind nicht spürbar und nicht kontrollierbar!!
Oder geht bei euren Kindern solch eine Riesenmenge in die Unterhosen, dass von „Einkoten“ die Rede ist?

annegretli74
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Re: Enkopresis - Erfahrungsaustausch

Beitrag von annegretli74 » Fr 15. Jun 2018, 14:12

@jamiro
Ja, mir ist der Unterschied durchaus bewusst. Die Verstopfung als solches haben wir ganz gut im Griff, aber durch den ausgeweiteten Enddarm funktioniert die "Meldung" ans Gehirn wenn der Darm entleert werden sollte, nur noch sehr eingeschränkt.
Deswegen haben wir auch gelegentlich grössere Mengen Stuhlgang in der Unterhose, insbesondere bei sehr weichem Stuhl.

Als Unfall bezeichne ich es deshalb, gerade weil es weder gewollt ist noch verhindert werden kann. So wie ich bei meinem Jüngsten es als Unfall bezeichne, wenn er zu spät merkt, dass er das WC aufsuchen sollte.

Dazu kommt, dass Junior nochmals neu lernen muss, auf die Signale seines Körpers richtig zu reagieren. So verharrt er oft in "Schockstarre" und versucht instinktiv, das grosse Geschäft einzubehalten.

@allegra
es freut mich sehr für euch, dass dein Sohn nun so gut aufgehoben ist an der neuen Schule! Dann war der Wechsel sicher der richtige Schritt!

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Savuti
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Re: Enkopresis - Erfahrungsaustausch

Beitrag von Savuti » Fr 15. Jun 2018, 20:55

Darf ich kurz was fragen: Hatten eure Kinder schon immer Probleme den Stuhl zu spüren?
Mein Kleiner ist am Trocken werden. Bisi geht recht gut, aber bei Gagi gibt es nur „Unfälle“. Er nimmt seit Baby Magrocolum. Frage mich nun, ob es mit dem Magrocolum einen Zusammenhang hat.
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Re: Enkopresis - Erfahrungsaustausch

Beitrag von Webele84 » Fr 15. Jun 2018, 23:38

Hallo,

Ich geb das Macrogol am Morgen in 1dl Milch. Es flöckelt, sprich ich kann es nicht "heimlich" geben. Aber gut umrühren und dann ist es in einem Schluck runter. Die spezialisierte Physio hat empfohlen, anschliessend viel Wasser zu trinken.

Meine Tochter spürt mittlerweile den Stuhlgang sehr gut, aber wenn sie es spürt, dann muss es ziemlich rasch gehen, es kommen dann auch eine grosse Menge.
Verstopft ist sie nicht mehr, aber ich möchte nicht, dass der Stuhl wieder hart wird wie mit 2, 3 Jährig und sie wieder solche Schmerzen hat. Wir haben viiiiiiel zu spät realisiert, dass sie verstopft ist.
Irgendwie müsste ich das Macrogol irgendwann wohl reduzieren und ausschleichen, aber ich lasse es jetzt mal so, v.a. weil im August dann der Wechsel in die 1. Klasse stattfindet. Das ist stressig genug für sie.

Mein Kia hat auch WC Training vorgeschlagen, v.a. weil sie noch in die Windeln machte. Ich fand das aber unnötig. Wollte sie zu nichts zwingen, weil das eher kontraproduktiv ist. Es störte sie nicht, nur uns.
Ich habe mir anhand einer holländischen Methode einen Windel-Weg-Plan zurecht gelegt, welcher super funktioniert hat.

Die Physio hat uns 2 Sachen empfohlen: Füsse auf einen Tritt und einen runden Rücken mit einem entspannten Bauch. Das sei die optimale Haltung auf dem WC.

Annegret, bist du sicher dass dein Sohn nicht mehr verstopft ist/einen Pfropfen hat? Es tönt für mich gleichwohl irgendwie danach, dass unkontrollierbarer weicher Stuhl kommt?
Mit dem Macrogol konnte ich da fast keinen Unterschied feststellen, da beides weich ist.
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Webele84
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Re: Enkopresis - Erfahrungsaustausch

Beitrag von Webele84 » Fr 15. Jun 2018, 23:41

Savuti: Meine hatte ab 2 Jährig Verstopfung. Wir haben es lange nicht wahrgenommen und auch der Kia hat es zuwenig ernst genommen. Sie ist dementsprechend auch spät trocken geworden (Bisi mit 4.5 und Gaggi jetzt mit 6.5).
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annegretli74
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Re: Enkopresis - Erfahrungsaustausch

Beitrag von annegretli74 » So 17. Jun 2018, 09:20

@savuti
Mein Sohn verlangte noch lange nach einer Windel für das grosse Geschäft, als es mit dem Bisi schon gut geklappt hatte. Es dauerte dann auch gerne ein paar Stunden, bis es funktioniert hat. Daher bin ich mir nicht sicher, ob nicht schon länger unentdeckt ein Problem bestand.
Dann hat es während ca. 4 Monaten gut funktioniert, bis er aufgrund einer Grippe sehr harten, schmerzhaften Stuhlgang hatte und anfing, einzubehalten. Wie alt ist denn dein Kleiner?

@webele
ja, wir waren auch lange sehr unsicher, ob die Verstopfung wirklich weg ist und hatten drum nach rund 5 Monaten Behandlung mit Macrogol nochmals einen Ultraschall im Kinderspital. Die grossen Stuhlmassen waren weg, der Enddarm aber nach wie vor sichtlich erweitert.
Wir sind dann weitergefahren wie bis anhin - das heisst konkret: 5-6 mal Stuhlgang pro Woche, normalerweise Typ 4 bis Typ 5, ganz selten Typ 3 (was ja auch immer noch ok wäre). Beginnende Verstopfung kündigt sich immer sehr schnell an durch häufigeres Kotschmieren, so 3 - 6 mal am Tag. Da drauf reagieren wir mit hochfahren von Macrogol, dann folgt 2-3 mal Stuhlgang pro Tag, und ist dann schnell dünn.
Im Gegensatz zur wirklich verstopften Phase riecht der Stuhl gewöhnlich, deshalb sind wir optimistisch, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wirklich wissen können wir es ja nicht....
Zudem hat mir Junior gesagt, dass er kaum mehr Bauchschmerzen hat.

Übrigens rühre ich das Macrogol auch in die Milch ein, die flockt aber bei uns nicht. Evtl. auch weil wir pro Ration nur einen halben Messlöffel reintun..? Am Abend bekommt er es im Apfelpunsch, da ist es eh kein Problem.

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Re: Enkopresis - Erfahrungsaustausch

Beitrag von Savuti » So 17. Jun 2018, 11:26

Danke für eure Rückmeldung. Mein Kleiner ist 3. Ich würde ihm fürs grosse Geschäft gerne eine Windel anziehen, aber bisher hat er sich immer erst gemeldet, wenn das Gaggi bereits in der Unterhose war. Wenn ich ihm Windelhöschen anziehe, geht er nicht mehr auf die Toilette, sondern macht auch Bisi in die Windel.
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Re: Enkopresis - Erfahrungsaustausch

Beitrag von Allegra85 » Mo 18. Jun 2018, 08:53

heute ist mir bei meinem Sohn aufgefallen, dass er endlich nicht mehr so einen Blähbauch hat. Haben oder hatten eure Kinder auch so runde Blähbäuche?

@webele
Vielleicht könntest du den Löffel Macrogal in einem Schluck kaltem Wasser auflösen, bevor und die Milch dazu schüttest.
WC-Training hat bei uns viel gebraucht, es hilft auch für die Gewohnheit zu trainieren, dass man nach den Mahlzeiten auf das WC sitzt. Mit IPad oder sonst etwas was es sonst nicht gibt sind die kleinen ja schnell zu begeistern.
Was ist ein holländischer Windel-Weg-Plan? Könntest du das kurz erklären?

@Annegret
Am Geruch des Stuhls erkenne ich auch, dass es sehr, sehr lange im Körper von meinem Sohn war. Kenne diesen Geruch von mir nur aus Lagerzeiten :lol: Also nach 1 Woche Lager mit nur 1mal stuhlen roch es bei mir auch so.

@Savuti
Er ist erst 3 Jahre alt. Stress dich bitte nicht und ihn auch nicht. Versuch auf ihn zu achten und vielleicht findest du ein Vorzeichen bevor das Gaggi kommt und kannst ihn darauf aufmerksam machen.
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Re: Enkopresis - Erfahrungsaustausch

Beitrag von annegretli74 » Di 19. Jun 2018, 06:07

@allegra
Nein, Blähbauch hatte unser Sohn nie. Im Gegensatz zu mir. Vor etwas mehr als einem Jahr habe ich festgestellt, dass ich keine Weizenprodukte mehr vertrage. Seit ich auf Weizen verzichte, habe ich keinen mehr (nur noch Speckröllchen ;-) )
Wurde Dein Sohn auf Zöliakie / Nahrungsmittelallergien getestet? Dies kann einen Blähbauch auslösen und auch Probleme mit Verstopfung.

@savuti
Da würde ich mir auch noch keine grossen Gedanken machen. Wenn der Stuhlgang z.B. immer etwa zur selben Tageszeit kommt, kannst Du ihn ja dann motivieren und aufs WC setzen. Erfolgserlebnisse motivieren dann auch, mehr darauf zu achten, ob was kommt. Haben wir bei unserem Jüngsten gemacht.

@webele
dieser holländische Windel-Weg-Plan würde mich denn also auch noch interessieren.....

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Re: Enkopresis - Erfahrungsaustausch

Beitrag von Savuti » Di 19. Jun 2018, 07:45

Danke für eure Rückmeldung. Ich kenn das eben gar nicht von meiner Tochter. Stuhlen tut er sehr unterschiedlich (Zeit und Anzahl).
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Re: Enkopresis - Erfahrungsaustausch

Beitrag von Allegra85 » Di 19. Jun 2018, 08:35

@annegretli
Da ich selber Zöliakie habe, wurde das auf meinen Wunsch vor ein paar Monaten geprüft. Aber nur im Blut. Es gibt verschiedene Formen der Zöliakie und für die klare Diagnose wäre eine Darmspieglung (durch den Magen) nötig.
ich reagiere selber mit Verstopfung auf Gluten. Ansonsten habe ich keine akuten Symptome.

@savuti
Unregelmässige Stuhlgänge sind bei Kindern sicher nicht ungewöhnlich, aber wenn noch die Häufigkeit und Menge unterschiedlich ist, deutet doch schon etwas darauf hin, dass etwas nicht rund läuft.
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Re: Enkopresis - Erfahrungsaustausch

Beitrag von Savuti » Do 12. Jul 2018, 10:43

@allegra: merci für deine Rückmeldung. Ich behalte es im Auge. Gestern hat es zum ersten Mal aufs WC geklappt und es hatte keine Spuren in der Unterhose. Bisher hatte es immer Spuren in der Unterhose und auf dem WC kam nichts. Erst jeweils mit der Windel.
Sollte es sich bis in den Herbst nicht bessern, werde ich die KiÄ darauf ansprechen. Im Moment ist es mir noch zu früh, nur darum zu ihr zu gehen.
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