Zu wenig Milch

Rat bei Stillproblemen und Säuglingsernährungsfragen

Moderator: Züri Mami

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Lehara
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Zu wenig Milch

Beitrag von Lehara » Mo 28. Aug 2017, 11:05

Liebe Swissmoms

Unser Kleiner ist jetzt fast 5 Monate alt und ich stille ihn noch voll. Ich geniesse das sehr, nachdem ich den Grossen aus verschiedenen Gründen nicht stillen konnte bzw Pumpschöppeln musste.

Am Anfang hatte ich - wie beim Grossen - Milch im Überfluss. Ich musste sogar mit Pfefferminztee nachhelfen, da es so unangenehm war. Der Kleine hat sich natürlich auch darangewöhnt, dass er nur andocken musste und die Milch floss in Strömen....

Vor einem Monat hatte ich plötzlich zuwenig Milch. Ich habe es auf die Verkältung geschoben und es hat sich dann dank häufigem Ansetzen, Milchbildungskugeln, Bockshornkleesamenkabseln und Stilltee wieder eingependelt. Zwar hatte ich nie mehr soviel Milch wie am Anfang, aber es ging ganz gut.

Nun habe ich seit einer Woche wieder zuwenig Milch. Der Kleine zieht und rupft ander Brust und ich merke, dass auch der Milchspendereflex verzögert einsetzt. Das passt ihm schon mal gar nicht, zudem wird er einfach nicht satt. Ich nehme wieder die bereits genannten Mittelchen zur Milchbildung, jedoch ohne Erfolg. Nachts kommt der Kleine stündlich, nur hat sich nach einer Stunde noch nicht genug Milch gebildet und er ist dann einfach nie satt und zufrieden. Auch tagsüber stille ich ca alle 2 Stunden.

Beim Grossen musste ich mit 3.5 Monaten mit PuMi anfangen, da ich nicht mehr genug Milch abpumpen konnte. Die MüBe hat mir damals gesagt, das sei normal, die Milch gehe vom alleinigen Pumpen automatisch zurück, ich müsse froh sein, dass ich schon solange pumpschöppeln konnte....ich habe das als Erstmami geglaubt und konnte damit gut leben. Rückblickend hinterfrage ich diese Aussage jedoch schon etwas.

Ich möchte eigentlich gerne 6 Monate voll stillen und danacht solang der Kleine möchte, allerdings muss ich auch gestehen, dass das nächtliche stündliche Stillen an die Substanz geht, zumal auch der Grosse nachts nicht durchschläft und tagsüber gefordert werden möchte. Und die Tatsache, dass ich zuwenig Milch habe und mein Kind nicht ernähren kann, macht mich unglaublich traurig und stresst mich.

Kann es sein, dass die Milchmemge zyklusbedingt schwankt? Ich habe vor einem Monat wieder das erste Mal die Mens bekommen, genau dann als ich das erste Mal zuwenig Milch hatte. Ich habe nicht das Gefühl, dass der Kleine aufgrund eines Wachstumsschubes mehr Milch benötigt als vorher, sondern dass es wirklich an mir liegt...

Habt ihr mir einen Rat?

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Phase 1
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Re: Zu wenig Milch

Beitrag von Phase 1 » Mo 28. Aug 2017, 11:10

Rivella schon versucht?
Ausserdem Nahrung ansehen die du zu dir nimmst.
Pfefferminze irgendwo versteckt oder Petersilie?
Ich hab mal aus versehen ohne das ich es wusste Petersilie im Salat gegessen. Zwei Wochen lang kaum Milch gehabt!
Ich würde mich ausserdem nicht stressen. Ich hatte solche Schwankungen nämlich auch. Besonders wenn es sei heiss war wie die letzten Tage.
Ich würde also alle Stunde ein grosses Glass Wasser und ruhelos trinken. Im Sommer stillen ist halt meiner Erfahrung nach echt mühsam. Man schwitzt und verliert Wasser und dann noch stillen..,
Also ich würde anfangen mehr Flüssigkeit zu trinken rivella hilft da auch viel und eben schauen das du beim Essen nicht versteckt was isst was die Milch versiegen lässt.

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Fiona1980
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Re: Zu wenig Milch

Beitrag von Fiona1980 » Mo 28. Aug 2017, 11:24

Hallo Lehara. Ich habe leider keinen Tipp. Ich hatte bei beiden Kindern nicht mal einen Milcheinschuss und sie haben deshalb keinen einzigen Schluck Muttermilch bekommen. Ich finde es nur sehr schade, dass du dich nicht als vollwertiges Mami fühlst und sagst, du haderst damit, dass du deine Kinder nicht ernähren kannst... Das bringt dir doch nichts. Sicher kannst du sie ernähren - mit Muttermilch oder sonst halt mit Pulvermilch. Ich wünsche dir, dass die Milch wieder so fliesst, wie du es dir erhoffst. Aber ich wünsche dir auch, dass du dir nicht mehr so einen Druck machst. Im Leben und gerade mit Kindern wird es immer wieder Situationen geben, in denen wir Mami uns als "Versager" fühlen. Wir sollten es uns nicht unnötig schwer machen...
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Re: Zu wenig Milch

Beitrag von crisp » Mo 28. Aug 2017, 11:26

Eigentlich bildet sich ja beim Stillen selbst auch Milch - Die muss nicht alle bereits gebildet sein... Die Frage ist deshalb, trinkt der Kleine ev einfach zu wenig aufs Mal (zu wenig ausdauernd) und nuckelt ev zwischendrin sogar nur, dass er nach einer Std wieder kommt...? Ich würde unbedingt sofort die Stillberaterin kontaktieren oder LaLecheLegue und ja unbedingt viel trinken, aber das machst Du ja wahrscheinlich schon [-]

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Re: Zu wenig Milch

Beitrag von crisp » Mo 28. Aug 2017, 11:28

und einmal mehr kann die Fragende meinen Text nicht lesen [-]

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Re: Zu wenig Milch

Beitrag von lemming » Mo 28. Aug 2017, 11:44

Liebe Lehara

Wenn du bereits seit 5 Monaten voll stillst, hast du ganz sicher noch Milch. Es kann gut sein, dass es zyklusbedingt schwankt. Als ich meine Tage wieder bekam, hatte ich jeweils morgens einen verzögerten MSR (Milchspendereflex). Es können auch die Zähne sein... schwierig zu sagen. Ich möchte dir einfach raten nach Bedarf zu stillen und zu Vertrauen, dass du genug Milch hast. Das klappt sicher. Sonst melde dich bei einer guten Stillberaterin (nicht alle Hebammen sind Stibes!). Du hast 3 Beratungen von der KK gezahlt. Oder bei der LLL, dort sind Beratungen gratis. Falls du auf Facebook bist, kann ich dir die Gruppe "Stillen Schweiz" sehr empfehlen. Ich finde es findet ein toller Austausch statt und es schreiben mehrere Stibes mit und können auch je nach Region Empfehlungen abgeben.
Wünsche dir alles Gute.

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Re: Zu wenig Milch

Beitrag von Flowerbee » Mo 28. Aug 2017, 12:24

Viel trinken und Datteln haben bei mir immer geholfen. Ich habe täglich Datteln mit Tahina, das ist eine Sesampaste, gegessen. Eine arabische Freundin hatte mir das damals empfohlen.
Die Seele ernährt sich von dem, worüber sie sich freut.

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Re: Zu wenig Milch

Beitrag von Lisa-Maria » Mo 28. Aug 2017, 13:21

Ich würde es auch mit einer Stillberaterin anschauen. Häufiges ansetzen sollte die Molchbildung fördern. Pfefferminze wird in manchen Ländern als Milchbildend empfohlen. Es ist nicht erwiesen dass die Milch zurück geht wenn man Pfefferminztee trinkt.
Ich würde viel trinken. Ich habe alkoholfreies Bier und Stilltee getrunken.
Evtl kannst du deinen Kleinen mal wiegen vor und nach dem stillen, dann merkst du ob es überhaupt stimmt dass du zuwenig Milch hast. Vielleicht ist er am Zahnen oder so.
Und fünf Monate sind doch schon ganz schön lange :).
Ich habe meinen Kleinen sehr lange gestillt. Wenn ich mal dachte ich hätte zuwenig Milch so gab ich am Abend einen Pulvermilch Schoppen. Das will zwar keine Stillberaterin hören aber bei mir war das sehr gut so. So könntest du mal wieder länger am Stück schlafen. Und auch so siehst du ob es der Hunger ist, der ihn Nachts blagt.

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Re: Zu wenig Milch

Beitrag von Maggie » Mo 28. Aug 2017, 13:39

@lehara
Wenn Du Dich unsicher fühlst, dann wende Dich an eine Stillberaterin.
Kann es sein, dass Dein Kind grad eine Wachstumsphase hat und mehr benötigt? (Clustering). Oder eben Zähnli drücken und es am liebsten stündlich trinkt wegen der schmerzstillenden Wirkung, oder halt wegen der Hitze.
Auf jeden Fall möchte ich Dich ermutigen Deinem Körper zu vertrauen und Dir Hilfe zu holen, da Dir offensichtlich viel am Stillen liegt.
Ich habe unsere Zwillinge die ersten 3.5 Mt beide voll gestillt und musste dann während 3 Wochen wenig zuschöppeln bevor ich bis 6 Mt nochmals voll stillen konnte. Du siehst, es ist vieles möglich.
Ganz sicher aber solltest Du nicht das Gefühl haben zu versagen. Stillen ist toll aber Mutterliebe ist so viel mehr als nur das.

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Re: Zu wenig Milch

Beitrag von Lehara » Mo 28. Aug 2017, 15:08

Liebe alle

Vielen Dank für eure lieben Worte. Ja es belastet mich tatsächlich sehr, dass es zur Zeit nicht so klappt wie ich es mir vorstelle und ja ich weiss, dass ich mich deswegen nicht stessen sollte. Herz und Verstand gehen eben nicht immer zusammen.....

@Maggie: Er hat sicher gerade einen Wachstumsschub, aber ich habe nicht das Gefühl, dass es nur das ist. Es ist ja nicht nur die Tatsache, dass er nachts stündlich kommt, sondern auch wie er trinkt, nämlihc nicht entspannt und zufrieden, sondern er rupft und lässt immer wieder los.

@Lisa-Maria: Der Pulverschoppen auf die Nacht war damals auch der Rat der MüBe beim ersten Kind, als er nachts so schlecht schlief. Vielleicht probiere ich es mal wenn gar nichts anderes hilft.

@Lemming: danke für den Tipp mit der FB-Gruppe. Werde mal schauen ob ich da beitreten darf :o)

@crisp: Ja es kann gut sein, dass er nachts zuwenig trinkt. Da muss ich mich auch an der eigenen Nase nehmen, ich stille nachts liegend im Bett und muss zugeben, dass ich aufgrund des Schlafmangels meistens während des Stillens einschlafe und so natürlich den Kleinen auch nicht aktiv wach halten kann und zu trinken anregen kann. Vielleicht muss ich mich dazu aufraffen, zum Stillen aufzustehen und auf dem Sofa zu stillen.....

@Phase1: Rivella trinke ich gelegentlich :o) generell halte ich mich mit Süssgetränken aber zurück, da ich a) ein Vorbild für meinen Grossen sein möchte und b) auf die zusätzlichen Kalorien verzichten möchte (nicht dass ich jetzt an einer Diät wäre, im Gegenteil, aber ich investiere die Kalorien dann doch lieber in ein Stück Schokolade :o) ). Ich koche zudem frisch und kann daher eigentlich ausschliessen, dass Petersilie oÄ dazwischen rutscht. Ausser ich kenne nicht alle milchhemmenden Lebensmittel, was ich natürlich nicht ausschliesse....

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Re: Zu wenig Milch

Beitrag von Phase 1 » Mo 28. Aug 2017, 15:31

Lehara oh weist du rivella hilft sehr bei der milchbildung ich hab es auf jeden Fall genossen und das ohne schlechtes Gewissen und hatte nach 1-2 Flaschen wieder extrem viel Milch hihi.
Da würd ich mal Vorbild hin oder her es einfach mal versuchen ;-)

Im übrigen wenn er rupft und zupft dann könnte es auch Durst sein.
Er ist ja schon grösser. Statt gleich mit pulvermilch kommen würd ich mal Tee versuchen.
Ist ja eh grad mächtig schwülheiss und es könnte also auch Dran liegen das dein kleiner einfach Durst hat ;-)

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Re: Zu wenig Milch

Beitrag von Krambambuli » Mo 28. Aug 2017, 16:31

ich habe auch rivella getrunken und stelle bald eine besserung der milchbildung fest. anstatt tee habe ich ihr als sie so um die 5 monate alt war auch mal wasser angeboten (wieso tee? ) nach dem stillen um zu sehen ob sie noch stark probiert zu trinken am schoppen.

als dem dann immer öfter so war (6 mt alt) begann ich ihr normales essen zu geben (halt für babys, nicht grad chilli :lol: )

da stillte sie sich sofort ab und isst seit da mit uns am tisch.


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Re: Zu wenig Milch

Beitrag von Lehara » Mo 28. Aug 2017, 17:34

Ich war vorhin im Laden und habe alkoholfreies Bier gekauft. Echt witzig die Reaktionen der Leute wenn eine Frau mit einem Baby im Tragtuch Bier kauft :lol: Dem älteren Herrn vor mir habe ich erklärt, dass man ja früh mit Bier beginnen müsse bei Jungs, damit aus ihm ein anständiger Mann werde, sein Gesicht war zum Brüllen! :lol: :lol:

@Krambambuli/Phase1: besteht denn nicht die Gefahr, dass sich der Kleine an den Schoppen gewöhnt wenns da einfacher geht als an der Brust? Das ist nämlich beim Grossen passiert, er lag auf der Neo und war am Anfang zu schwach zum trinken, als er dann grösser war wollte er trotzdem nicht an die Brust weils mit dem Schoppen halt bequemer war für ihn....

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Re: Zu wenig Milch

Beitrag von Lisa-Maria » Mo 28. Aug 2017, 18:18

Wasser ist ungeeignet bei kleinen Babys! Tee natürlich ebenso.

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Re: Zu wenig Milch

Beitrag von sugus » Mo 28. Aug 2017, 18:34

Lisa-Maria hat geschrieben:Wasser ist ungeeignet bei kleinen Babys! Tee natürlich ebenso.
das kind ist 5 monate und kein kleines baby mehr.
Grosse Bueb: Januar 2013
Chliine Bueb: April 2015

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Re: Zu wenig Milch

Beitrag von Lisa-Maria » Mo 28. Aug 2017, 18:43

Aber es wird voll gestillt. Das ist heute die Empfehlung.

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Re: Zu wenig Milch

Beitrag von Phase 1 » Mo 28. Aug 2017, 18:46

Lehara wieso sollte es?
Es kann sogar sein das die Flasche verweigert wird.

Lisa-Maria da hab ich gegensätzliche Informationen. Im Sommer ist es bei grösseren Babys die beikost erhalten können durchaus ok Ihnen mal etwas zu trinken zu geben.
Ich hab all meinen Kids ab vier Monaten angefangen Tee zu geben. Meistens nach der Brei Mahlzeit.
Immer so min 90-100 ml über den Tag verteilt.
Sie haben es sehr gerne getrunken.
Und alle meine Kinder ob gestillt oder nicht haben im Sommer immer etwas Tee getrunken.

Tee wird im übrigen laut Studien besser aufgenommen als reines Wasser. Weshalb weis ich jetzt aber nicht mehr.

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Re: Zu wenig Milch

Beitrag von Lisa-Maria » Mo 28. Aug 2017, 18:50

Dieses Kind erhält aber noch keine Beikost.
Ich möchte nicht diskutieren, es ist einfach das, was ich immer lese. Natürlich macht sehr wenig Wasser nichts, es ist aber unnötig.
Die GB Gruppe Schweiz ist sehr aktiv und es schreiben viele Stillberaterinnen mit. Dort hat es auch Artikel und Fragen zur Wasservergiftung.

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Re: Zu wenig Milch

Beitrag von Phase 1 » Mo 28. Aug 2017, 18:57

Lisa maria also von etwas Tee bekommt ein Kind dich keine Wasser Vergiftung. Ich fand es einfach mühsam im Sommer zu stillen. Die Jungs hatten Mega Durst und ich irgendwann auch nix mehr in der Brust.
Da half etwas Tee ganz gut.
Und eben es waren kleinste Mengen nie mehrere Flaschen.

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-Malve-
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Re: Zu wenig Milch

Beitrag von -Malve- » Mo 28. Aug 2017, 19:02

Lehara hat geschrieben: besteht denn nicht die Gefahr, dass sich der Kleine an den Schoppen gewöhnt wenns da einfacher geht als an der Brust? Das ist nämlich beim
Ja, kann (theoretisch) passieren. Aber wegen 1 Schoppen/Tag und vom Alter her ist die Wahrscheinlichkeit klein. Dafür hat er dann bei der nächsten Stillmahlzeit gleich mehr aufs Mal zur Verfügung was vielleicht hilft, das ganze Stillen wieder besser abzustimmen.

(Ich habe Zwillinge 6 Monate voll gestillt. Das eine Mädchen war ziemlich trinkfaul und hat schlecht zugenommen weshalb ich pro Tag 1-2 Schoppen geben musste damit sie auf genug Kalorien kam. Sie hat bei den einzelnen Mahlzeiten einfach zuwenig getrunken. Nichtsdestotrotz habe ich sie erst mit 10 Monaten abgestillt als sie schon recht gut vom Tisch ass. Es gab dann manchmal Phasen wo sie bei einzelnen Mahlzeiten geschrien hat als sie an die Brust sollte und einige wenige Male habe ich nachgegeben und einen Schoppen gegeben. Es war einfach besser sie nicht allzu hungrig werden zu lassen dann klappte es gut bei ihr mit Stillen. )

Anstatt Schoppen wäre ja auch denkbar, Brei einzuführen. Dann wäre das Problem "lieber Schoppen trinken" umgangen.
Du könntest z.B. bei der Mahlzeit mit Brei anfangen, bei der du denkst ist ehesten zuwenig Milch vorhanden. (Vermutlich am Abend.)

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