Abklärung Hochbegabung

Unsere grossen Kleinen und unsere kleinen Grossen. Was uns in diesem Abschnitt der Kinder begleitet, beschäftigt und interessiert.

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Phase 1
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Re: Abklärung Hochbegabung

Beitragvon Phase 1 » Di 10. Okt 2017, 00:06

Dromedar genauso ist mein Sohn.
Zur verdachtdiagnose HB kommt noch ein Verdacht von ADS dazu.
Besonders das Tagträumen das nicht aufpassen das azsflippen das vergessen sind Anzeichen dafür.
Wir sind noch nicht fertig mit der ADS frage. Sie muss noch eingehender die Informationen die sie jetzt hat überprüfen. Waren schon über vier Stunden Dran.
Weitere zwei werden noch folgen.
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Re: Abklärung Hochbegabung

Beitragvon Malaga1 » Di 10. Okt 2017, 10:23

ausländerin hat geschrieben:Malaga, du schreibst du verstehst dein sohn besser jetzt. Wie ist dazu gekommen? Hast du dich selber mehr informiert oder wurden ihr gut beraten? Schon früher in deinen beitragen über dein Sohn habe ich immer wieder viele parallelen zu meiner Tochter gesehen. Und ich würde oft sehr gerne sie besser verstehen können.


ich verstehe jetzt, warum er mich 5 Wochen löchern kann, woher der Mensch kommt, warum wir ständig Diskussionen um Regeln haben, warum er so Mühe mit Autoritäten hat, warum er sie Mathe-Aufgaben der älteren Schwester spielend löst, warum er Lego Technic für 12jährige zusammensetzt, warum er teils recht seltsame Interesse für sein Alter hat. Und ich weiss jetzt auch, dass ich ihm Sachen auf einem anderen Niveau erklären kann - dass er eben intelkektuell nicht 7, sondern 10 bis 12 Jahre alt ist. Ich glaube, ich kann ihn in seiner Persönlichkeit viel besser akzeptieren. Er wird nie ein einfaches Kind sein, er wird immer etwas unbequem sein - das kann ich jetzt viel besser akzeptieren. Das heisst aber nicht, dass er sich nicht an Regeln halten muss oder Autoritäten nicht akzeptieren muss. Das fordere ich von ihm immer noch genau so nachdrücklich ein. Aber ich nehme seine endlosen Diskussionen nicht mehr so persönlich und schneide ihm auch hin und wieder einfach das Wort ab. Das tat ich zwar schon vorher, jetzt bin ich aber nicht mehr so genervt. Seit ich weiss, dass er hb ist (und zwar sehr extrem) hat sich für mich vieles zu einem Puzzle zusammengefügt. Sein schwieriges Verhalten ist ganz klar auch auf massive Unterforderung zurückzuführen. Ich hoffe, das entspannt sich nun mit dem Klassensprung und den weiteren eingeleiteten Massnahmen etwas. Es ist mir aber auch klar, dass das sehr wahrscheinlich nicht die Lösung für die restlichen 5 Jahre Primarschule sein wird. Wir werden sehen, was noch auf uns zukommt.

Und ja: Ein ausführliches Auswertungsgespräch und evtl eine Erziehungsberatung durch die abklärende Psychologin kann ich nur empfehlen! Das hat mir sehr viel gebracht. Unser Sohn hat diverse Tests absolviert, der Haupttest war der WISC-IV (HAWIK). Die Testerei fand er übrigens super cool. Da konnte er endlich mal zeigen, was er kann.
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Re: Abklärung Hochbegabung

Beitragvon dromedar » Di 10. Okt 2017, 10:48

Phase, ich habe schon viel über deine Kids gelesen, was ich auch von meinen kenne. Vielleicht würde mein Sohn auch eine AD(H)S Diagnose kriegen, bei einer entsprechen Fachperson.

Für mich hat er eine Asperger Persönlichkeit mit ganz vielen Stärken, aber auch Schwächen. Ob es für eine Diagnose reicht, weiss ich nicht.

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Re: Abklärung Hochbegabung

Beitragvon dromedar » Di 10. Okt 2017, 11:11

Malaga, die HB Abklärung hat unserem auch grossen Spass gemacht. Uns hat aber ein gutes Abschlussgespräch und Beratung gefehlt.
Er konnte auch schon früh Legosets zusammensetzen, die weit über seiner Altersstufe sind.
Die Welt konnte ich ihm auch schon früh, recht wissenschaftlich erklären.
In der Schule hatte er aber beispielsweise Mühe, das richtige Blatt zur richtigen Zeit hervor zu holen und zu beginnen.
Die Diskrepanz zwischen Stärken und Schwächen ist hoch.

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Re: Abklärung Hochbegabung

Beitragvon Papa68 » Sa 13. Jan 2018, 18:50

Wir hatten ein Gespräch im Kiga. Die eine meint, wir sollten unseren Sohn unbedingt abklären. Die andere meint Ach was, in der Schule wird man dann schon sehen, was er kann. Ja, was sollen die pädagogisch unausgebildeten Eltern jetzt machen?
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Re: Abklärung Hochbegabung

Beitragvon Phase 1 » Sa 13. Jan 2018, 19:07

Papa68 hat geschrieben:Wir hatten ein Gespräch im Kiga. Die eine meint, wir sollten unseren Sohn unbedingt abklären. Die andere meint Ach was, in der Schule wird man dann schon sehen, was er kann. Ja, was sollen die pädagogisch unausgebildeten Eltern jetzt machen?

Abklären würd ich sagen.

Ich hab das Gespräch mit der Psychiaterin für Sohn am 26.
Bin ganz gespannt was raus kommt.
Schulisch weiterhin Aussenseiter. Er wird auch weiterhin geplagt. Nimmt extra ein Zug früher um nicht mit den Kids vom Dorf hier zusammen zur Schule fahren zu müssen.
Mit schmerzt mein Herz recht.
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Re: Abklärung Hochbegabung

Beitragvon Berlin » Sa 13. Jan 2018, 20:18

@Papah
Falls es Deinem Sohn gut geht, dann sehe ich persönlich keinen Grund zur Abklärung, v.a. bereits im Kiga-Alter. Falls er unter der Situation leidet, dann würde ich es überlegen.

@Phase,
Es tut mir leid, wenn Dein Sohn in einer ‚Aussenseiterrolle‘ ist. Ich würde mich an Deiner Stelle nicht zu sehr auf die Hochbegabung fixieren und vor allem damit rechnen, dass eine Diagnose irgendwas ändern würde.
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Re: Abklärung Hochbegabung

Beitragvon aryu » Sa 13. Jan 2018, 20:59

Papah: Ich sehe es wie Berlin. Abklären, wenn Seitens des Kindes ein Leidensdruck spürbar ist. Wenn nicht: Abwarten!

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Re: Abklärung Hochbegabung

Beitragvon Phase 1 » Sa 13. Jan 2018, 21:36

Berlin ich hab keine grossen Erwartungen. Vorallem weil es ja eh nix ändert. Von Seiten Schule ist wenigstens der Sozialarbeiter jetzt dran. Ob mit einer Diagnose dann er Unterstützung bekommt steht in den Sternen.
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Re: Abklärung Hochbegabung

Beitragvon Papa68 » Sa 13. Jan 2018, 21:46

Die eine möchte eben, dass er ab der ersten Klasse Begabtenförderung bekommt. Dies sei nur möglich, wenn er abgeklärt (und für "würdig" erklärt) wird.
Leidensdruck inwiefern? Er geht zwar nicht gerne in den Kiga, aber ich weiss nicht, ob das mit seinen kognitiven Fähigkeiten zusammenhängt. Er hat einfach keine Lust.
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Re: Abklärung Hochbegabung

Beitragvon AnnaMama » Sa 13. Jan 2018, 22:27

Ich bin auch der Meinung, dass ein Kind nur abgeklärt werden sollte, wenn es leidet. Wenn es aber so ist, dass es eine Begabtenförderung gibt, die nur abgeklärten Kindern offen steht, dann würde ich es tun. Bei uns gibt es leider keine Begabtenförderung.
Unserem Ältesten hätte es sehr gut getan, wenn er dchon in jungen Jahren gefördert und vor allem gefordert worden wäre. Wir haben ihn in der 6. Klasse abklären lassen, da es in der Schule Probleme gab.
Unser Jüngster hat die 1. Klasse ohne Abklärung übersprungen. Wir werden ihn nicht abklären lassen so lange es in der Schule gut läuft. Wenn es aber eine spezielle Förderung gäbe würden wir es sicher tun.
Bei uns in der Gemeinde gibt es in einem Schulhaus ein Förderung für HB-Kinder. Die Kinder müssen auch abgeklärt sein, damit sie am Programm teilnehmen können.

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Re: Abklärung Hochbegabung

Beitragvon Lisa-Maria » Sa 13. Jan 2018, 22:35

Wenn du denkst, dass er in der ersten Klasse unterfordert ist, dann würde ich ihn abklären lassen, damit er in die Begabtenförderung kann. Das kannst du ja schon einwenig abschätzen. Wenn er im KG über dem Durchschnitt ist. Später könnte er immer noch eine Klasse überspringen. Wir klärten unseren Sohn nie ab. Er bekam aber immer gute Förderung von den Lehrern. Ich habe es einfach sehr geschätzt dass er immer alles begriff und sehr gute Noten hatte.
Und von einer Freundin deren Tochter hat eine Klasse problemlos übersprungen, wurde abgeklärt und war trotzdem nicht Hochbegabt einfach sehr begabt.

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Re: Abklärung Hochbegabung

Beitragvon AnnaMama » Sa 13. Jan 2018, 23:01

Ich denke es kommt wirklich sehr aufs Kind an und es ist unter Umständen in den unteren Klassen gar nicht klar ersichtlich. Unserem Ältesten war es bis etwa Mitte 4. Klasse nicht langweilig. Er genoss es einfach, dass er nichts tun musste. In der 5. Klasse war es dann plötzlich anders und wir hatten Gespräche mit der Lehrperson und der Schulleiterin. Sie versprachen uns, dass er mehr gefördert werde. Zwischenzeitlich ging es ihm dann auch wieder besser obwohl er nicht speziell gefördert wurde. Ich sprach damals die Schulleiterin an, ob es nicht Sinn machen würde, wenn wir ihn abklären lassen. Sie verneinte und meinte, dass sich ja nichts an der Situation ändern würde. Da es ihm wieder besser ging hatten wir auch nicht das Gefühl, dass wir etwas unternehmen müssen. Mitte 6. Klasse war es dann aber wieder ganz schlimm ... er hatte mehrere Baustellen: kam nicht mehr mit den LP aus, hatte keine Freunde und zudem war es ihm sehr langweilig. Wir gingen dann selber zur Schulpsychologin und sie machte eine Abklärung mit ihm ... für eine gute Förderung war es dann aber schon zu spät und die SL war eingeschnappt weil wir diesen Schritt eigenmächtig unternommen haben. Für uns war es aber wichtig, dass wir irgendwo auf offene Ohren gestossen sind.
Rückblickend müssen wir sagen, dass es bei ihm sinnvoller gewesen wäre, wenn er schon früher gefördert worden wäre. Vielleicht wäre auch ein Klassensprung angebracht gewesen. Wenn ein Kind bei uns beim Test im HB-Bereich ist bekommt es ihm Rahmen der Integrierten Förderung Zusatzförderung. Das wussten wir aber nicht. Jetzt ist er im 2. Gymi und hat nie gelernt zu lernen. Das wird ihm im Moment zum Verhängnis. Bis jetzt ist ihm alles zugeflogen, er musste keinen Finger rühren für seinen Schulerfolg. Jetzt fliegt ihm nicht mehr alles zu und er KANN sich nicht hinsetzen und mehr tun.

Unser Jüngster ist ganz anders. Er ist viel kreativer als unser Ältester, hat tausend Ideen wo er sich selber herausfordert. Auch in der Schule ist er offener als sein Bruder und geht auch mal zur Lehrerin und sagt, dass es ihm langweilig ist. Meistens reagiert sie sehr positiv darauf und er darf etwas anderes machen. Wir werden aber sobald Probleme auftreten handeln, da wir nicht nochmals die gleiche Geschichte wie beim Ältester erleben wollen.

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Re: Abklärung Hochbegabung

Beitragvon Malaga1 » Sa 13. Jan 2018, 23:43

Aufgrund unserer Erfahrung (siehe meine Beiträge ab dem 5. Oktober) bin ich für Abklären. Das Überspringen der ersten Klasse war eine sehr gute Entscheidung. Es gibt keinerlei Probleme mit dem Stoff. Unser Sohn muss aber noch lernen, sauberer zu Arbeiten. Er ist ein Schluderi und das hat ihm schon zwei schlechte Noten beschert, was ihn tief getroffen hat. Diese Erfahrung braucht er genau. Er ist sehr beratungsresisten ubd muss alles am eigenen Leib erfahren.
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Re: Abklärung Hochbegabung

Beitragvon Lisa-Maria » So 14. Jan 2018, 10:48

Und wegen der Unterstützung, da denke ich dass man eher gefördert wird wenn man die HB früh feststellt.
Bei uns gibt es die Begabtenförderung auch nicht. Aber geht die einfach während der Dauer der Primarschule?
Phase bei deinem Sohn mit 15 Jahren wird er kaum mehr spezielle Förderung bekommen. Noch ein Jahr dann hat er die obligatorische Schule abgeschlossen und könnte ins Gymi falls er ein guter Schüler ist. Da wird ihm eh nicht mehr so langweilig sein. Mein Sohn machte Bio Chemie und konnte das selbe Mathe machen wie die von Mathe Physik weil sie eine geteilte Klasse hatten. Er macht das locker mit minimalem Aufwand. Er spielte immer ein Instrument daneben.
Das wäre auch was, wenn man im KG oder erste Klasse mit Musik anfängt. Das macht meine Kollegin mit ihrer Tochter im Kg damit sie noch was zusätzliches hat.

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Re: Abklärung Hochbegabung

Beitragvon Phase 1 » So 14. Jan 2018, 11:01

Lisa er ist erst 13 ;-)
er geht jetzt erste Oberstufe.
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Re: Abklärung Hochbegabung

Beitragvon Lisa-Maria » So 14. Jan 2018, 11:05

Ah ok sorry dachte 15.
Aber auch in der Oberstufe gibt es Abstufungen da wird es doch schon besser für begabte Kinder. Speziell gefördert wir bei uns da nich.

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Re: Abklärung Hochbegabung

Beitragvon AnnaMama » So 14. Jan 2018, 11:39

Im Gymnasium unseres Sohnes gäbe es ein Programm für hochbegabte Schüler. Ich weiss aber nicht ob das wirklich läuft oder nur auf dem Papier vorhanden ist.

Instrument: das ist wirklich eine gute Sache. Unser Jüngster hat mit 4 1/2 Jahren angefangen Geige zu spielen (war sein Wunsch). Letzten Sommer ist er nach 4 Jahren Unterricht auf Akkordeon umgestiegen.

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Re: Abklärung Hochbegabung

Beitragvon Phase 1 » So 14. Jan 2018, 13:00

Lisa-Maria hat geschrieben:Ah ok sorry dachte 15.
Aber auch in der Oberstufe gibt es Abstufungen da wird es doch schon besser für begabte Kinder. Speziell gefördert wir bei uns da nich.

Aktuell ist er in Mathe im höheren Niveau. Es beisst sich halt etwas. Einerseits hat er nie gelernt zu lernen, was ja hier einige kennen, andererseits hat er noch ADS.
Das ADS haben wir dank Medikamenten gut im Griff aber jetzt kommt die Langeweile und das Abschalten im Unterricht. Dann verpasst er wieder die Hälfte und schreibt dann trotzdem schlechte Noten..
Nächsten Sommer kommt die Abstufung noch in englisch deutsch und Science dazu. Im französisch ist er im unteren Niveau. Er hat noch einige Probleme mit der Grammatik.
Im Science wird er sicher ins höhere Niveau kommen. Wie es in deutsch und englisch ist weis ich nicht. Da ist er ein wakelkandidat. Ich find es halt doof das gerade auf die sprachlichen Fächer so wert gelegt wird. Hätte er nur Mathe und Science könnte er nicht mal mehr an die kanti gehen und Matura machen.
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Re: Abklärung Hochbegabung

Beitragvon Lisa-Maria » So 14. Jan 2018, 13:34

Nein bei uns gibt es das nicht, ein Förderprogramm für Begabte im Gymnasium. Aber mein Sohn machte das Gymnasium in 3.5 Jahren also kein Langzeitgymi. Villeicht gibt es das eher dort?
@phase wenn er im Mathe gut ist, ist das aber auch sehr viel Wert denke ich. Bei uns wird Mathe gerade so viel gewichtet oder eher noch mehr als Sprachen.


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