Einschulung

Unsere grossen Kleinen und unsere kleinen Grossen. Was uns in diesem Abschnitt der Kinder begleitet, beschäftigt und interessiert.

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Einschulung

Beitrag von Vergissmeinnicht » Mi 21. Feb 2018, 22:04

Wie wurden eure Kinder eingeschult? Normal 1. Klasse, 1. Klasse mit Zusatzförderung oder 1. Klasse verlangsamt?
Ich frage mich, wie 1 Lehrerin diese 3 Stufen in einer Klasse unterrichten soll ohne dass eine der Gruppen zu kurz kommt? Mein Sohn wird wohl ein Kandidat mit der verlangsamten Stufe. Er wäre ein Einführungsklasskandidat aber es muss ja alles in einem integriert sein. Find dieses Schulsystem irgendwie absolut nicht optimal.
Wie seht ihr das?

Grüssle

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Re: Einschulung

Beitrag von Helena » Mi 21. Feb 2018, 22:12

Kenne das so nicht. Wo wird das denn so gemacht?
Bei uns gibts nur normale 1. Klasse, wenn nötig halt Hilfe des HP oä. Oder dann 1.-3. in einem Raum. Letzteres ist eine viel grössere Schere als einfach 3 Sorten 1. Klässler.

Was du schreibst, ist doch einfach der normale Wahnsinn in der Schule? Da hat man immer von Überflieger bis langsam?

Wie kann man denn verlangsamt die 1. machen, wenn es keine EK ist?

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Re: Einschulung

Beitrag von millou » Mi 21. Feb 2018, 23:04

Verlangsamen geht bei uns innerhalb der Regelklasse. Es ist aber 1./2. gemischt. Kt. SO. Keine klassische EK.
Begabtenförderung ist auch dabei, da ziehen sie dann aber für 1 Stunde Kinder aus mehreren Klassen zusammen.
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Re: Einschulung

Beitrag von Ups... » Do 22. Feb 2018, 04:03

Bei uns auch, 1. -3. klasse ist eine Gruppe, eine Klasse.

Ob es bei uns verlangsamt o.ä. gibt weiss ich gar nicht.

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Re: Einschulung

Beitrag von Malaga1 » Do 22. Feb 2018, 06:00

Die Schule ist nicht mehr so wie noch zu unseren Zeiten wo alle einfach das gleiche machten. Es ist ganz normal, dass die Kinder verschieden weit sind. Da wird in Halbklassen unterrichtet, die Heilpädagogin arbeitet mit einigen Kindern separat, es gibt Teamteaching etc. Meine Erfahrung:,Es steht und fällt mit den Lehrpersonen. Das war allerdings schon zu unserer Zeit so.
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Re: Einschulung

Beitrag von Malaga1 » Do 22. Feb 2018, 06:04

Die Schule ist nicht mehr so wie noch zu unseren Zeiten wo alle einfach das gleiche machten. Es ist ganz normal, dass die Kinder verschieden weit sind. Da wird in Halbklassen unterrichtet, die Heilpädagogin arbeitet mit einigen Kindern separat, es gibt Teamteaching etc. Meine Erfahrung:,Es steht und fällt mit den Lehrpersonen. Das war allerdings schon zu unserer Zeit so. Ich habe selber ein Kind, das aus dem Rahmen fällt und ich bin sehr froh über die heutigen Möglichkeiten. Ich finde, die Kinder profitieren auch sehr voneinander. Aber für die Lehrer ust es sehr anspruchsvoll.
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Re: Einschulung

Beitrag von Phase 1 » Do 22. Feb 2018, 07:27

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Re: Einschulung

Beitrag von Käfermutti » Do 22. Feb 2018, 07:49

Bei uns gibt es Regelklasse und EK-klasse. Ganz klassisch :wink:
Aber begabtenförderung wird bei uns nicht zur einschulung angemeldet. Das ergibt sich während der 1. Klasse. Je nach dem wie sich das kind im der schule zurecht findet. Ich finde es quatsch, schon im vornherein zu entscheiden was für ein schüler das kind wird, noch bevor es in der schule ist.
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Re: Einschulung

Beitrag von Helena » Do 22. Feb 2018, 08:35

@Käfermutti: ich denke, dass man einem Kind schon im Kiga bereits anmerkt, ob es schwach/langsam ist.
Im Kiga machen sie ja auch schon viele Sachen die Richtung Schule gehen.
Bei uns gibts keine EK mehr, dafür machen x ein drittes Jahr oder werden „mitgeschleipft“ mit Heilpädagogen, Psychomotorik, etc. Was jetzt da gescheiter ist, kann ich nicht entscheiden.

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Re: Einschulung

Beitrag von Käfermutti » Do 22. Feb 2018, 08:45

Helena hat geschrieben:@Käfermutti: ich denke, dass man einem Kind schon im Kiga bereits anmerkt, ob es schwach/langsam ist.
Im Kiga machen sie ja auch schon viele Sachen die Richtung Schule gehen.
Bei uns gibts keine EK mehr, dafür machen x ein drittes Jahr oder werden „mitgeschleipft“ mit Heilpädagogen, Psychomotorik, etc. Was jetzt da gescheiter ist, kann ich nicht entscheiden.
Klar, wir mussten auch EK oder Regel wählen. Meine aussage bezog sich eher auf begabtenförderung. Man weis doch noch gar nicht wie sich das kind in der 1. Klasse zurecht findet, da kann man doch noch gar nicht sagen, ob es zusätzlich was braucht.
Das muss man dann während dem jahr beurteilen und flexibel hinzuziehen können.

Begabtenförderung gibts bei uns sowieso nur mit abklärung
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Re: Einschulung

Beitrag von Epic » Do 22. Feb 2018, 09:20

Unsere Tochter wäre auch ein EK Kind gewesen. Da es aber keine EK mehr gibt bei uns kam sie in die normale Regelklasse, bei uns 1./2. gemischt.
Sie hat normal Unterricht und wird wo nötig von einer zusätzlichen Lehrperson unterstützt. Zudem üben wir zu Hause noch viel mir ihr da sie vorallem mehr Zeit braucht.
Falls nötig kann sie im Verlauf mal eine Klasse wiederholen.
Muss aber sagen das sie nach einigen Wochen deutliche Fortschritte gemacht hat und jetzt im guten Mittelfeld dabei ist.
Stolzes Meitli-Mami (2011 & 2012)

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Re: Einschulung

Beitrag von mamily » Do 22. Feb 2018, 09:55

Helena hat geschrieben:@Käfermutti: ich denke, dass man einem Kind schon im Kiga bereits anmerkt, ob es schwach/langsam ist.
Im Kiga machen sie ja auch schon viele Sachen die Richtung Schule gehen.
das ist richtig, zumindest im kt zh wird ja ein einschulungstest (horgenener test war es bis anhin) gemacht, anhand dessen dann die zuteilung erfolgt (also geschaut wird, dass in jeder klasse gleich viel starke / mittlere / schwache schüler verteilt sind, zusätzlich zu den anderen x durchmischungskriterien). das basiert zu einem grossen teil auf diesen testergebnissen.
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Re: Einschulung

Beitrag von Manana » Do 22. Feb 2018, 10:30

Bei uns kann man auch im KG schon entscheiden, ob ein Kind "normal" eingeschult wird, oder mit spez. Förderung.
3. Kigajahr wird hier nicht gemacht. Es gehen alle mal in die Schule und beginnen zusammen.
Danach wird geschaut wie sich die Kinder entwickeln. Erst im Herbst wird dann entschieden, ob ein Kind verlangsamt durch die
ersten beiden Schuljahre geht.
Wir haben separate 1. und 2. Klassen. Die Kinder müssen also dann entweder nach dem 1. oder 2. Schuljahr die Klasse wechseln.
Bei gemischten 1./2. Klassen, finde ich es für das Kind angenehmer, da die Gspänli ja zum Teil dann bleiben. Es muss dann nicht in eine ganze neue Gruppe gehen.

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Re: Einschulung

Beitrag von Helena » Do 22. Feb 2018, 11:02

@mamily: spannend. Wusste zwar, dass sie dirchgetesten wurden, aber nicht, dass sie damit die Klassen einteilen.

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Re: Einschulung

Beitrag von Käfermutti » Do 22. Feb 2018, 13:06

Finde ich auch interessant. Bei uns gibts keine solchen tests. Da wird durch kreuze von der LP beurteilt, sozial und selbstkompetenz während dem Kiga jahr beobachtet, die sachkompetenz zu einem grossen teil durch schulreife/schulverbereitungs posten (also 11 posten, die ab den winterferien bis zum Elterngespräch durchearbeitet werden). Die Posten geben Aufschluss über Herangehensweisen an Aufgaben, Problemlöseverhalten, Denkweisen, Genauigkeit, Stifthaltung usw.
Wir Eltern dürfen am Elterngespräch unser Kinde einschätzen und je nach dem über die Beurteilung der LP diskutieren.

Ob diese Beurteilung in die Klassenzuteilung einfliesst weis ich gar nicht.
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Re: Einschulung

Beitrag von mamily » Do 22. Feb 2018, 14:02

der horgener test (es gibt auch noch andere) dient, wie gesagt, nicht ausschliesslich als einteilungskriterium. es gibt noch weitere punkte (schulweg, mittagsbetreuung, soziodemographische aspekte etc.) die für die zuteilug herangezogen werden.
natürlich fliessen auch die unzähligen beobachtungsbögen, die dauernd ausgefüllt werden, mit in die beurteilung / zuteilung ein.
ich nehme an dass die meisten horgener tests auch keine grossen "überraschungen" bringen, also die meisten kigas können wohl mehr oder weniger gut das ergebnis "voraussagen". ich vermute sogar, erfahrene kigas können die leistung der ersten 1-2 schuljahre jahre grob einschätzen. was bei uns übrigens auch zählt, ist das "soziale verhalten" - die "schiwerigen kinder" aus einem kiga werden nicht gemeinsam in eine klasse eingeteilt.

es ist smit bei uns so, das geschaut wird, dass kinder aus unterschiedlichen potentialniveaus / sozialem verhalten gleichmässig verteilt werden. soll heissen, kinder, die in irgend eine richtung abweichen, werden zahlenmässig gleich in die klassen verteilt (pro klasse x mit besonderem potential, x "normalos", x mit tiefrem potential, x mit anderen problemen etc.)

@ käfermutti
ich nehme an die beurteilung fliesst bei euch auch ein, es sei denn es gibt nur eine 1. klasse, dann hat sich die zuteilung ja mehr oder weniger erübrigt ;) einige kigas sagen auch nichts von den tests, wir bekommen ihn zb nicht zu gesicht, sondern erhalten nur das ergebnis.
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