Höheres Niveau in der Sek??

Unsere grossen Kleinen und unsere kleinen Grossen. Was uns in diesem Abschnitt der Kinder begleitet, beschäftigt und interessiert.

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Seestern
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Höheres Niveau in der Sek??

Beitrag von Seestern » Fr 24. Jan 2020, 10:39

Hallo zäme
Habe eine Frage...bei uns ( Kanton SG) kann man normalerweise erst nach der 2. Sek ins Gymi wechseln. Nun denke ich, dass doch somit ein recht hohes Niveau in den 2 Jahren herrscht da diese Kinder ja dann auch noch in diesen Klassen sind wo in anderen Kantonen bereits nach der 6. dann weg sind ins Gymi. Und die müssen ja auch virbereitet werden. Wir haben auch nur Sek A oder B. Also Sek oder Real. Bei uns kommen etwa die Hälfte A und Hälfte B. Was denkt ihr ist das ein Unterschied zu anderen Orten wo das nicht so ist? Lg Seestern

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aimée
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Re: Höheres Niveau in der Sek??

Beitrag von aimée » Fr 24. Jan 2020, 11:13

Ich weiss jetzt nicht, was genau Deine Frage ist :oops: . Bei uns in der Schule gibt es auch nur Sek oder Real, keine verschiedenen Stufen. Sowie die Möglichkeit nach der 6. Klasse (via Prüfung à la Numerus clausus) ins Langzeitgymi zu gehen.
Explizit fürs Gymi wird in der Schule niemand vorbereitet, dies muss selbstständig in der Freizeit geschehen. Selbst da sind hier die Schulen verschieden: die einen bieten Vorbereitung an Mittwochnachmittagen an, die anderen gar nichts.

Laut Aussage der Schule werden die Schüler primär auf das Berufsleben vorbereitet, Gymnasium ist eher "Beigeschäft".
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Re: Höheres Niveau in der Sek??

Beitrag von Nuuneli » Fr 24. Jan 2020, 12:57

Hier sind die Langzeitgymeler, die nach der 6. Klasse wechseln, nach 2 Jahren ziemlich viel weiter als die Sekler. Es gibt ein paar, die wechseln nach der 2. Sek ins Kurzzeitgymi, andere wechseln nach der 3. Sek und machen so das 9. Schuljahr zweimal (sieht die Stadt nicht so gerne wegen den Kosten). Ins Kurzzeitgymi wechseln Langzeitgymeler nach dem 2. Jahr, wenn sie PPP wählen. Den Unterschied merkt man laut einer Kollegin, die am Kurzzeitgymi unterrichtet, schon. Die Gymeler werden ganz klar auf die Studienlaufbahn getrimmt, in der Sek (wo wir auch eine progymnasiale Stufe haben) verläuft der Unterricht anders und alle Stufen durchlaufen die Berufswahl. (Die progymnasiale Stufe auch.)
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Re: Höheres Niveau in der Sek??

Beitrag von Helena » Fr 24. Jan 2020, 13:57

Ich denke nicht, dass das ein grosser Unterschied ist.
Bzw du hast immer Unterschiede, je nach Region und Niveau der Schüler generell...

Bei uns gehen einige zb zwar an die Gymiprüfung, gehen dann aber dennoch in die Sek und erst später ans Gymi:-).
Das Niveau in der Sek A ist aber dennoch sicher tiefer als das im Langzeitgymi, macht sonst ja auch wenig Sinn.
Hier sind etwa 2/3 im A, 1/3 im B und nur sehr wenige im C. Und das, obwohl die Gymiquote recht hoch ist hier und das A als sehr streng gilt...

Wieso fragst du eigentlich? Oder was änderts? Wirst ja kaum umziehen deswegen? Prinzipiell haben die Schulen einen Lehrplan und ja vorgegebene Ziele

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Re: Höheres Niveau in der Sek??

Beitrag von Malaga1 » Fr 24. Jan 2020, 14:17

Ich verstehe deine Frage auch nicht so ganz. Das von dir beschriebene System gibt es hier auch und das war schon zu meiner Zeit so. Ich selber ging nach der 2. Sek ins Gymi und schaffte das problemlos. Ich gehörte in der Sek zu den besten Schülern, weshalb ich ja auch die Gymiprüfung macht. Klar war das Niveau am Gymi höher und ich kam recht auf die Welt - insbesondere kannte ich es nicht, dass man lernen muss... Aber nach dem ersten Schock war das alles kein Problem.
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Re: Höheres Niveau in der Sek??

Beitrag von stella » Fr 24. Jan 2020, 14:26

Eigentlich spielt das gar keine Rolle, denn oft ist es ja so, dass nicht einmal im selben Schulhaus die gleichen Anforderungen gestellt werden.
Die Frage ist doch, was man als SchülerIn und als Eltern aus der aktuellen Situation macht.
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Re: Höheres Niveau in der Sek??

Beitrag von Neonova » Fr 24. Jan 2020, 17:47

Unser Nachbarsjunge ist seit dem Sommer im Gymi (nach der 2. Sek). Sie wurden auch mit denen vom Langzeitgymi gemischt und ausser, dass diese in Mathe gewisse Themen schon angesprochen hätten (und jetzt quasi eine Repetition haben), merke er keinen wesentlichen Unterschied. Die Sek A bei uns gilt aber auch als streng (liegt zwar immer im Auge des Betrachters😉), das Ziel ist definitiv die Kinder aufs Gymi vorzubereiten (was die, die das nicht wollen nicht unbedingt begrüssen). Die Quote ist auch sehr hoch.
Das System ist hier schon immer so gewesen und scheint zu funktionieren.
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Re: Höheres Niveau in der Sek??

Beitrag von AnCoRoJe » Fr 24. Jan 2020, 18:11

Bei uns gibts Kurz-& Langzeitgymi. Der Unterschied Sek/Kanti ist massiv. Hab hier beides zu Hause. Und im 2.Jahr Langzeit nehmen sie hier teils bereits Stoff der 3.Sek durch und das ganze ist auch viel vertiefter.
Aber wird wohl wie alles in der CH sehr regional sein.
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Re: Höheres Niveau in der Sek??

Beitrag von Manana » Sa 25. Jan 2020, 10:56

Ich denke, es kommt noch drauf an, wie das System gedacht ist.
Bei uns gehen sie entweder nach der 6. ins Progymnasium, dann nach 2 Jahren ins Gymnasium,
oder sie gehen nach der 6. in die Sek E und erst nach 3 Jahren dort ins Gymnasium.
D.h. sie müssen im P den Stoff für drei Jahre in zwei Jahren machen. Bei uns hat die Sek E nicht so ein hohes Niveau, sie
haben einen Vorteil fürs Gymi, wenn sie ins P gehen.

In andern Kantonen ist das NIveau der Sek wohl höher.

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Re: Höheres Niveau in der Sek??

Beitrag von Helena » Mi 29. Jan 2020, 10:07

Seestern?

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Re: Höheres Niveau in der Sek??

Beitrag von swisscanmom » Do 30. Jan 2020, 09:34

Bei uns, wo ich unterrichte, ist es ähnlich. Es gibt nur real oder sek, Gymi Eintritt erst ab 9. Klasse, man kann auch erst nach der 9. ins erste Gymijahr. Vom Niveau her hat unsere Sek einen anspruchsvollen Ruf. Glaube aber nicht, dass das wegen dem System ist. Die Seklehrer verlangen einfach viel. Im Nachbardorf ist das System noch einmal anders, sie haben alle Niveaus gemischt, dort ist dann aber das Niveau für die starken Schüler eher zu tief, oder sie werden viel alleine gelassen, um es sich selber zu erarbeiten. Meine Tochter ist von dort nach der 9. ins Gymi und hat viele Lücken vor allem im Math. Es hiess immer, ich kann es euch nicht erklären , schaut im Lösungsbuch nach...von der Nachbarstadt kamen alle von der Spezsek ins Gymi, Riesenunterschied in der Vorbereitung.
Beim Übertritt haben wir LP inzwischen ein bisschen Erfahrung, welche Kinder es in der Sek schaffen werden. Meistens ist es so halb /halb, wir hatten aber auch schon 1/3 : 2/3 in sehr schwachen oder sehr starken Jahrgängen.

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Re: Höheres Niveau in der Sek??

Beitrag von gast » Do 30. Jan 2020, 16:11

Ich kann dir nur sagen, beim Elternabend betreffend Schulübertritt Oberstufe hat es an beiden Elternabenden, jenem der Sek und jenem des Gymi, geheissen, dass die Schüler der Sek A in den ersten beiden Schuljahren weiter sein werden als jene am Gymi. Dies, weil die Sekschüler ihren Schulstoff quasi in 2 Jahren lernen müssen, da in der 3. Sek ein Grossteil der Schulzeit für die Berufsfindung genutzt wird. Inwiefern dies tatsächlich zutrifft, kann ich dir leider nicht sagen.
Liebi Grüessli

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