Schreibaby

Hier können sich junge Eltern gegenseitig helfen.

Moderator: stella

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pünktli91
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Schreibaby

Beitrag von pünktli91 »

Liebe Swissmoms
mein 2. Kind kam vor sechs Wochen auf die Welt. Eigentlich ein Grund zur Freude - wäre da nicht das Problem, dass es seit dem ersten Entwicklungssprung, (welcher theoretisch seit zwei Wochen bereits vorbei sein sollte und der nächste bereits in wenigen Tagen beginnt) nebst dem Schlafen & Essen nur schreien kann und mich schier zum Verzweifeln bringt.

Bereits das 1. Kind erfüllte die Kriterien eines Schreibabys, hatte aber das Weinen vor allem auf Phasen am Abend konzentriert und konnte gepuckt & betüdelt mit WhiteNoise nach 30-60min wieder runterfahren und auch gestillt und wieder abgelegt werden. Auch gab es zufriedene Wachphasen.
Das ist jetzt leider überhaupt nicht so. Im Wachzustand ist das 2. Kind stets unzufrieden, auch klappt das Stillen - aus welchen Gründen auch immer - leider nicht. Und schlafen geht nur mit Körperkontakt. Mit dem Tragtuch einigermassen handelbar, aber für mich keine Ganztageslösung, da ich doch gerne mal einen freien Oberkörper für Kuscheleinheiten mit dem 1. Kind und überhaupt meinen Körper wieder einmal für mich alleine hätte. Ausserdem: das Kochen/Haushalten und Kind 1 bespassen (=spielen auf dem Boden) ist mit Kind 2 im TT weit entfernt von bequem oder sicher.

Ich versuche es bereits mit Osteopathie, bisher leider noch ohne Erfolg. Meine Osteopathin meinte aber, dass die psychische Belastung durch diverse Themen in der SS wohl auch einen Einfluss auf das Kind hat und es die Tränen weint, die ich nicht loswerden konnte/kann.

Ich habe zwar etwas Entlastung im Alltag, weil mir das 1. Kind ca. 1-2 die Woche für einen Halbtag abgenommen wird, die Coronapandemie erschwert die Unterstützung aber massiv.

Ich weiss, dass es nur eine Phase ist und (hoffentlich) bald aufhören wird, aber schon nur der Gedanke, dass das noch einmal 6 Wochen dauern könnte, ist schlimm.

Hat(te) jemand von euch ein Schreibaby und ein paar wertvolle Tipps für mich?

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Neonova
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Re: Schreibaby

Beitrag von Neonova »

Das tut mir sehr leid und ich wünsche dir viel Kraft!
Ich empfehle immer, sich möglichst früh Hilfe zu holen.
https://www.schreibabyhilfe.ch/schreiba ... n-spitaele

Alles alles Gute!
2008, 2010, 2013

conny85
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Re: Schreibaby

Beitrag von conny85 »

Ich versteh dich! Mein erstes Kind war so. Ich empfehle dir eine Trageberatung und das Kind auf dem Rücken tragen (geht bereits ab Geburt wenn man es richtig macht), dies entlastet dich sicher sehr, so hast du auch etwas „emotionalen Abstand“. Und hol dir Hilfe wo du kannst! Und geh raus an die frische Luft. Ich wünsche dir ganz viel Kraft diese schwierige Zeit zu überstehen.

Christa
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Re: Schreibaby

Beitrag von Christa »

@pünktli
Mein zweites war auch ein Schreikind, Tips kann ich dir aber keine geben.Mir half als ich mit der Zeit die Situation akzeptierte und nicht mehr soviel ausprobierte.Bekam vorher ständig von überall Tips.Hab dann einfach dem Kind zugehört und es durfte halt seinen Frust bei
mir und meinem Mann ausbrüelen.

Bei mir hat aber auch mal der Mann das Baby ins Tagebuch gepackt und so hatte ich Zeit für die Ältere.Hast du evtl auch sonst jemand der mal mit dem Baby raus spazieren geht.Das hatte ich ausser meinem Mann zu wenig und als ich dann mal jemand hatte der meinen
Sohn hütete, hatte meine Ältere so Bauchweh und ihren Bruder vermisst das ich da auch nicht mir Ihr zusammen die Zeit mit Guetzli backen ausnutzen konnte.

Du schreibst es ist dir zu Unsicher im Tragetuch, also ich konnte alles mit Tuch machen ,klar war dann z.T wie ein Bauch vor dem
Bauch aber trotzdem sicher und ich hatte z.T auch dann die ältere auf dem Rücken und der Kleine vorne im Tuch.
Was mich aber stresste war ich musste immer in Bewegung sein und konnte z.b nicht in Ruhe der grösseren ein Buch vorlesen und der kleine
im Tragetuch, da halt er wieder angefangen zu weinen.

Du schreibst du kannst auch noch nicht richtig stillen, hat du da eine gute Stillberatung ? Gibt natürlich zusätzlichen Stress.
Und das du dich im Tuch nicht wohlfühlen das merkt das Kind natürlich auch.Versuch da mal anzusetzen was dir was bringen könnte.
Ebern vielleicht kann der Mann am Wochenende das Kind ins Tuch nehmen oder auch mal eine Gotte etc.
Ich glaub ich Wohne nicht in deiner Nähe sonst würde ich jetzt mal mit deinem Kind spazieren gehen.

Und was mir auch half ist zusammen mal mit dem Baby weinen, du schreibst da ja auch das die Ostheopathie meint das Baby will deine
Psychischen Belastungen loswerden.Mir half eben dann Schlussendlich schon dies das ich es dann akzeptiert habe und einfach für dasBaby da war und ihn ausweinen lassen habe.

Und heute sind meine schon Erwachsen, für mich ist diese Situation immer noch im Gedächtnis, aber sowohl meine Aeltere und mein
Sohn wissen nichts mehr über diese Zeit.

Wüsche dir viel Kraft.

ausländerin
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Re: Schreibaby

Beitrag von ausländerin »

Meine Tochter war ein beinahe Schreibaby. Beinahe weil es war möglich das Abendliche schreien zu verhindern durch regelmässiges Stillen oft jede 30-60 min, ganze Zeit draussen laufen mit ihr im Ergobaby oder auf dem Arm egal ob Tag oder Nacht und nie ablegen. Ab 3 Monaten war sie nur bei Tragen mit Gesicht nach vorne und im Wald zeitweise zufrieden - damit sie alles anschauen und ganz genau beobachten könnte. Ab dann klapppte auch mal ablegen am Boden weil sie wie Schlange und durch abstossen sich bewegen konnte und so an Ziel zu erreichen und dort was zu greifen oder beobachten. Eigentlich unglaublich für so ein kleines Baby, aber wir hatten gedacht dass es alle so machen damals weil wir keine Ahnung hatten. Sie hat bis sie 13 Monate alt war nur 30-90 min am Stück geschlafen - egal ob Tag oder Nacht. Es war unglaublich anstrengend. Wir haben einiges ausprobiert und nützlich haben sich zwei Sachen erwiesen - dondolo hat Abhilfe geschafft - ich könnte sie dort mit der Zeit ablegen. Und mit meinem Mann jede Nacht abwechseln sobald ich nicht mehr gestillt habe (mit 8 Monaten). Osteopathie war bei uns nutzlos, wie auch vieles anderes. Als Trage hatten wir Ergobaby (damals gab es nicht so viel Wahl) - hat ihr viel besser als Tragetuch gepasst und ab drei Monate auch mal für ein Paar Stunden eine Trage wo Kind nach vorne schaut und die gleich Kindermishandlung von manchen Mammis gesetzt wird. Die hat mir auch grosse Abhilfe geschafft zwischen 3-6 Monaten.
Alle Beratungen (Mütterberatung, Schlaf Beratung) waren auch nutzlos. Am besten war unserer Kinderarzt der mich auf die Bücher von Herbert Renz-Polster gebracht hat und schlechtes Schlafen aus der Sicht der Evolution erklärt hat. Das war hilfreich zu verstehen dass mein Baby nicht durch Situation leidet und kein Schlafmangel hat (sie hat höhestents 10 Stunden pro 24 Geschlafen), nur wir leiden darunter und müssen uns auf best möglichen weg organisieren.
Es war extrem anstrengend, ich war immer erschöpft. Ich kann dir keine Tips geben, nur ganz viel Kraft wünschen und virtuell ganz fest umarmen.
Du hast geschrieben dass stillen nicht klappt. Was trinkt sie für Milch? Nicht jedes Milchpulver und Flaschen passt ja jedem Baby. Wir haben immer mal wieder zugefüttert ab 5 Monaten wegen Kita und mussten da ausprobieren bis wir passendes Milchpulver und Schoppen gefunden haben. Aber das habt ihr vermutlich schon gemacht.

Cindy81
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Re: Schreibaby

Beitrag von Cindy81 »

Liebe Pünktli
Ich fühle mit dir. Bei mir war es auch so. Ich habe drei Kinder und zwei davon waren auch 24 Stunden Babies. Tag und Nacht haben sie mich gebraucht. Der kleinste ist mittlerweile drei Jahre alt und jetzt kann ich das ganze mit mehr Distanz anschauen.
Bei mir hat auch weder Osteopathie noch Stillberatung noch Mütterberatung oder Arzt weiterhelfen können.

Du hast bereits viele Tipps erhalten. Diesen kann ich mich anschliessen. Trotzdem hier noch meine Tipps:
- versuche Schwerpunkte zu setzen. Was nicht zwingend sein muss, lass es sein. Die Zeit dies nachzuholen kommt wieder.
- Dondolo oder Swing to Sleep Wippe hat mir geholfen
- meine Kids haben auch den Staubsauger, Föhn, Dampfabzug geliebt. Es gibt auch eine App mit Babygeräusche.
- viel an die frische Luft. Das hilft den Kids und auch dir
- Freiräume schaffen
- wenn das Baby schläft, gönn dir auch eine Auszeit oder geniesse die Zeit mit Kind 1
- versuche dich nicht zu stressen. Es ist unglaublich schwierig, wenn man das eigene Kind nicht beruhigen kann. Das macht einem so hilflos. Ich habe mir immer gesagt, dass ich fürs Baby da bin. Das es dem Baby gut geht und es alles hat.

Das kann ich gut verstehen, dass die Coronazeit nicht gerade förderlich ist.

Trotz allem, ich habe die Babyzeit jeweils sehr genossen. Auch wenn es unglaublich stressig war, es ist trotzdem ein sehr schönes Gefühl so ein kleines Baby zu haben. Versuche das Positive zu sehen.

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Mitläserin
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Re: Schreibaby

Beitrag von Mitläserin »

Hallo Pünktli

Unser erstes Kind wurde zwar nicht offiziell als Schreibaby klassifiziert, aber sie hat häufig auch sehr ausgiebig und laut geschrien und tagsüber nie länger als 30min am Stück geschlafen. Mein Mann lief manchmal mit dem Pamir(Geräuschdämpfer vom Militär) mit ihr im Zimmer auf und ab.

Wenn das Stillen nicht klappen will, dann mach dir nicht zuviel Druck, das verschlimmert die Situation nur noch. Ich weiss das kann schwierig sein, man bekommmt heutzutage das Gefühl man sei eine Rabenmutter wenn man nicht stillt, aber auch Flaschenbabys werden gross und stark und wenn du dafür entspannter sein kannst, dann profitiert ihr beide davon.
Du allein entscheidest, was du willst und was für euch das Beste ist und dann suchst du dir dafür die nötige Unterstützung!


Habt ihr euch schon mal geachtet, ob Reflux oder Verdauungsprobleme sein könnten?
Überstreckt sich euer Baby nach hinten, oder hat es eine bevorzugte Seite wo es immer den Kopf dreht?

Ich wünsche dir viel Kraft und Durchhaltevermögen und immer wieder kleine Erholungspausen in denen jemand anderes auf die Kinder schauen kann! Du magst es zur Zeit unvorstellbar finden, aber es wird besser werden! Die Kinder werden viel schneller gross als dass man am Anfang denkt!

PS: wenn du das Gefühl hast, dass du zuwenig Milch hast, mir hat die Stillberaterin „Femaltiker“ empfohlen. Hat fürs Abpumpen teilweise wirklich was gebracht, beim Stillen konnte ich es natürlich nicht kontrollieren

pünktli91
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Re: Schreibaby

Beitrag von pünktli91 »

Vielen lieben Dank für all eure Tipps!
Ihr habt absolut Recht mit dem Annehmen / Akzeptieren der Situation.
Ich habe mir eine Trageberatung zu Weihnachten geschenkt ( ;-) ) und werde zuerst einmal meine Probleme angehen (insofern es keinen Lockdown geben wird).
Es hilft mir schon, zu wissen, dass auch andere Mamis die Erfahrung machten und ihr Kinder trotzdem gut gedeihen :-)

pünktli91
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Re: Schreibaby

Beitrag von pünktli91 »

Mitläserin hat geschrieben: Fr 11. Dez 2020, 21:53 Hallo Pünktli

Unser erstes Kind wurde zwar nicht offiziell als Schreibaby klassifiziert, aber sie hat häufig auch sehr ausgiebig und laut geschrien und tagsüber nie länger als 30min am Stück geschlafen. Mein Mann lief manchmal mit dem Pamir(Geräuschdämpfer vom Militär) mit ihr im Zimmer auf und ab.

Wenn das Stillen nicht klappen will, dann mach dir nicht zuviel Druck, das verschlimmert die Situation nur noch. Ich weiss das kann schwierig sein, man bekommmt heutzutage das Gefühl man sei eine Rabenmutter wenn man nicht stillt, aber auch Flaschenbabys werden gross und stark und wenn du dafür entspannter sein kannst, dann profitiert ihr beide davon.
Du allein entscheidest, was du willst und was für euch das Beste ist und dann suchst du dir dafür die nötige Unterstützung!


Habt ihr euch schon mal geachtet, ob Reflux oder Verdauungsprobleme sein könnten?
Überstreckt sich euer Baby nach hinten, oder hat es eine bevorzugte Seite wo es immer den Kopf dreht?

Ich wünsche dir viel Kraft und Durchhaltevermögen und immer wieder kleine Erholungspausen in denen jemand anderes auf die Kinder schauen kann! Du magst es zur Zeit unvorstellbar finden, aber es wird besser werden! Die Kinder werden viel schneller gross als dass man am Anfang denkt!

PS: wenn du das Gefühl hast, dass du zuwenig Milch hast, mir hat die Stillberaterin „Femaltiker“ empfohlen. Hat fürs Abpumpen teilweise wirklich was gebracht, beim Stillen konnte ich es natürlich nicht kontrollieren
Das mit dem Stillen ist tatsächlich ein grosser Stresspunkt, auch weil ich mit dem ersten Kind nach Anfangsproblemen eine lange und schöne Stillbeziehung hatte.
Aber da spielen viele Faktoren mit,, der Druck von aussen („und, stillst du?“) nervt mich ziemlich.

Das mit der bevorzugten Seite und Reflux ist seit letzter Woche tatsächlich ein Thema. Aber es steht noch ein verkürztes Zungenband im Raum und es könnte alles (auch die Stillproblem) zusammenhängen..

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maop
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Re: Schreibaby

Beitrag von maop »

Ich wünsche dir viel Kraft!

Ich war mit meinem Sohn in einer Ähnlichen Lage. Was würde ich mir heute selbst raten, wenn ich könnte?
Dies fällt mir dazu ein:
Sorge täglich für aktive Entspannung. 20 Minuten, in denen du für kein Kind zuständig bist und auch keines Schreien hörst PRO TAG. Mit aktiver Entspannung meine ich nicht Spazieren Gehen oder Tv gucken, sondern eine Entspannungstechnik praktizieren. Also eine Meditationscd hören oder progressive Muskelentspannung oder Yoga oder Bodyscan oder was es sonst noch gibt. (Meine persönliche Präferenz wäre Meditationscd)

Ich weiss man ist Inder Situation manchmal zu fertig um noch was einzuüben. Trotzdem würde ich dazu raten. Der Mamma-Körper reagiert so extrem auf das Geschrei, dass der rein physische Stresslevel irgendwann einfach riesig ist. Wenn das ganze ewig geht, wird man richtig gehend konditioniert darauf. Selbst wenn ich wusste, dass mein Mann zuständig ist, reagierte mein Körper mit der Zeit mit Schweissausbruch, Herzklopfen, (...) Angst
Nicht mit dem Kopf steuerbar, no way
Diese Techniken wirken dem entgegen, sorgen für Entspannung, wenn sie von selbst nicht mehr passiert. Zu viel Stress beeinträchtigt alle Organe, an Dauerstress kann man sterben. Sollte das lange andauern, brauchst du ein Gegengewicht.

Tönt jetzt vielleicht dramatisch, muss bei euch ja nicht so werden, eventuell ist die Phase ja nur kurz. Trotzdem würde ich das machen. Falls du einen Meditationscd-Tipp brauchst, dann melde dich.
Zuletzt geändert von maop am Mi 14. Apr 2021, 23:42, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Schreibaby

Beitrag von stella »

maop
Wenn ich deinen Text so lese, merke ich, dass mich ein schreiendes Baby noch nach 17 Jahren triggert. Krass. Ein sehr wertvoller Hinweis!!!
Pfunzle 06/04 und Gumsle 10/07

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Allegra85
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Re: Schreibaby

Beitrag von Allegra85 »

@stella
Ich hatte kein wirkliches Schreibaby. Nur 2-3 Monate, wo's wirklich heftig war. Trotzdem kehrt diese Wut der Hilfslosigkeit und die Panik bei solchen Texten zurück. Schweissausbrüche habe ich heute noch, wenn mich ein Kind weckt, weil es krank ist oder so. Immer mit der Frage, wann kann ich endlich wieder schlafen...
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maop
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Re: Schreibaby

Beitrag von maop »

Oh wollte niemanden triggern oder mega beängstigen. :oops: :oops:
Ich habe mich oft gefragt, was geholfen hätte und dies ist die Antwort, die ich gefunden habe. Bei den meisten gehts ja nicht um so lange Durststrecken, wie wir sie durchlaufen mussten, dann reichen auch die Kraftreserven.

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