Trinken 3 jähriger.

Fragen zur Ernährung und Gesundheit

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Re: Trinken 3 jähriger.

Beitrag von Phase 1 » Sa 3. Mär 2018, 15:16

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ausländerin
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Re: Trinken 3 jähriger.

Beitrag von ausländerin » Sa 3. Mär 2018, 20:49

Phase, ich habe die Diskussion verpasst, aber möchte trotzdem dir schreiben dass meine Tochter bis 2.5 Jahren sich hauptsächlich von Folgemilch ernährt hat und sonst hat sie lieber freiwillig verhungert (ja wir haben es ausprobiert). Sie isst bis jetzt keinen Fleisch, aber sonst alles immer noch in mini mengen. Und ja, sie ist fast 5, völlig gesund, selten krank und kann 6 stunden am Stück ski fahren ohne müde zu werden und mit 9 stunden schlaf zufrieden sein. Ich (und übrigens unseres altes Kia) finde dass solange das Kind fit, aktiv und zufrieden ist, hat er keinen mangelerscheinungen. Und Ca kann sich unmöglich an Fe binden aus der Sicht der Chemie. Phosphaten schon - die gibt es aber nicht in deren Mengen im Kuhmilch dass es was machen würde (in Cola schon). Ich halte nichts von diesen ganzen Richtlinien was ein Kind alles braucht. Die Kinder wissen es meisten selber bis sie es verlernen weil sie nie bestimmen dürfen.

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Re: Trinken 3 jähriger.

Beitrag von jupi2000 » Mo 5. Mär 2018, 08:33

Ausländerin
Ich bestimme sehr wohl, was mein 3-5 jähriges Kind isst. Ich gehe ja einkaufen und entscheide, was gut ist und was nicht. Ich bestimme, ob ich Cola oder Wasser kaufe. Ich bestimme, ob ich Snickers oder Kiwis kaufe, oder?
Meine Kinder konnten in dem Alter entscheiden, indem ich zb verschiedenes Obst richtete und sie das nehmen konnten, was sie wollten. Das war Entscheidung genug. Zum Trinken gibts Wasser oder Tee. Sie durften zwischen diesen Getränken entscheiden. Wenn aber ständig Eistee oder Fanta rumgestanden wäre, hätten sie sich fürs Süsse entschieden. Weisst du was ich meine?
Dieses " die Kinder nehmen sich was sie brauchen" finde ich komisch und falsch. Leg mal eine Kartoffel und ein Schöggeli auf einen Teller und schau, für was sich die meisten Kinder entscheiden würden.

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Re: Trinken 3 jähriger.

Beitrag von jupi2000 » Mo 5. Mär 2018, 08:36

Und übrigens: 2dl Cola wirken sich bestimmt negativer auf ein 15 kg Kind aus, als 2dl Cola auf einen Erwachsenen. Und ja, Zucker in grossen Mengen ist sehr ungesund. Das weiss man schon lange.

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Nuuneli
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Re: Trinken 3 jähriger.

Beitrag von Nuuneli » Mo 5. Mär 2018, 08:53

jupi2000 hat geschrieben: Dieses " die Kinder nehmen sich was sie brauchen" finde ich komisch und falsch. Leg mal eine Kartoffel und ein Schöggeli auf einen Teller und schau, für was sich die meisten Kinder entscheiden würden.
Es heisst richtigerweise: die Kinder nehmen sich die Kalorien, die sie brauchen. Nur eben, wenn man diese mit Süssigkeiten/Süssgetränken/zuviel Milch (da nehme ich grad mal frech das Post von Ausländerin als tolles Beispiel, das Kind deckt seinen Kalorienbedarf mit Folgemilch anstatt zu essen) usw. vergibt, dann hebt sich irgendwann dieses Kaloriengefühl auf...
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Re: Trinken 3 jähriger.

Beitrag von jupi2000 » Mo 5. Mär 2018, 08:55

Nuuneli
Ja genau.

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Re: Trinken 3 jähriger.

Beitrag von jupi2000 » Mo 5. Mär 2018, 08:58

Warum gibt man einem Kind 2.5 Jahre lang Folgemilch? Verstehe ich nicht. Wenn ich diese Zutatenliste lese, schauderts mich. All die künstlichen Vitamine und Fette...

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Re: Trinken 3 jähriger.

Beitrag von Phase 1 » Mo 5. Mär 2018, 09:34

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Re: Trinken 3 jähriger.

Beitrag von jupi2000 » Mo 5. Mär 2018, 09:43

Phase
Du darfst ja deinem Kind Riegel und Cola geben. Das ist deine freie Entscheidung!

Für MICH persönlich sind Cola und Riegel halt ein nogo für so junge Kinder. Das ist meine Meinung.

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Re: Trinken 3 jähriger.

Beitrag von caperucita » Mo 5. Mär 2018, 10:19

@ausländerin: das prinzip von "sie nehmen was sie brauchen" stimmt aber doch nur solange das angebot gesund und ausgewogen ist. mit ausnahmen natürlich. wenn ich zt hier im forum lese, auf dem pausenplatz sehe und auch in läden, was kinder zum jeden tag essen angeboten wird, dann finde ich, dass dieses natürliche prinzip ziemlich gestört wird. ich kenn auch ein kind, dass süssigkeiten verschmäht (dafür isst es sonst grottenschlecht) aber sonst sind restlos alle kinder, die ich bei der arbeit hab, zu uns zu besuch kommen so, dass sie auf süssigkeiten abfahren und ziemlich viel davon essen, bevor ihr natürlicher instinkt ihnen sagt "so jetzt solltest du mal wieder eine gurke essen", erstaunt mich auch nicht, es ist ja inzwischen ziemlich klar, dass zucker süchtig macht. auch habe ich viele mamas und papas in meinem umfeld, die sagen,dass sie darauf achten, dass ihre kids nicht zu viel zucker essen, das heisst dann sie kriegen zum zvieri nicht regemässig gummibärchen und dürfen im sommer nur ein glacé pro tag essen....die honigschnitte und der kakao zum zmorgen, der farmer zum znüni, das früchtejoghourt zum znacht usw werden nicht als zucker gesehn, obwohl da genauso zucker drin ist wie in den gummibärchen. ein kind mit dem gewicht meiner tochter, hat mit einem 180gr joghourt den empfohlenen maximalen zuckerapport por tag bereits überschritten (dass das ab und zu kein problem ist, ist mir schon klar).

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Re: Trinken 3 jähriger.

Beitrag von Nuuneli » Mo 5. Mär 2018, 11:04

Noch zu den Süssigkeiten: wir essen täglich Süsses. (Ganz schlimm ist der Älteste, aber der hat momentan sowieso die Gscheidheit mit dem Löffel gefressen ;-) .) Und wahrscheinlich, wenn man die versteckten Zucker dazuzählt, wie die meisten von Euch (behaupte ich jetzt mal frech) zuviel. Ich meine: am Morgen trinken die kids 2,5 dl Kakao und essen Honigbrot. Zum Zmittag gibt es eine Portion Dessert (mittlerweile gucke ich auf die Portionangaben auf der Packung, gegessen würde viel mehr - auch von uns Eltern!). ZVieri essen sie meistens eine Frucht und ab und zu ein paar Guetzli (schon wieder Zucker!), zum zNacht habe ich deshalb die Früchtejoghurt/Schoggijoghurt aus dem Kühlschrank verbannt, wir essen Naturejoghurt, die Kinder dürfen ein paar Schoggistreussel rein tun. Zu trinken gibt es nur Wasser. (So fix, dass ich bei Besuch vergesse, mal etwas anderes zu kaufen und ich dann leider nur Hahnenwasser da habe, das ist je nach dem ein bisschen peinlich...) Und dann sind noch die ganz versteckten Zucker, die das Essen halt so mit sich bringt. Egal - ich möchte damit nur sagen, dass wir keine Engel sind!

Aber ich finde viele Diskussionen gut. Einerseits, kommt man selber wieder mal ins Grübeln und merkt, dass sich etwas festgefahren hat. Andererseits lernt man Neues (oder liest Neues und erkundigt sich, ob das auch stimmt, was geschrieben wird ;-) ) und es ergeben sich immer wieder tolle und fesche Ideen. Aber bitte, nehmt doch nicht alles so persönlich. Ich muss manchmal auch leer schlucken und denke: was soll denn das jetzt wieder? Geschrieben ist schnell, es kommt schnell nach "Art der Tagesform des Lesenden" an und dann vielleicht halt auch nicht so, wie es der Schreibende gemeint hat.
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Re: Trinken 3 jähriger.

Beitrag von ausländerin » Di 13. Mär 2018, 09:29

Wow, ich finde spannend was meine Erfahrungen hier ausgelöst haben. Ok. Die alle die gut essende Kinder haben wissen es immer besser wie es laufen soll bei Essen. Super, erzieht ihr eure Kinder zu so super essern. Es macht mir so richtig hassig. Was würdert ihr dann machen wenn ein Baby mit 6 Monaten wenn es schon ein Brei im Umkreis von 10 m sieht Mund zumacht und nicht mehr aufbringt? Reinprüglen? Hungern lassen? Ich und Kita haben ihr über Monaten jeden Tag Brei angeboten - davon hat sie 3 Löffel in 4 Monaten gegessen. Aus versehen. Fingerfood - ja super zum kauen - aber sie schpuckte es wieder aus. Kein Milch geben - hatten wir auch durch. Resultat: Kind schreit bis sie erbricht, danach schläft ein aus Erschöpfung, wacht von Hunger wieder auf, and schreit weiter, bis es wieder die reste Erbricht. Mit 12 Monaten, und auch mit 18 Monaten oder 2 Jahren. Wenn wir in dieser Phase waren (der richtige Zeitpunkt zu trinnken/essen verpasst), dan kommst du fast nicht mehr raus. Und was würdet ihr machen? In schreiendes Kind essen reinstopfen?
Zitate: "Warum gibt man einem Kind 2.5 Jahre lang Folgemilch? Verstehe ich nicht. Wenn ich diese Zutatenliste lese, schauderts mich. All die künstlichen Vitamine und Fette." Ja warum? Weil es nicht anderes geht? Oder was denkst du? Aus spass? Mich nerven die Leute deren Kinder brav Mund aufmachen und sie gefühl haben dass es weil sie so super Mammis sind und alles richtig machen. In Ernaährungberatung in Kispi habe ich erfahren dass wir nicht so ganz alleine sind und Unikaten sind. Es gibt genug Kinder die ähnlich ticken, man darf einfach nicht darüber offen reden, weil man sofort als unfähig abgestempelt wird.
Süsses: hier kann ich der Speiss umdrehen: soll ich sagen weil ich so super bin und ihr alles lasse, dass mein Kind ganze Cola stehen lässt und lieber Kreutertee (nicht gesüsst) oder Wasser trinkt? Und ja, sie isst jetzt sehr gerne Kiwi, aber der Schoggihase von letzten Jahr habe ich vor Kurzem ins Kuchen für meine Arbeitskollegen verwandelt. Da sie weder Schoggi noch Kuchen mag.
Folgemilch als Kaloriernbombe und künstliche Fette: ich empfehele wieder allen ins Apothecke zu gehen, Bimbosan Bio Folgemich (6) zu nehmen und zu schauen wie gross der Unterschied in Kalorien zwischen dem und der Bimbosan Bio 1 ist. Gerne rückmeldungen hier berichten. Auch dass es dort keinen Palmöl gebracuth wird und auf basis der Kuhmilch produziert wird. Die Kalorienbombe mit viel Zucker - die Tochter ist immer noch zwischen 10-20 pertenzilie - also völlig in Ordnung. Und, sie ist immer noch sehr Gesund, kaum krank, hatte keine Mangelerscheinungen oder sonst was und kann ohne probleme 6 Stunden am Stück ski fahren ohne müde zu werden. Es ist dann doch nicht so schlimm, dass sie 2.5 Jahren Folgemich getrunken hatte. Und siet die Tochter 2.5 jahre alt ist, isst sie auch. Fast alles mit ausnahme Fleisch und Schoggi, Kuchen. Am liebsten Obst und Gemüse. Aber immer noch auf keinem Fall ein Breiähnliches Zeug (Smoothies, Kartoffelstock usw). Ich habe meine Erfahrungen Phase berichtet da ich durch 2.5 Jahren disskussinen mit Kinderärzten, Ernahrunngsberatung usw eins gelernt hat - solang das Kind gesund ist, und Essen hauptsazlich aus natürlichen zutaten besteht und nicht nur aus Industriellen Sondermüll, ist es ok. Alles andere ist Angstmacherei.

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Re: Trinken 3 jähriger.

Beitrag von Nuuneli » Di 13. Mär 2018, 09:58

ausländerin: da hast Du schön was durchgemacht! Aber auch ich hatte ein Kind, das bis jährig praktisch nicht gegessen hat. Zusätzlich nahm sie auch keine Schoppenmilch, d.h. ich musste bis jährig praktisch voll stillen - in der Krippe hat sie dann einfach das Nötigste an abgepumpter Milch zuerst gelöffelt bekommen, dann gebechert, Abends und Nachts war ich dann die Vollmilchkuh per se. Ich weiss, dass das auch nicht lustig ist. Sie hat zum Glück den Rank gekriegt. Aber sie scheint, wie ich, sehr geschmacksensibel zu sein. Und ja: sie ist eines der wenigen Kinder, die das Cola/den Sirup oder ein anderes Süssgetränk zugunsten Hahnenwasser stehen lässt. (Auch nicht immer toll: da wird z.B. an Outdoor-Sportevents literweise Rivella und Apfelsaft gratis zur Verfügung gestellt, aber das Wasser muss man kaufen oder selber mitnehmen...)
Ich glaube, es geht nicht um Angstmacherei, sondern wirklich darum, dass die Kinder mit einem gewissen Kalorienbedarf in den Tag starten und wenn der mit Milch aufgefüllt wird, dann essen sie schlechter. Dein Kind scheint ein Spezialfall zu sein (sonst hättest Du auch nicht 2,5 Jahre Diskussionen mit Fachleuten gehabt). Ich finde es deshalb wohl schön, auch Deine Erfahrung zu lesen, aber das ist nun mal nicht der Alltag und ich vertrete weiterhin meine Meinung mit allerhöchstens 500 ml Milch nach dem 1. Geburtstag.
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Re: Trinken 3 jähriger.

Beitrag von Patatina » Di 13. Mär 2018, 13:07

Sehr interessant all eure Erfahrungsberichte und Tipps zu lesen :D

Mal die umgekehrte Frage wie macht oder würdet ihr es machen wenn Kinder eher wenig trinken? Bei uns trinkt vorallem die Kleine (21 Monate) eher wenig. Wenn ich ihr über den Tag verteilt nicht immer wieder Wasser anbieten würde (sie trinkt auch dann nicht immer) würde sie wohl mit so ca. 150 - 200 ml Wasser auskommen. Milch trinkt sie gar keine (mag auch weder Käse, Quark, Mozzarella oä). Säfte, Sirup etc. würde sie bestimmt biete ich aber bewusst wegen des Zuckers nicht an. Momentan ist sie nicht fit dann trinkt sie mehr, heute früh war ihre Wasserflasche (260 ml) leer und sie hat nach Wasser gefragt. Gibt es Kinder die einfach nicht so viel Flüssigkeit brauchen oder müssen sie lernen eine gewisse Menge an Flüssigkeit aufzunehmen? Ich trinke zum Beispiel auch nur wenn ich eine Wasserflasche bei mir hab oder bei der Arbeit auf dem Pult steht muss mich also auch eher daran erinnern.
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Re: Trinken 3 jähriger.

Beitrag von ausländerin » Di 13. Mär 2018, 14:53

Nuuneli - es ist mir völlig bewusst dass meine Tochter ein speziall fall ist. Nicht nur was Essen angeht. Aber ich habe mehr eltern getroffen mit gleichen problemen/Kinder als ich es mich vorher vorstellen konnte (sonst würden die Ernährungs beratungen für Babies/Kleinkinder nicht so gut laufen). Sie scheint doch kein einzelfall zu sein. Auf jedem Fall - entspannen war der wichtigste Tip überhaupt. Die Richtlinien sind gut, aber wenn aus welchen Gründen es nicht klappt, ist es in meisten Fällen auch in Ordnung und die meisten Kinder kriegen keine Schaden davon. Mich hat die Mutterberatung mit ihren Tabellen am meisten gestresst und verunsichert. Die Ärzte die taglich mit solchen Kindern zu tun hatten waren viel Entspannter und offener für alternativen. Zeit lang (nach dem sie mit Milch aufgehört hat) haben wir meiner Tochter VOR dem Essen ein paar heidelbeeren, Erdbeeren, Glace oder sogar Gummibärchen gegeben (hauptsache, was sie gerne mag) damit sie anfängt zu essen. Wenn sie dann angefangen hat, hat sie eher was gegessen. So richtig hungergefühl hat sie immer noch nicht wirklich, und findet Essen nichts mehr als Zeitverschwendung. Sie passt sich aber gut an und isst auch in Kiga oder Hort, weil es alle machen müssen.

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Re: Trinken 3 jähriger.

Beitrag von jupi2000 » Di 13. Mär 2018, 15:37

Du meine Güte Ausländerin, da habe ich wohl mit meiner harmlosen Frage ( warum man einem 2,5 jährigen Kind Folgemilch gibt) deinen wunden Punkt getroffen. Brauchst doch nicht grad hässig werden. Mich hats nur gewundert warum du das machst? Aber jetzt weiss ich es. Und als unfähig habe ich dich auch nicht abgestempelt, also sei nicht grad so empfindlich.
Und für dich und dein Kind stimmt ja deine Ernährung , also so what?

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Re: Trinken 3 jähriger.

Beitrag von Jamiro » Mi 14. Mär 2018, 06:53

@patatina: Ich würde unbedingt über den ganzen Tag verteilt Wasser anbieten! Zu wenig trinken ist gefährlich. Mein Grosser ist auch so, dass er das Trinken öfter vergisst- ausser bei Süssgetränken natürlich :roll: -, aber ich erinnere ihn immer wieder daran. Zumindest zu den Mahlzeiten soll er sein Wasserglas leeren, so weiss ich, dass er sicher auf eine gewisse Mene Flüssigkeit pro Tag kommt.

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Re: Trinken 3 jähriger.

Beitrag von jupi2000 » Mi 14. Mär 2018, 09:07

Patatina
Ev kannst du mal das Wasser etwas aromatisieren? ZB mit wenig pürierten Erdbeeren oder Himbeeren? Wie eine Art Smoothie machen, aber viel viel dünner? Oder ein cooles Röhrli in Spiralform kaufen?
Pures Wasser tranken meine auch eher schlecht. Ich bin dann eine Zeitlang auf Wasser mit 1/4 Apfelsaft umgestiegen. Oder kalter Früchtetee.Das mochten sie lieber. Mir wars lieber sie tranken dies, als zuwenig Wasser. Ist wirklich nicht gut für den Körper.

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Re: Trinken 3 jähriger.

Beitrag von Patatina » Mi 14. Mär 2018, 09:16

@Jamiro immer anbieten mache ich, nur komme ich mir manchmal so nervig vor - jetzt chund s mami scho wieder mit dem trinke :roll: :D aber eben mir ist es halt auch wichtig, dass sie genügend Flüssigkeit zu sich nehmen. Bei den Mahlzeiten "müssen" sie auch mind. das Glas noch leeren bevor sie vom Tisch gehen.

@Jupi mit dem Röhrli (ein normales reicht) geht es auch besser als aus einer Trinkflasche oder Glas, aber immer ist halt das Röhrli nicht dabei und nicht wirklich praktisch für unterwegs :wink: Wasser mit Beeren aromatisieren ist eine super Idee probier ich aus! Zitronen / Orangen Wasser mögen beide nicht und Tee ebenfalls nicht (weder warm noch kalt, egal ob Kräuter oder Früchtetee).
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Re: Trinken 3 jähriger.

Beitrag von jupi2000 » Mi 14. Mär 2018, 09:27

Mit pürierter Mango auch fein :D

Ich mochte als Kind auch kein Tee. War dann mal in einem Pfadilager in dem die Leiter Pfefferminztee mit Zimtstangen über dem Feuer kochten. Der Tee war der Hit! Mag ich heute noch. Ev wärs probierenswert?

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