Wer hat Kleinkind (2j oder älter) mit Nachtschreck?

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Moderator: conny85

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shiva75
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Wer hat Kleinkind (2j oder älter) mit Nachtschreck?

Beitrag von shiva75 » Sa 17. Okt 2015, 12:58

Liebe Mamis

Unser Sohn (2) hat sehr oft einen Nachtschreck. Bisher schläft er noch im Schlafsack und im Gitterbett, wo ich rundherum einen Schutz angebracht hat, da er bei seinen Anfällen oft den Kopf nach hinten schlägt.
Er hat nun auch schon öfters dabei versucht, mit dem Schlafsack über die Gitterstäbe zu klettern, kann er zwar nicht ganz aber ich habe trotzdem Angst, dass er dabei mal darüber fliegen könnte.

Nun wird er langsam auch zu gross für sein Gitterbett und ich überlege mir, wie das mit dem normalen Bettchen gehen soll. Wer hat bereits ein grosses Bett bei Nacht-Schreck-Kindern?
Steigen die Kinder bei solchen Anfällen aus dem Bett (wir haben ein Haus mit vielen Treppen, das ist noch meine weitere Angst)?

Bin froh um Eure Erfahrunge, danke.

Zwirbel_1810
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Re: Wer hat Kleinkind (2j oder älter) mit Nachtschreck?

Beitrag von Zwirbel_1810 » Sa 17. Okt 2015, 13:11

mein sohn ist erst jährig und hat nachtschreck. aber an deiner stelle würde ich dir fürs juniorbett eine zewi-decke empfehlen. er kann zwar wild um sich schlagen und sich aus dem bett lehnen, aber nicht hinausfallen oder sich selbt aus dem bett "befreien".

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lani79
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Re: Wer hat Kleinkind (2j oder älter) mit Nachtschreck?

Beitrag von lani79 » Sa 17. Okt 2015, 16:45

Liebe Shiva

Unser Sohn 2,5 hat auch den Nachtschreck (in schlimmen Nächten mehrmals pro Nacht) Seit ca 4 Monaten schläft er in der Zewidecke im grossen Bett und es ist kein Problem. Es geht sogar besser als im Gitterbett (auch mit Zewi), da er mehr Platz hat. (er ist aber auch sehr, sehr gross für sein Alter) Ohne Zewidecke hätte ich allerdings auch keine ruhige Minute. Ich bin froh, dass es diese Erfindung gibt, da wir auch sehr viele Treppen zuhause haben, vor allem auch direkt neben der Kinderzimmertür.
Die Decke kann er zwar aufmachen, aber das macht er nur nach Aufforderung in unsrem Beisein (bisher).

Vielleicht wär das ja auch was für dich? Die Gewöhnung war kein Problem und in Verbindung mit neuem Bett und toller Bettwäsche ist das bestimmt machbar. (Vielleicht kannst du ja irgendwo eine leihen oder günstig kaufen?) Für mich hat das auch nichts mit einsperren zu tun, sondern mit Sicherheit.

Ich wünsche dir gute Nächte! Bei uns sind die Nächte seit dem grossen Bett bedeutend ruhiger geworden!!!!

Gruss Lani

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Lotus
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Re: Wer hat Kleinkind (2j oder älter) mit Nachtschreck?

Beitrag von Lotus » Sa 17. Okt 2015, 19:49

Hoi
ich habe 2 Kinder mit nächtlichen Schreiattacken. Beide schliefen bald im grossen Bett einfach am Boden. Die Grosse dann irgendwann oben, weil sie steht nie ! auf Nachts. Die Mittlere steht viel auf, aber nie wenn sie schreit.

Ich denke wenn dein Kleiner schon über die Gitter klettert, ist ein grosses Bett wohl besser.

Grüssli
"Erziehung ist organisierte Verteidigung der Erwachsenen gegen die Jugend." Mark Twain

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Re: Wer hat Kleinkind (2j oder älter) mit Nachtschreck?

Beitrag von semilia » Sa 17. Okt 2015, 20:35

Unser Sohn ist 17 Monate alt und hat öfters diesen Nachtschreck, er hat immer den Kopf am Gitterbett angeschlagen, jetzt schläft er mit Zewidecke in einem grossen Bett! Funktioniert super, beruhigen geht im grossen Bett auch viel besser ohne ihn raus nehmen zu müssen!

shiva75
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Re: Wer hat Kleinkind (2j oder älter) mit Nachtschreck?

Beitrag von shiva75 » Mo 19. Okt 2015, 11:29

vielen dank.

ihr habt mir schon mal gut geholfen, ich hatte die zewi-decke nicht mehr im kopf. das wäre natürlich etwas für das grosse bett.

freue mich auch noch auf weitere berichte.

hat jemand von euch mal versucht, homöopathische hilfe oder ähnliches wegen nachtschreck in angriff zu nehmen?

fläcki
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Re: Wer hat Kleinkind (2j oder älter) mit Nachtschreck?

Beitrag von fläcki » Mo 19. Okt 2015, 18:54

Unser Sohn ist inzwischen bald fünf und der Nachtschreck gehört der Vergangenheit an. Er hatte ihn zwischen ca. 1.5 und 3. Manchmal einmal pro Nacht, bis zu 30 Minuten, manchmal nur ein paar Minuten dafür mehrere Male. Wir wohnen in einem sehr alten Haus mit "Ofeloch" (das ist ein Loch im Boden, mit einem Leiterli auf einen Trittofen runter) Das Loch hat eine Luke ist aber nicht abschliessbar in dem Sinne. Die Angst vor den Treppen kenne ich daher in ähnlicher Art wie du.
Unser Sohn ist früh im Schlafsack über die Gitterstäbe geklettert und kam daher ins grosse Bett. Dort hatten wir ein Seitengitter, da er auch ohne Schreck im Bett wanderte und auch rausfiel. Zewidecke ging gar nicht, damit hat er Dinge angestellt, die hätte ich nie für möglich gehalten :wink:
Er wandelte während dem Nachtschreck auch herum, war aber immer so laut, dass wir schneller wach waren, als er aus dem Bett. Wir liessen ihn rumlaufen, haben ihn sanft umgedreht, wenn er immer wieder gegen eine Wand lief und da unbedingt durch wollte. Manchmal war es einfach nur verstörend oder herzzerreissend :(
Homöopathie haben wir versucht, brachte aber keinen Erfolg.
Was noch am ehesten die Dauer reduzierte war Temperaturwechsel. Im Winter kurz alles auf und kalte Luft rein. Oder als er noch klein war und sich das Umsichschlagen in Grenzen hielt, sind wir mit ihm ans offene Fenster oder die Tür gestanden. Aber sonst... warten bis der Spuk vorbei ist.
Wünsche euch, dass es schnell vorbei ist und ihr bald ruhigere Nächte habt.

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