Zahnputz Horrorshow

Allgemeine Themen ab dem 2. Lebensjahr

Moderator: sunflyer

sonrie
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Re: Zahnputz Horrorshow

Beitrag von sonrie » So 26. Feb 2017, 11:50

Nein, man muss nicht alles ewig ausdiskutieren und bittibetti machen - man kann aber auch konsequent sein ohne körperliche kraft einzusetzen. Finde ich persönlich ein Armutszeugnis, wenn man sich als elternteil nicht anders zu helfen weiss. Aber ja, diese diskussion hatten wir ja schon in dem weiter oben verlinkten thread, ich denke wir müssen dies hier nicht weiter ausführen ;-)

greenguapa
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Re: Zahnputz Horrorshow

Beitrag von greenguapa » So 26. Feb 2017, 12:28

Bevor ich auch nur auf die Idee kommen würde Gewalt anzuwenden würde folgendes ausprobieren, hier einige Ideen:
-blinkende Zahnbürste kaufen, mein Sohn hat mal so eine geschenkt bekommen und liebt es damit zu putzen / mich putzen lassen
-altersgerechtes Zahnputzfilmli (oder anderes Filmli) schauen während Zähneputzen
-sich gleichzeitig mit dem Kind zusammen die Zähne putzen
-dabei lustige Grimassen machen
- ich sag meinem Bueb immer: so und jetzt zeig mir mal deine Zähne wie der Löwe im Büechli / Zoo usw.
-falls du im Freundeskreis ein Kind kennst welches gerne Zähne putzt mal bei einem Besuch das Zahnbürsteli mitnehmen und die Kinder zusammen putzen lassen.
- das Kind darf sich im Laden einund Zahnpasta/Zahnbürsteli aussuchen

Ich find es ganz schrecklich dem Kind durch Gewalt zeigen zu wollen "ich bin hier der Boss" und ja mir ist bewusst dass dem Kind die Zähne geputzt werden müssen.
Ich versuche eine angenehme Lösung zu finden für das Kind und ich will das Zähneputzen nicht negativ verknüpfen.
Das ist in meinen Augen eine Spirale, wenn ich einmal Gewalt angewendet habe, hat das Kind beim nächsten Mal Angst wenn es wieder ums Zähneputzen geht.

Viel Erfolg & hoffentlich bald Spass beim Zähneputzen

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Re: Zahnputz Horrorshow

Beitrag von Ups... » So 26. Feb 2017, 12:35

@greenguapa

Mit einigen Deiner Tipps zeigst du dem Kind eher - tu nur blöd genug, dann kauf ich dir auch was schönes...
Findest du das als Belohnungswürdig?? :)

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Re: Zahnputz Horrorshow

Beitrag von greenguapa » So 26. Feb 2017, 12:48

Es sind Ideen um das Zähneputzen positiv zu verknüpfen.
Man kann dies ja auch vorbeugend machen damit das Zähneputzen keine Horror Show wird.
Und ja ich würde eher mit meinem Kind eine Zahnpasta kaufen gehen wenn er blöd tut anstatt Gewalt anwenden weil ich mir nicht anders zu helfen weiss.
Für mich ist das auch kein Belohnen sondern etwas ausprobieren damit das Zähneputzen keine Horrorshow mehr ist.
Aber mit dir darüber zu diskutieren hat keinen Sinn, ich weiss du hast deine festgefahrene Meinung und alles andere ist falsch & du hast das letzte Wort.
Aber es lesen wahrscheinlich noch andere Mamis/Papis mit, vielleicht hilft ihnen einer dieser Tipps, falls nicht bereits ausprobiert.

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Re: Zahnputz Horrorshow

Beitrag von jupi2000 » So 26. Feb 2017, 15:19

Es geht ja auch nicht nur ums Zähneputzen alleine. Es gibt im Alltag mit Kleinkindern viele Dinge die einfach sein müssen. Sonnencreme einschmieren, im Auto anschnallen, Medis schlucken, ins Bett gehen, in die Krippe gehen, danke sagen...
Da kann man nicht jedesmal ein riesen Theater machen, bis das Kind von alleine will, was es soll.
Man erzieht Kinder zu Tyrannen, wenn man immer alles ausdiskutiert. Das Leben ist kein Ponyhof.

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Re: Zahnputz Horrorshow

Beitrag von greenguapa » So 26. Feb 2017, 15:59

jupi2000, wie sonrie schon geschrieben hat, man kann seine Ziele auch erreichen ohne Gewalt anzuwenden. Deswegen ist mein Kind noch lange kein Tyrann & ich diskutiere auch nicht mit meinem 2jährigen, weil nicht möglich aber ich erkläre, ziehe Konsequenzen zB. ohne Sonnencreme gehen wir nicht raus.
Es gibt ja noch etwas zwischen schwarz und weiss / Gewalt und Laissez-faire.

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Re: Zahnputz Horrorshow

Beitrag von sonrie » So 26. Feb 2017, 19:34

@jupi: natürlich müssen diese dinge sein und nicht nur dann wenn es den kindern grad auch passt. Ich habe weder zeit noch lust mit einem 2 jährigen über das hautkrebsrisiko, Verkehrssicherheit oder Karies zu diskutieren. Ist auch nicht wirklich zielführend :-)
Kinder sind jedoch grundsätzlch kooperativ, je nachdem wie man ihnen begegnet - und wenns mal nicht so ist, dann gibt es gefühlte 10000 Möglichkeiten um solche Dinge zu klären als physische Gewalt.
ja ich weiss schon, man kann sich jetzt einreden "mein Kind ist nicht so, da funktioniert das nicht" - was ich durchaus auch Glaube wenn man das Kind mit körperlichem einsatz seinen willen aufzwingt - ich weiss nur, ich hab 3 Kinder, davon einen richtigen, sturen Trotzkopf und bei allen drei funktionieren jegliche der oben genannten dinge - mal besser, mal schlechter, mal dauerts einfach etwas länger, mal braucht es Konsequenzen... aber es ist IMMER möglich ohne dass ich sie mit gewalt festhalten muss.

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Re: Zahnputz Horrorshow

Beitrag von sile » Do 2. Mär 2017, 22:13

Halllo zusammen

Ich finde es einfach nicht ok. Ganz ehrlich, mir tun Kinder in solchen Situationen leid. Ich habe meine Tochter auch schon festgehalten und ich sah ihre Tränen und im Nachhinein muss ich sagen, dass es nicht gut war. Für sie und für mich nicht. Und ich weiss durch eigenen Erfahrung das es auch anders geht. Meine Tochter liess sich ja lange nicht die Zähne nachputzen, ich liess sie eifach machen. Und heute durfte ich das erste Mal wieder helfen. Ohne Druck ohne Gewalt. Ich vergleiche einfach immer wieder mein Verhalten von meinen Kindern mit dem zu meinem GG. Würde mein GG sich nie die Zähne putzen, würde ich es bei ihm auch nicht mit Gewalt machen. Ich würde es ihm erklären und wahrscheinlich würde er einlenken. Meine Kinder ziehen immer einen Helm an beim Fahrrad fahren, schnallen sich beim Auto fahren an, etc. Ich muss es aber nicht mit Gewalt durchsetzen sondern erkläre es ihnen und es ist für sie eifach logisch, dass sie mir folgen. Ich meine nicht gehorchen sondern nachfolgen. Kinder wollen auch von sich aus kooperieren. Sie "tüe nid blöd" sondern irgendwo ist ein Hund begraben und meine Aufgabe als Mutter ist es herauszufinden wo und wie wir den ausgraben können. Diese Aufgabe ist sehr herausfordernd und es klappt auch bei mir nicht immer. Auch ich bin Mal müde, genervt unter Zeitdruck und mache dann eifach das "Falsche". Wenn solche Ausrutscher ab und zu passieren, dann wird es meinen Kindern nicht schaden, aber wenn es ein tägliches Ritual wird, dann bin ich davon überzeugt, dass es uns allen schadet.

Es gibt Dinge, da diskutiere ich nicht mit meinen Kindern. Meine 18 Monate alte Tochter will öfters auf der Strasse laufen. Logischerweise geht das nicht. Ich schaue zusammen mit ihr an wie die schnellen Autos vorbeifahren. Will sie immer noch auf die Strasse suche ich was Spannendes, dass sie ablenkt. Rennt sie immer noch dort hin, nehme ich sie logischerweise weg, was aber kaum noch der Fall ist. Bei ihr ist meistens der Absatz vom Trottoir das magisch Anziehende. Deshalb suche ich für sie immer wieder solche Absätzchen wo sie das Rauf und Runter üben kann. Dann ist der Absatz auch nicht mehr so spannend. Ich könnte sie auch packen in den Kiwa drücken und anschnallen. Ja, für viele wäre ich dann konsequent, aber ich hätte das Bedürfnis meiner Tochter nicht erkannt und wäre nicht darauf eingegangen.

So, gute Nacht
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Re: Zahnputz Horrorshow

Beitrag von stella » Do 2. Mär 2017, 22:38

Gelöscht
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Re: Zahnputz Horrorshow

Beitrag von Zwacki » Do 2. Mär 2017, 23:56

Ich habe ein Kind, das zu Karies neigt, und da war "einfach machen lassen" nicht die richtige Option... und damit schreibe ich nicht, dass ich Gewalt befürworte. Ich habe es im seinerzeitigen Thema, das ich verlinkt habe, schon geschrieben, dass wir sehr häufig mit Geschichten, Liedern etc. weiterkamen. Aber ein Kind mal festhalten, das 20 x weg springt und rohe Gewalt, da ist für mich doch noch ein Unterschied, auch wenn das nicht alle so sehen.

Ich verstehe einfach Deinen Vergleich mit GG nicht... Dein GG ist ja nicht Dein Kind. Er macht es so, weil er es ja auch so gelernt hat und es ihm erklärt wurde. Er rennt auch nicht auf die Strasse und hat Freude am Trottoir-Absatz (also ich nehme das jetzt mal an...).

Übrigens noch ein konstruktiver Vorschlag für ein lustiges Spiel, das wir gemacht haben: "Gwaggel-Stuhl" - das Kind sitzt bei mir auf den Knien, und ich habe verschiedene Knöpfe am Körper, auf den es drücken kann, je nach dem bewegt, schüttelt, singt etwas. Am Ende des Zähneputzens kann man auf den "ultimativen" Knopf drücken und der "Gwaggel-Stuhl" bewegt sich ganz fest, so dass die Kinder fast runterfallen (kann man natürlich auch mit dem GG probieren :-)).

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Re: Zahnputz Horrorshow

Beitrag von Susanne39 » Fr 3. Mär 2017, 00:02

In dieser mühsamen phase wurden wir richtig kreativ mit Geschichten. Das Zahnbürsteli fand bergeweise Schoggi guetzli und süsses zwischen den Zähnen und kommentierte das laut. Hmmm fein!
Eine zeitlang jagte es zahnteufelchen "da ist wieder eines - und da - und da! Und uh da hinten ein grünes - Achtung, es will abhauen, ah, jetzt habe ich 's. Fort damit. Schluck sie runter, die bösen zahnteufel "
die zahnteufel wehrten sich immer jammernd und klagend.
Das Kind lachte am Schluss immer. Lieder waren auch gut:

Hochdeutsch http://www.mamaclever.de/2015/05/die-sc ... putzreime/
Und ch-deutsche https://forum.wireltern.ch/beitraege/ba ... tz-versli/

aus der Krippe lernte ich:
s'zahnbürschteli isch wienes Riisebähnli
Sini Schine sind dini wiisse Zähnli
S'zaahbürschteli fahrt drüber
Dänn sind die Zähnli suber.

Viel Glück!

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Re: Zahnputz Horrorshow

Beitrag von Phase 1 » Fr 3. Mär 2017, 06:10

Oh gut ihr dürft gerne die Zahnarzt Rechnungen meiner Kinder bezahlen.
Hätte kein Problem damit ( Ironie off)

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Re: Zahnputz Horrorshow

Beitrag von sunflyer » Fr 3. Mär 2017, 13:14

Durchhalten, dranbleiben! Ich war da streng, auch wenn es ein Geheul gab. Nein, ich war nicht gewalttätig, aber wenn ich mein Kind festhalten muss, damit die Zähne geputzt werden dann mache ich das. Es ist schlimm wieviele Kinder schon bei den Milchzähnen Löcher haben. Da setzte ich Prioritäten. Es geht um 3mal 2 Minuten!
Und siehe da, es ist schon laaaange überhaupt kein Thema mehr. Morgen und Mittag putzen sie alleine, am Abend wird von uns nachgeputzt.
Grosser Bruder, Januar 2010
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Re: Zahnputz Horrorshow

Beitrag von jupi2000 » Fr 3. Mär 2017, 13:36

Ich wollte eigentlich nichts mehr zu dem Thema schreiben, weil ich das Gefühl habe grad als gewalttätig abgestempelt zu werden, nur weil ich die Kinder auch mal festhalten musste zum putzen. Bin überhaupt kein gewalttätiger Typ und sehr liebevoll.Aber in mir wichtigen Dingen konsequent. Frage mich, ob manche hier drin überhaupt wissen, was Gewalt bedeutet.

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Re: Zahnputz Horrorshow

Beitrag von Ups... » Fr 3. Mär 2017, 13:42

jupi2000 hat geschrieben: Frage mich, ob manche hier drin überhaupt wissen, was Gewalt bedeutet.
uhh pass auf mit so einer Frage... da kommen gleich alle wieder und sagen, ein Klapps auf den Po ist Gewalt (auch der Klapps den man gibt so ala - "na los - geh weiter spielen").
Ich bin ja froh, dass so viele Menschen das als Gewalt ansehen, weil die dann noch nie Gewalt erlebt haben.. was ja echt schön ist... :)

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Re: Zahnputz Horrorshow

Beitrag von greenguapa » Fr 3. Mär 2017, 14:00

jupi2000 & ups, lest doch mal die Definition für Gewalt nach..es geht nicht nur um Schmerzen zufügen sondern auch darum jemanden zwingen etwas zu tun. Das ist es womit ich Mühe habe bei diesem Thema.

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Re: Zahnputz Horrorshow

Beitrag von jupi2000 » Fr 3. Mär 2017, 14:06

Das Kind mit Karies zum Zahnarzt schleifen um unter Vollnarkose die Zähne zu flicken, ist das Gewalt oder nicht?
Das Kind will das sicher auch nicht...

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Re: Zahnputz Horrorshow

Beitrag von Ups... » Fr 3. Mär 2017, 14:13

jupi2000 hat geschrieben:Das Kind mit Karies zum Zahnarzt schleifen um unter Vollnarkose die Zähne zu flicken, ist das Gewalt oder nicht?
Das Kind will das sicher auch nicht...
das ist logische Konsequenz - und die ist per se Gewaltlos... :lol: :mrgreen:

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Re: Zahnputz Horrorshow

Beitrag von jupi2000 » Fr 3. Mär 2017, 14:17

Ach sooo! Wieder was gelernt :wink: :D

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Re: Zahnputz Horrorshow

Beitrag von Phase 1 » Fr 3. Mär 2017, 14:26

greenguapa hat geschrieben:jupi2000 & ups, lest doch mal die Definition für Gewalt nach..es geht nicht nur um Schmerzen zufügen sondern auch darum jemanden zwingen etwas zu tun. Das ist es womit ich Mühe habe bei diesem Thema.
Wieso hast du Mühe damit ein Kind zu zwingen etwas zu tun das es momentan nicht will?
Ich musste vor ein paar Wochen meinen ältesten Sohn auch zwingen zum Labor zu gehen und dort 6 kanülen Blut abzuzapfen.
Er hat sich gewehrt und geweint und wollte es nicht da er extreme Angst um spritzen hat.
Trotzdem musste das sein, es geht ja um seine Gesundheit und wir mussten nun mal wissen was los ist mit ihm.
Und glaub mir wir haben Wochen zuvor schon angefangen alles zu erklären ect.
Sogar die Laborantin war hervorragend!
Sie hat auch erklärt Geduld gehabt und versucht abzulenken ect.
Am Ende half nun mal nur festhalten rein damit und abzapfen.
War nicht lustig ging 1 min und dann wars vorbei.
Gewalt ist das aber nicht es war notwendig!
Im übrigen meine Kinder fanden es auch nicht lustig das sie Karies hatten. Meine älteste mit Arzt Phobie erst recht nicht. Trotzdem mussten wir sie zwingen ihre Zähne zu flicken zuziehen zu operieren und auch jetzt jeden Monat müssen wir sie zum Kieferorthopäden zwingen und jedes Mal weint sie jedes Mal gibt es Geschrei ( ich geh schon gar nicht mehr das übernimmt nun gg, sie ist 14!).
Genauso wie ich sie zwingen musste das sie zum Arzt musste und ihre Tests machen musste.

Ich empfinde es weiterhin nicht als Gewalt wenn ich mein Kind kurz auf einem schoss festhalte und ihm kurz die Zähne putze.

Im übrigen, als der kleine sich die halben Zähne ausgeschlagen hat musste ich ihn auch festhalten.
Er hat auch geschrieen während der Zahnarzt kurz die Zähne begradigte. Trotzdem Gewalt wars nicht.

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