Warum ins Langzeit-Gymi

Unsere grossen Kleinen und unsere kleinen Grossen. Was uns in diesem Abschnitt der Kinder begleitet, beschäftigt und interessiert.

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Nuuneli
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Re: Warum ins Langzeit-Gymi

Beitragvon Nuuneli » Do 12. Okt 2017, 17:08

Unser Sohn fand's schwierig - aber er war lazy! Viele sagen, es sei anspruchsvoll...aber ich kann das nicht beurteilen.
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Re: Warum ins Langzeit-Gymi

Beitragvon Lisa-Maria » Do 12. Okt 2017, 17:19

Klar anspruchsvoll ist es sicher. Halt je nach dem wo die Stärken liegen. Dem einen fällt es leicht und für andere ist es ein Chrampf.

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AnnaMama
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Re: Warum ins Langzeit-Gymi

Beitragvon AnnaMama » Do 12. Okt 2017, 19:29

Wir sind auch offen für eine Lehre mit oder ohne BM. Die Entscheidung liegt ganz klar beim Kind. Wir pushen da gar nix. Ich habe auch keine Matura gemacht ... hätte diesen Abschlusd auch nicht geschafft. Es gibt heute so viele versch. Bildungswege. Das finde ich toll.

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Re: Warum ins Langzeit-Gymi

Beitragvon cowgirl84 » Do 12. Okt 2017, 22:47

enjel hat geschrieben:
cowgirl84 hat geschrieben:Darf ich noch eine andere Frage in die Runde werfen?
Gibt es für euch nur die zwei Möglichkeiten, LZG oder KZG? Oder seid ihr auch offen für z.B. eine Lehre mit BMS?

Für mich klar nicht, auch eine Lehre ohne BMS wäre ok. Einfach was fürs/zum Kind passt!
Aber das war ja nicht die Ausgangsfrage, oder?

Die TE ist Mutter einer 3.Klässlerin, und fragt, was für ein LZG spricht, das hat mich etwas stutzig gemacht :wink: (den meine ich nicht herablassend...)
Ich habe es drum auch schon erlebt, dass in einer Familie von Anfang an klar war, dass alle Kinder das Gymi machen mussten, nur weil die Eltern das so wollten.... Dies scheint aber hier niemand so zu sehen :)

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Re: Warum ins Langzeit-Gymi

Beitragvon AnnaMama » Fr 13. Okt 2017, 07:33

@Cowgirl
Ich kenne eine solche Mutter. Sie hat mir mal gesagt, dass sie sehr enttäuscht wäre, wenn nicht alle Kinder ins Gymnasium gehen würden. Damals war die jüngste Tochter noch ein Kleinkind. Unterdessen sind drei Kinder im Gymi, bzw. eines schon fertig und die Jüngste in der 4. Klasse. Sonst kenne ich aber keine Familie, die diese Einstellung hat.

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Re: Warum ins Langzeit-Gymi

Beitragvon swam » Fr 13. Okt 2017, 09:45

Ich kenne leider die Einstellung nur zu gut :( Man tut dem Kind def. keinen Gefallen damit. Ich hab einfach schon zu viele gesehen, die durchs Gymi geboxt wurden, immer am Anschlag waren, evt. repetieren mussten und am Schluss dann knapp bestanden haben (oder auch nicht). Genau solche Eltern setzen dann uns Lehrer auch noch teilweise recht unter Druck und verlangen Extrawünsche....
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Re: Warum ins Langzeit-Gymi

Beitragvon Neonova » Fr 13. Okt 2017, 10:47

@cowgirl: ich bin ja eben nicht fürs LZG, deshalb hats mich Wunder genommen, was denn die Motivation dafür ist. Wie gesagt, in unserer Gegend ist das Thema allgegenwärtig und im Freundeskreis steht grad bei vielen der Übertritt nach der 6. Klasse an. Ein Nachbarsmädchen soll an die Aufnahmeprüfung, dabei will sie selber gar nicht. Das gibt mir schon zu denken und deshalb hab ich das Thema eröffnet.

@alle: ich finds sehr interessant die unterschiedlichen Sichtweisen zu lesen.
Wir sind jetzt in den Ferien, darum Bin ich momentan eher am mitlesen.
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Re: Warum ins Langzeit-Gymi

Beitragvon Clau » Di 24. Okt 2017, 14:51

Wir haben einen Sohn im zweiten Jahr des LZG. In der Primarschule hatte er mit nicht allzu viel Aufwand sehr gute Noten, was den anderen Buben nicht so passte, weshalb sie ihn Streber nannten. Der gymnasiale Weg wird von den wenigsten Familien in unserem Dorf in Betracht gezogen. Gegen Ende der 6. Klasse hatte mein Sohn keinen richtigen Freund mehr. Auch fand er den Unterricht langweilig, weil alles mehrmals wiederholt wird.
Im Gymi hat er viele Gleichgesinnte (alle aus anderen Gemeinden) gefunden und fühlt sich sehr wohl. Das Niveau seiner Noten ist im ersten Jahr zwar recht gesunken. Er schätzt aber die intellektuelle Herausforderung und geht wieder gerne zur Schule. Wenn er wieder mal eine Phase hat, wo er faul und unmotiviert ist, stellen wir ihn vor der Wahl, entweder in die Sek zu wechseln oder sich einen Ruck zu geben, um mit dem Gymi weiterzumachen. Er entscheidet sich jedesmal fürs Zweite. Wir helfen ihm aber auch, damit er lernt, effizient zu lernen. Externe Nachhilfe bekommt er keine.

Mein Mann und ich machten beide das Kurzzeitgymnasium und kamen dann an die Uni. Bei mir gab/gibt es gar kein LZG. Ich bin sehr gespalten über diese öffentliche "Elite-Schule" mit einem überdurchschnittlichen Anteil an geförderten Kindern. Der Vorteil für unseren Gymnasiasten ist aber, dass er dort die von ihm benötigte Herausforderung gefunden hat. Ich befürchte, dass er sich in der Sekundarschule zurückgelehnt hätte, um sich dem tieferen Niveau seiner Kollegen anzupassen und nicht mehr aufzufallen. Wir sind aber auch für andere Berufswege offen. So werden wir den jüngeren Sohn unterstützen, seinen Wunschberuf zu erlernen, was eine Lehre in einem anderen Kanton bedingt. In einem (Lang- oder Kurzzeit-)Gymnasium wäre dieses Kind fehl am Platz.
Clau und zwei Buben (Mai 2004, Juni 2006)

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Re: Warum ins Langzeit-Gymi

Beitragvon Hausdrache » Mi 25. Okt 2017, 06:25

Weil die Qualität eines Langzeitgymis eine andere ist. Es ist, vor allem bei reinen Kurzzeitgymis einfach ein anderes Arbeiten. Zumindest hier, wos gar keine Langzeitgymis gibt.
Weil es zum Teil ein enormer Stress ist in der SEKA und da genügend gut zu sein. Im Langzeitgymi reicht von Beginn weg genügend, wenn ein Kind gerne neben der Schule noch Hobbies pflegt, oder nicht soo viel Zeit aufwenden möchte fürs Lernen, kann man ihm da schöne Jahre der Ruhe schenken, im Vergleich zum Stress, für den Übertritt gut genug sein zu müssen. War bei unserer Grossen einer der Gründe, warum sie nun eine Lehre macht.

Auch mit 15 wissen sie nicht wirklich, was sie wollen. Sie müssen einfach entscheiden. Ich selber wusste es mit zwanzig noch nicht wirklich. Unsere Grosse kommt im Sommer aus der Lehre, sie will danach studieren, nur was? Pasarelle anhängen, oder im Berufsfeld ein Studium machen? Wir sind also nicht wirklich weiter, als wir wären, wäre sie im Gymi. Ausser dass ich finde, es hat ihr gut getan, einen Beruf zu lernen und sich in der erwachsenen Welt zurechtzufinden.

Was mich immer wieder erstaunt, wie sehr Eltern wollen, nicht die Kinder. Egal bei was, Beruf oder Gymi, viele Eltern lassen nicht zu, dass ihre Kinder frei wählen. Schade, heute hätten die Kinder eigene Möglichkeiten. Auch gibt es immer Wege. Aber wenn ich höre, wie Eltern gewisse Berufe als ungeeignet erachten, wie nur die oberste Schulstufe in Frage kommt und wie um jeden zehntel bei den Noten gefeilscht wird, dann denke ich, die armen Kinder, keine Chance ihres zu machen.
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Re: Warum ins Langzeit-Gymi

Beitragvon swam » Mi 25. Okt 2017, 07:22

Hausdrache hat geschrieben:Weil die Qualität eines Langzeitgymis eine andere ist. Es ist, vor allem bei reinen Kurzzeitgymis einfach ein anderes Arbeiten. Zumindest hier, wos gar keine Langzeitgymis gibt.
Weil es zum Teil ein enormer Stress ist in der SEKA und da genügend gut zu sein. Im Langzeitgymi reicht von Beginn weg genügend, wenn ein Kind gerne neben der Schule noch Hobbies pflegt, oder nicht soo viel Zeit aufwenden möchte fürs Lernen, kann man ihm da schöne Jahre der Ruhe schenken, im Vergleich zum Stress, für den Übertritt gut genug sein zu müssen. War bei unserer Grossen einer der Gründe, warum sie nun eine Lehre macht.


Das habe ich aus Lehrersicht genau anders rum erlebt. Am Langzeitgymi waren die Schüler von Anfang an sehr unter Druck, hatten kaum noch Freizeit und mussten viele Hobbies aufgeben. In der Sek hingegen haben sie mehr Freizeit und sind viel weniger unter Druck, zumindest hier ist es aus meiner Sicht so...
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Re: Warum ins Langzeit-Gymi

Beitragvon AnnaMama » Mi 25. Okt 2017, 08:02

Hier ist es auch eher so wie Hausdrache schreibt. Eine Mutter hat mir erzählt, dass ihr Sohn in der Sek A sehr viele Hausaufgaben hat. Unser Sohn hat im Gymi nicht viele Aufgaben. Er tut sehr wenig für die Schule und kommt gerade so durch. Wenn er in der Sek solche Leistungen erbringen würde wäre es nicht sicher ob er ins KZG wechseln könnte. Ich denke nicht, dass er in der Sek fleissiger wäre. Bei uns gibt es im Gymi keine Probezeit ... vielleicht ist dadurch der Druck kleiner. Die SuS haben ein Jahr Zeit um in der Schule anzukommen.

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Re: Warum ins Langzeit-Gymi

Beitragvon Schwups » Mi 25. Okt 2017, 08:13

Ich schliesse mich swan an. Wir wohnen weit weg von den 2 nächsten Gymis (Kt. ZH) und es geht viel Zeit für den Schulweg drauf, die Sek vom Tal ist hingegen im Dorf selber. Auch habe ich gehört, dass sie in der Sek weniger Hausaufgaben als in der 5./6. Klasse für zuhause haben (haben in der Sek 4 Lektionen / Woche, an denen sie an den Hausaufgaben arbeiten).

Nachteil vom Kurzzeit-Gymi ist keine Vornoten, die zählen, und es gibt keinen Gymiprüfungsvorbereitungskurs, der von der Schule angeboten wird, wie jetzt in der 6 . Klasse. Bei uns machen anscheinend viele in der 3. Sek die Gymiprüfung, machen aber dann mit der bestandenen Prüfung nicht die Matura, sondern Lehre mit BMS (prüfungsfreie Aufnahme BMS).

GG machte das Kurzzeitgymi im Kt. ZH und ist Fan davon. Ev. wird der Sohn, wenn er so weitermacht, ein Gymikandidat sein, aber er wird den Entscheid Langzeit- oder Kurzzeitgymi wohl eher von den Kollegen, die auch an die Prüfung gehen, abhängig machen. Der Sohn muss den Entscheid fällen, gehe ich an die Gymivorbereitung von der Schule, falls er dafür die Noten mitbringt. Wenn ja, mache ich im März die Prüfung. Wenn ich bestehe, an welches Gymi gehe ich. Entweder schafft er, den Gymi-Eintritt und das drinnen bleiben mit dem kostenlosen Angebot der Schule oder nicht. Ich gebe kein Geld aus für private, sehr teure Gymiprüfungsvorbereitungskurse und/oder Nachhilfestunden. Ich kann auch sehr gut damit leben, wenn er den Weg Lehre einschlagen will und schon in 2 Jahren entscheidet: "Ich gehe nicht in den Gymivorbereitungskurs der Schule, weil ich gar nicht ans Gymi will."

Ich bin im Kt. AG aufgewachsen und mir als ehemalige Bezschülerin ist das Aargauer System viel sympatischer.
Meitli 12/05
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Re: Warum ins Langzeit-Gymi

Beitragvon Nuuneli » Do 26. Okt 2017, 11:59

Eine Frage zum Luzerner KZG: weiss jemand, wie gut die 8. Sekler effektiv für's KZG vorbereitet sind?
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Re: Warum ins Langzeit-Gymi

Beitragvon AnnaMama » Do 26. Okt 2017, 12:39

Ich denke das kommt auch auf die Sek-LP an. Die Tochter von Bekannten hat nach der 2. Sek ins KZG gewechselt und hatte in Mathe nachher recht Probleme. Laut der Mutter war sie zu wenig gut vorbereitet. Sie hat dann im Gymi eine Klasse wiederholt.

Von anderen Sekundarschulen habe ich schon gehört, dass die Kinder sehr gut vorbereitet seien.

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Re: Warum ins Langzeit-Gymi

Beitragvon Nuuneli » Do 26. Okt 2017, 12:42

Das mit Mathe habe ich eben auch gehört - dito FMS...
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Re: Warum ins Langzeit-Gymi

Beitragvon AnnaMama » Do 26. Okt 2017, 12:45

... würde ja in dem Fall sehr fürs Langzeitgymi sprechen.

Oben genannte Familie hat auch noch einen Sohn, welcher direkt ins LZG gegangen ist (nach der Tochter). Sie finden diesen Weg viel besser wie das KZG.

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Re: Warum ins Langzeit-Gymi

Beitragvon enjel » Do 26. Okt 2017, 12:51

nuuneli/annamama: Vielleicht wechseln deshalb auch viele erst nach der 3. Sek ins KZG? Dann ist diese Problematik sicher entschärft. Eine Praxis, die der sparende Kanton Luzern zwar gerne unterbunden sähe ....
Manche Ohren haben Wände. (Robert Lembke)

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Re: Warum ins Langzeit-Gymi

Beitragvon AnnaMama » Do 26. Okt 2017, 12:56

@Enjel *winkewinke*
Das ist gut möglich. Dann hat man sicher einen Vorsprung, muss halt einfach bereit sein eine Klasse zu wiederholen.

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Re: Warum ins Langzeit-Gymi

Beitragvon Nuuneli » Do 26. Okt 2017, 13:34

enjel: logo, oder? ;-)

Annamama: ich bin nicht mal sicher, ob sie dann einen Vorsprung haben. Sie werden dann wohl in etwa gleich auf den Alpenquailer sein...die haben nämlich ein ziemliches Tempo drauf. Jetzt werden sie im Vergleich zu den IF-Sekler noch weiter sein... KGZ hole sie ab - dem kann ich kaum Glauben schenken.
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Re: Warum ins Langzeit-Gymi

Beitragvon Hausdrache » So 29. Okt 2017, 08:18

Ich weiss von Primarlehrern aus Luzern, dass es sehr Gemeindeabhängig und somit Sek abhängig ist. Oft schaffe man die Sek A schon nur schwer und dann sei der Übergang von Sek A nicht ideal passend auf die Anforderungen des KZG.
Wobei ich aus Erfahrung mit unserer Tochter sagen kann, bei begabten Kindern spielt das keine Rolle. Die haben den Anschluss innert kürzester Zeit wieder. Da ist das Problem eher, dass sie sich nicht so für Schule einsetzen und geforderte Schnitte nicht erreichen, oder nur mit Mühe. Wobei auch da kann ich sagen, unsere Grosse hatte den Schnitt fürs Gymi nie, bis es dann klar war, dass sie in zwingend braucht für ihr nächstes Ziel, da hatte sie ihn von einem Semester zum nächsten.
Ich sage immer, Kinder die wollen und das Potential haben, für die spielt es in meinen Augen keine Rolle, was für einen Weg sie gehen. Kinder die Mühe haben, haben es da deutlich schwerer.

Ich mag das Gejammer nicht mehr so, dass es an dem oder dem liegt. Habe so viele erlebt, da hiess es, wie begabt sie seien, dann klappte der Übergang ans Gymi nicht, Berufsmatura war dann auch zu streng und auch sonst war einfach alles immer zu viel. Aber wenn man sicher sein möchte, dass das mit dem Gymi klappt, dann ist es deutlich einfacher, wenn sie direkt gehen. Leider bei uns im Aargau nicht möglich, deshalb machen es viele nicht.
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