Vorzeitig in den Kindergarten

Unsere grossen Kleinen und unsere kleinen Grossen. Was uns in diesem Abschnitt der Kinder begleitet, beschäftigt und interessiert.

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Fiona1980
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Vorzeitig in den Kindergarten

Beitrag von Fiona1980 » Do 10. Jan 2019, 12:02

Liebe Mamis, es wird ja sehr oft über Rückstellung der Kinder berichtet und geschrieben. Hat jemand schon einmal das Umgekehrte erlebt mit einem Kind, das nicht weit nach dem Stichtag geboren wurde und eigentlich kindergartenreif wäre, aber nicht gehen darf? Wie funktioniert das da? Oder was habt ihr gemacht, um noch die Zeit sinnvoll zu füllen. Das Kind selbst will gerne gehen, ist trocken, kann sehr gut reden, spielt überwiegend mit älteren Kindern, kann zählen, ein bisschen lesen, etc. Ich bin nicht dafür, Kinder zu früh in den Kindergarten zu stecken und beim ersten Kind haben wir auch eine Rückstellung überlegt. Aber Kind 2 ist ein ganz anderer Fall...
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Meli2010
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Re: Vorzeitig in den Kindergarten

Beitrag von Meli2010 » Do 10. Jan 2019, 12:44

Hoi Fiona

Ich habe meine Ende Juni 2010 geborene Tochter ebenfalls vorzeitig in den Kindergarten geschickt (Stichtag damals bei uns Ende April). Heute würde sie regulär mit 4 in den Kindsgi kommen. Sie war gleich wie Du Deine beschreibst, parat für den Kindsgi & wollte unbedingt gehen. Wichtig dünkt mich, dass sie nicht nur kognitiv, sondern auch emotional & sozial genügend weit sind. Mittlerweile ist sie in der 3. Klasse und ich bin froh, habe ich sie geschickt. Sie ist immernoch ohne jegliche Anstrengung bei den Klassenbesten & es fällt auch sonst überhaupt nicht auf, dass ihre Gspänli zt über 1 Jahr älter sind.

Vom Prozedere her lief es so, dass ich ein Gesuch inkl. Empfehlung des KiA sowie der Spielgruppenleiterin eingereicht habe; sie musste dann 2 "Probetage" im Kindsgi absolvieren.

Liebe Grüsse
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Fiona1980
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Re: Vorzeitig in den Kindergarten

Beitrag von Fiona1980 » Do 10. Jan 2019, 12:56

Vielen Dank für deine Antwort. Meine Tochter wäre bei Kindsgibeginn dann eben noch nicht mal 4. Der Stichtag ist jetzt Ende Juli. Ich weiss gar nicht, wie das da rechtlich aussieht...
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Re: Vorzeitig in den Kindergarten

Beitrag von Meli2010 » Do 10. Jan 2019, 12:58

Das weiss ich auch nicht. Wann hat sie denn Geburi?
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Re: Vorzeitig in den Kindergarten

Beitrag von Meli2010 » Do 10. Jan 2019, 13:01

Da fällt mir grad ein, bei der Tochter einer Kollegin wurde letztes Jahr diskutiert, ob sie nach 1 KiGa-Jahr verfrüht eingeschult werden könnte. Sie wäre damals da im Dezember geboren erst 5.5 Jahre alt gewesen. Dies wäre offenbar möglich gewesen, die Eltern haben sich aber dann doch dagegen entschieden und sind jetzt froh drüber.
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Re: Vorzeitig in den Kindergarten

Beitrag von orion11 » Do 10. Jan 2019, 13:02

Hm, was heisst, es darf nicht gehen?

Ich habe den Fall bei einer befreundeten Familie miterlebt. Ein Gesuch auf vorgezogenen Schuleintritt gestellt, KiA hat sicher auch noch seinen Senf dazugesagt. Das Kind konnte dann einen Probetag im KiGa machen und danach wurde entschieden. Lief problemlos.

Und sonst, frag doch auf der Schulverwaltung nach, die können Dir sicher Auskunft geben.

Persönliche Meinung: Wenn Dein Kind wirklich soweit ist wie Du sagst und in den KiGa gehen möchte, würde ich es nicht zurückhalten.
Kann sonst auch sein, dass dein Kind anfangs 2. KiGa direkt in die 1 Klasse hüpft (kommt hier doch ab und an vor). Aber es macht ja kaum Sinn, dass sich Dein Kind jetzt noch über ein Jahr zu Hause langweilt.

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Fiona1980
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Re: Vorzeitig in den Kindergarten

Beitrag von Fiona1980 » Do 10. Jan 2019, 13:34

Orion: Es darf nicht gehen, weil es nach dem Stichtag geboren wurde. Es darf also regulär erst 2020 gehen. Deshalb geht es auch nicht um ein Zurückhalten.
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Re: Vorzeitig in den Kindergarten

Beitrag von Pippo » Do 10. Jan 2019, 13:56

unser nachbarskind wurde erst im august 4 (stichtag auch ende Juli), die eltern haben dann aber einen Antrag gestellt, das kind schon ein jahr früher in den Kiga schicken zu dürfen, also knapp vor dem 4. geburi, dem wurde auch stattgegeben (waren ähnliche gründe wie du es oben schreibst).
Würde mal in der schule nachfragen.

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Re: Vorzeitig in den Kindergarten

Beitrag von Manana » Do 10. Jan 2019, 14:12

Bei uns im Kt. So geht sowas nicht. Die Eltern können "nur" über eine spätere Einschulung entscheiden, früher einschulen geht hier nicht.
Steht so auf der Homepage des Kantons. Scheint wie alles nicht überall gleich gehandhabt werden.
Bei uns kommt es dann selten mal vor, dass ein Kind nur ein Jahr Kindsgi macht und dann schon früher in die Schule geht.

In so einem Fall hilft hier nur Beschäftigung (Instrument spielen lernen, Muki turnen, Spielgruppe ....).

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maple
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Re: Vorzeitig in den Kindergarten

Beitrag von maple » Do 10. Jan 2019, 14:21

Meine eine Nichte ist früher in den Kindergarten (Geburi Mitte Oktober). Sie ist jetzt 12, sie haben es nie bereut. Sie ist bei vielem aber sehr früh.

Meine eigene Tochter ist kurz nach dem Stichtag geboren (Anfang August). Sie wäre auch letztes Jahr schon kindergartenreif gewesen (konnte auch schon ein bisschen schreiben, etc.) und wäre auch gerne gegangen. Aber wir haben einfach gesagt, es ist nunmal so, du musst noch ein Jahr in die Krippe. Zu Hause kann sie sich ja dann trotzdem schreiben beibringen, spricht ja nichts dagegen. Ging eigentlich gut. Die letzten Monate vor Kindergartenstart war sie schon recht aufsässig, erst im Nachhinein habe ich das damit in Zusammenhang gebracht. Nach Kiga-Start wurde es nämlich massiv besser. Während andere Mütter berichtet haben, ihr Kind sei müde und gefordert, war unsere endlich mal ein bisschen ausgelastet. Trotzdem finde ich es gut, dass sie erst dieses Schuljahr gestartet hat. Sie musste z.B. lernen, dass da noch 23 andere Kinder sind, auf die es Rücksicht zu nehmen gilt. Ein Jahr überspringen kann sie bei Bedarf auch später noch. Aber im Moment scheint alles normal zu laufen, sie fühlt sich wohl, und von der Lehrerin habe ich auch noch nichts gegenteiliges gehört.
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Re: Vorzeitig in den Kindergarten

Beitrag von orion11 » Do 10. Jan 2019, 15:07

Fiona1980 hat geschrieben:
Do 10. Jan 2019, 13:34
Orion: Es darf nicht gehen, weil es nach dem Stichtag geboren wurde. Es darf also regulär erst 2020 gehen. Deshalb geht es auch nicht um ein Zurückhalten.
Das habe ich auch nicht so verstanden.

Aber nochmals: Zu dem Beispiel das ich erwähnt habe, gibt es ein Mädchen in der KiGa-Klasse von meinem Sohn, das auch noch nicht "gedurft" hätte (nach Stichtag 4 geworden). Auch dieses durfte nach Gesuchstellung und Probetag vorzeitig in den Kiga.
Unmöglich ist es also nicht.

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Re: Vorzeitig in den Kindergarten

Beitrag von urmel » Do 10. Jan 2019, 15:49

Wie alles ist auch das kantonal geregelt... von daher würde ich mich mal nach er gesetzeslage in eurem kanton erkundigen. bei uns im kanton freiburg wärde das zb. überhaupt nicht möglich. bekannte von uns, die ihre tochter unbedingt früher einschulen wollten haben tochterind dann für ein jahr in einem privaten "kindergarten" (weiss icht ob das rechtlich das selbe wort ist, deshalb anführungszeichen) untergebracht. im nächsten jahr wird sie dann offiziell eingeschult - oder kann auch gleich im privaten kindergarten weitermachen

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Re: Vorzeitig in den Kindergarten

Beitrag von maple » Do 10. Jan 2019, 15:57

Fiona1980 hat geschrieben:
Do 10. Jan 2019, 12:02
Oder was habt ihr gemacht, um noch die Zeit sinnvoll zu füllen.
Noch zu dieser Frage:

Unsere ging zwei Tage in die Krippe, dort gab es auch andere Kinder, die schon etwas älter waren. Sie hat dann die Mitarbeiterinnen unterstützt und z.B. den Singkreis quasi alleine geschmissen u.ä. :) Manchmal durfte sie z.B. mit der Krippenleiterin im Bus zum Büro des Trägervereins fahren, weil sie dort etwas abgeben/holen musste und solche Dinge. Die haben das ganz gut gemacht.

Ausserdem ein Tag Waldspielgruppe. Dort finde ich, können sie sich ja sehr gut altersentsprechend beschäftigen. Es war ihr bestimmt nicht langweilig.

Zudem durfte sie einen Musikkurs für Kindergärtner besuchen. Wir sind jeweils in ein Eltern-Kind-Singen. Das hat dann irgendwann nicht mehr so gepasst, und ich habe bei der Musikschule nachgefragt, ob sie einen Kindergartenkurs besuchen dürfe. Nach einer Schnupperstunde konnten wir sie anmelden.

Und zu Hause hat sie sich im Wesentlichen selbst ihr Futter gesucht. Z.B. uns Eltern eingespannt um ihr Wörter zu buchstabieren, viel gebastelt/gemalt, wir haben anspruchsvollere Bücher zugelegt/ausgeliehen, etc. Und auch viel draussen spielen mit anderen Kindern, da braucht's ja keinen speziellen Input.
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Re: Vorzeitig in den Kindergarten

Beitrag von Ladurée » Do 10. Jan 2019, 21:12

Hier noch meine Erfahrung: Kind1, geboren Mitte Juni 2011, Stichtag war dazumals Ende Mai...Kind war seit 5 Monaten alt in einer (zweisprachigen) Kita, 3 Tage jede Woche. Wir haben dann auch ein Gesuch für vorzeitige Einschulung gestellt (auf Anraten der Kita), unsere Wohngemeinde ist da aber seehhr strikt dagegen. Sie kamm dann mit 5 Jahren und 3 Monaten in den ersten Kiga, und siehe da, alle Mädels im 1. Kiga waren da alle schon 5 oder wurden es bis Ende Januar. Nun ist sie glücklich und zufrieden in der 1. Klasse, hat eine tolle Lehrerin, die sie auch fördert und hat viiieell Zeit und Energie für Hobbies, Sport und zum Spielen etc. Sie ist einfach zufrieden und glücklich.
Kind 2 hat Anfangs Februar 2014 Geburtstag... Sie ist im 1. Kiga und auch voll dabei. Aber es ist ehrlichgesagt schon was anderes (gerade jetzt im Winter....), und wenn ich daran denke, dass es in 1.5 Jahren in die 1. Klasse kommt.. Uiuiui.
Mein Fazit: in den Kindergarten koennen sie schnell mal und dort auch mithalten... Aber danach kommt die 1. Klasse. Und das bedeutet nicht nur Lesen und Rechnen, sondern auch mit den 6. Klaesslern auf den Pausenplatz, viel Selbstaendigkeit (vor allem mit dem Lehrplan 21!) und drei Nachmittage Unterricht....
Also, warum dies bei einem Grenzfall forcieren? Wir füttern unsere Tochter noch ein wenig daheim und sie istvoll relaxed und dabei.

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Re: Vorzeitig in den Kindergarten

Beitrag von swam » Fr 11. Jan 2019, 14:05

Ich bin Gymilehrerin und habe ab und zu Schüler, die eine Klasse übersprungen haben. Es geht schon, aber ich finde, man merkt es in vielen Dingen dann halt schon, dass sie mit Abstand die jüngsten sind. Klar, eine ständige Unterforderung ist auch nicht gut. Falls es aber machbar ist, würde ich ein Kind nicht früher einschulen. Es ist dann auch sehr jung, wenn es die reguläre Schulzeit abgeschlossen hat.

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Re: Vorzeitig in den Kindergarten

Beitrag von nera » Fr 11. Jan 2019, 14:35

Ich würde mir das ganz gut überlegen, ich habe in den letzten Jahren mehrere Kinder erlebt, die früher in den Kiga eintraten, resp. nach nur einem Jahr Kiga in die Schule kamen und bis auf eine Ausnahme hat man das früher oder später bereut, ein Jahr jünger heisst der Altersunterschied zu den ältesten der Klasse ist dann fast zwei Jahre und das sind Welten in der körperlichen wie auch der seelischen Entwicklung, so ab der 4./5. Klasse merkt man es dann immer mehr. Eins der Kinder hat dann die 5. Klasse wiederholt, nicht wegen dem Schulstoff, sondern einfach weil es emotional zu viel war und keinen Anschluss mehr an die Klasse hatte.

Gib dem Kind ein Jahr länger die Möglichkeit ganz Kind zu sein, Zuhause zu helfen, zu spielen, evtl. ins Turnen zu gehen oder einen Schwimmkurs zu besuchen oder eine Spielgruppe. Aber ich würde nicht darauf drängen früher in den Kiga zu gehen, die Schule kommt dann auch noch und ist noch genug lang und streng.

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Re: Vorzeitig in den Kindergarten

Beitrag von Malaga1 » Fr 11. Jan 2019, 17:54

Mein Juli-Kind trat regulär mit 5 in den KiGa ein und war damit eines der ältesten Kinder. Wir haben immer wieder erwogen, ihn ein Jahr früher in die erste Klasse zu schicken. Die Kindergärtnerinnen waren eher dagegen, Entscheid lag aber bei uns. Hier habe ich auch mal ein Thema dazu eröffnet. Schlussendlich hat er die 1. Klasse übersprungen bzw. trat nach den Herbstferien von der 1. in die 2. Klasse über. Nach kurzer Zeit war er wieder an der Leistungsspitze. Heute hat er kantonale Vergleichstest heimgebracht 3. Klasse) und ist sowohl in D wie M weit über dem Durchschnitt, in M knapp unter dem Maximum. Er ging aber immer gerne in den Kindergarten, er malt, bastelt und werkt gerne. Das kam ihm entgegen. Er war auch gerne bei den Grossen. Gegen Ende hat es ihm etwas gestunken, dass war bei meiner Tochter aber nicht anders. Rückwirkend hätten wir ihn wohl ein Jahr früher in den KiGa schicken sollen. Meine Erfahrung: Du kannst 1000 Leute fragen, entscheiden müsst ihr. Der Entscheid gilt für jetzt - was in einem, zwei, 10 Jahre ist, weiss niemand. Eventuell stimmt es dann nicht mehr und man muss die Situation neu beurteilen.
Zuletzt geändert von Malaga1 am Sa 12. Jan 2019, 11:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Vorzeitig in den Kindergarten

Beitrag von ausländerin » Fr 11. Jan 2019, 18:31

Ich bin selber 1 Jahr früher in der Schule gekommen und habe kein einziges mal es bereut. Ich bin sehr bei Malaga - die Entscheidung muss für jetzt gelten, und nicht für was in Zukunft passieren könnte oder auch nicht. Die Entscheidungen aus Angst sind übrigens immer gefährlich und bringen uns nicht weiter. Lieber schaut man die Möglichkeiten die Entscheidungen mit sich bringen. Und ich verstehe nicht warum ein Kind dass zum Beispiel am 15.08 geburtstag hat, soll 1 jahr junger sein als alle andere. Ein teil der Klasse ist doch nur ein paar monate älter - die unterschied merkt kein Mensch.

Nicoletta
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Re: Vorzeitig in den Kindergarten

Beitrag von Nicoletta » Mo 14. Jan 2019, 13:08

@Fiona
Ich habe nicht alle Beiträge gelesen, gebe aber auch noch meinen Senf dazu. Wir haben unser April Kind früher in den Kindergarten geschickt. Jedoch ist bei uns der Stichtag ende Februar. Er hat 2 Jahre Kindergarten gemacht und ist jetzt mittlerweile in der 2. Klasse und kommt in allen Belangen gut mit. Ich würde das wieder so machen.

Ich finde dass das sehr vom Kind selber abhängt und Ihr als Eltern das am Besten entscheiden könnt.

@Malaga
Bei uns war es ähnlich beim Grossen(Januar-Kind). Er hat 2 Jahre Kiga gemacht und dann nach einer Woche in der 1. gleich in die 2. Klasse gewechselt. Rückblickend war für uns das 2. Kigajahr extrem streng, da er permanent Lernfutter von uns wollte und sich so den ganzen Stoff der 1. Klasse 'reingezogen' hat. Auf der einen Seite war das ja schön, jedoch auch nicht ohne, vorallem da der kleine Bruder ja auch nicht zu kurz kommen wollte. Jetzt ist er ein starker 5. Klässler obwohl er bei weitem der Jüngste ist :D

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