Brauche dringend Hilfe!!! Untragbare Situation Lehrer

Unsere grossen Kleinen und unsere kleinen Grossen. Was uns in diesem Abschnitt der Kinder begleitet, beschäftigt und interessiert.

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desperado
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Brauche dringend Hilfe!!! Untragbare Situation Lehrer

Beitrag von desperado » Di 12. Nov 2019, 02:39

Gelöscht da für mich öffentlich erledigt —
Zuletzt geändert von desperado am Do 14. Nov 2019, 12:45, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Brauche dringend Hilfe!!! Untragbare Situation Lehrer

Beitrag von stella » Di 12. Nov 2019, 06:22

Willkommen in der Realität. Im Kanton Bern hat es massiv zu wenig Lehrpersonen. Es gibt gar verwaiste Klassen.

Zum Thema:
Der Dienstweg ist klar. Zuerst das Gespräch mit dem Lehrer suchen. Die SL wird erst in einem nächsten Schritt hinzugezogen. Das Kommunizieren von Lernzielen ist nicht LP21 spezifisch. Das galt schon während dem LP 95.

Oft brauchen Kinder Zeit, sich an einen anderen Lehrerstil zu gewöhnen. Und noch zum Thema Struktur und ADHS... Ich habe selber ein Kind mit ADS. Deine Kinder müssen trotz der Beeinträchtigung lernen, mit solchen Situationen zurecht zu kommen. Die Umwelt passt sich ihnen nicht an. Die Anpassungsleistung muss umgekehrt geschehen. Davon würde ich mich verabschieden.
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Re: Brauche dringend Hilfe!!! Untragbare Situation Lehrer

Beitrag von stella » Di 12. Nov 2019, 06:42

Und noch:
Lehrpersonen dürfen Aufgaben stellen, die im Unterricht nicht behandelt wurden. So kann man z. B. überprüfen, ob ein Kind Modelldenken auf eine andere Situation übertragen kann - Indiz für die höhere Schulstufe.
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Yoghurt
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Re: Brauche dringend Hilfe!!! Untragbare Situation Lehrer

Beitrag von Yoghurt » Di 12. Nov 2019, 06:56

stella hat geschrieben:
Di 12. Nov 2019, 06:22
Deine Kinder müssen trotz der Beeinträchtigung lernen, mit solchen Situationen zurecht zu kommen. Die Umwelt passt sich ihnen nicht an. Die Anpassungsleistung muss umgekehrt geschehen. Davon würde ich mich verabschieden.
Auch wenn das jetzt OT ist: Solche Aussagen machen mich einfach nur hässig. Nein, die Anpassungsleistung muss nicht ausschliesslich von den Kindern ausgehen! Mit dem Argument bräuchte man auch keine Rollstuhlrampen zu bauen, denn die Realität besteht aus Treppen, und damit müssen die Rollstuhlfahrer halt umgehen lernen. Ich habe selbst ein besonderes Kind (autistisch), und seine Möglichkeiten, sich der Umwelt anzupassen, sind beschränkt. Es kann sich nur dann bestmöglich entwickeln, wenn die Umwelt angepasst wird. Wir tun das Unsere, um unseren Sohn so gut wie möglich in diese Welt zu integrieren und ihm die Werkzeuge zu geben und Fähigkeiten beizubringen, die er braucht. Aber das allein reicht nicht. Und ich werde sicher nicht aufhören, die notwendigen Anpassungen zu verlangen, nur weil ein paar Darwinisten wie stella meinen, dass das Leben kein Ponyhof ist und man sich entweder anpasst oder untergeht! :evil:

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Re: Brauche dringend Hilfe!!! Untragbare Situation Lehrer

Beitrag von Stella* » Di 12. Nov 2019, 07:30

Hast du schon Schulbesuche gemacht? Wenn nicht, würde ich dies unbedingt machen. Und zwar nicht nur bei ihm sondern auch bei einer anderen LP, damit du siehst, wie sich die Klasse verhält.

Danach würde ich vorerst mit der LP reden und ihr deine Feststellungen schildern.

OT: LP haben auch ein Anrecht auf ein Wochenende. Würde deshalb Nachrichten, auf die ich eine Antwort erwarte, nur während der Woche schicken. Ich habe auch oft am WE geschäftliche Nachrichten erhalten und fand dies sehr respektlos. Habe dann irgendwann angefangen, diese zu ignorieren. Geärgert hat es mich aber trotzdem.
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Re: Brauche dringend Hilfe!!! Untragbare Situation Lehrer

Beitrag von Ilse » Di 12. Nov 2019, 12:34

Na ja, wer Stella eine Darwinistin (in diesem Ton und Zusammenhang wie oben) nennt, hat wohl nicht viele ihrer Posts gelesen.

Zur Sache:
Ich würde bei deinen Kindern ansetzen, z.B. mit Nahchilfe. Klar kannst du zur Schulleitung, aber sehr wahrscheinlich tut die bereits ihr möglichstes.
Lehrermangel ist leider Realität. In der Schule, in der ich arbeite, gibt es eine verwaiste 1. Klasse, die Lehrpersonen (so sie denn überhaupt qualifiziert sind) wechseln bald monatlich. Und das sind 1. Klässler! Die wissen noch nicht mal wie Schule funktioniert....
Und glaub mir, die Schulleitung tut was sie kann. Aber sie kann halt keine gute Lehrperson aus dem Hut zaubern. Und mit höherem Lohn und besseren Bedingungen locken (wie das in diesem Fall die Privatwirtschaft machen würde) geht halt auch nicht.

Ich weiss, dass da nicht die Antwort ist, die du gerne lesen würdest.

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Re: Brauche dringend Hilfe!!! Untragbare Situation Lehrer

Beitrag von Manana » Di 12. Nov 2019, 14:08

Ich würde auf zwei Schienen weitermachen.

Einerseits würde ich mit dem Lehrer das Gespräch suchen, zusammen mit der Klassenlehrperson. Dies nicht per Telefon, sondern einen Termin abmachen, wo du sachlich die Dinge vorbringen kannst und evtl. Lösungen findest für deine Kinder (für die andern Kinder kannst du nicht kämpfen, das müssen deren Eltern selber machen). Ein vorgängiger Schulbesuch wäre sicher hilfreich, damit du mit eigenen Augen gesehen hast, wies läuft.

Andererseits würde ich schauen, dass deine Kinder in Mathe Nachhilfe bekommen.
Falls du dann beim Uebertrittsentscheid wegen der Mathe nicht einverstanden bist, kannst du ja deine Kinder an die Prüfung schicken(Im Kt. Solothurn kann man die an der Prüfung gefragten Lernziele Online finden, weiss nicht, wie es im Kt. Bern ist).

Wünsche dir viel Energie...

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Re: Brauche dringend Hilfe!!! Untragbare Situation Lehrer

Beitrag von stella » Di 12. Nov 2019, 14:52

Yoghurt hat geschrieben:
Di 12. Nov 2019, 06:56
stella hat geschrieben:
Di 12. Nov 2019, 06:22
Deine Kinder müssen trotz der Beeinträchtigung lernen, mit solchen Situationen zurecht zu kommen. Die Umwelt passt sich ihnen nicht an. Die Anpassungsleistung muss umgekehrt geschehen. Davon würde ich mich verabschieden.
Auch wenn das jetzt OT ist: Solche Aussagen machen mich einfach nur hässig. Nein, die Anpassungsleistung muss nicht ausschliesslich von den Kindern ausgehen! Mit dem Argument bräuchte man auch keine Rollstuhlrampen zu bauen, denn die Realität besteht aus Treppen, und damit müssen die Rollstuhlfahrer halt umgehen lernen. Ich habe selbst ein besonderes Kind (autistisch), und seine Möglichkeiten, sich der Umwelt anzupassen, sind beschränkt. Es kann sich nur dann bestmöglich entwickeln, wenn die Umwelt angepasst wird. Wir tun das Unsere, um unseren Sohn so gut wie möglich in diese Welt zu integrieren und ihm die Werkzeuge zu geben und Fähigkeiten beizubringen, die er braucht. Aber das allein reicht nicht. Und ich werde sicher nicht aufhören, die notwendigen Anpassungen zu verlangen, nur weil ein paar Darwinisten wie stella meinen, dass das Leben kein Ponyhof ist und man sich entweder anpasst oder untergeht! :evil:
Wouwouwou... Langsam...

Ich habe das geschrieben, weil mir diese Passage aufgefallen ist und ich sehr wohl weiss, wie es ist mit einem ADHS Kind. Und die Schulen haben begrenzte Möglichkeiten und oft ist es so, dass einen nix anderes übrig bleibt, als sich darin den Weg zu suchen. Ändern kann man diese Schule, den STV nicht. Man kann nur bei sich ansetzen, nicht!?
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Re: Brauche dringend Hilfe!!! Untragbare Situation Lehrer

Beitrag von stella » Di 12. Nov 2019, 14:55

Ilse
Danke. Und Yoghurt würde mich eigentlich auch schon länger hier kennen... ;-)

Manana
Die Prüfungen im Kanton Bern sind sehr, sehr schwer. Ca 5% bestehen sie. Daher würde ich abraten, auch wegen dem ADHS.

und sonst noch
Jede Schulstufe, die überwunden wird, bringt neue Herausforderungen. Deine Kinder werden ab Sommer in der Oberstufe sein. Ich bin selber OS Lehrerin... Mit Leib und Seele Reallehrerin. Bei mir haben die SuS einen Schonraum. Aber aus Erfahrung weiss ich, dass es in der Sek. /Spezsek ziemlich heftig zu und her gehen kann. Ich würde mich da eher darauf einstellen und mit meinen Kids das Beste aus der Situation machen.
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Re: Brauche dringend Hilfe!!! Untragbare Situation Lehrer

Beitrag von stella » Di 12. Nov 2019, 17:37

desperado hat geschrieben:
Di 12. Nov 2019, 02:39

Wir sind verzweifelt und wissen nicht mehr, was machen. Wir haben dem Schulleiter per Email erklärt, warum die Situation für uns unerträglich ist: Beide Kinder schrammen an einer 5. Beide brauchen recht viel Unterstützung mit Lernen und Rechenwege erklären etc. Jetzt mit dem neuen Lehrplan 21 sollten ja die Lernziele klar definiert sein.
Meine Intervention bezog sich vor allem auf diesen Abschnitt. Ich war heute morgen auf dem Handy und daher nur recht kurz angebunden, wollte die TE aber nicht wegklicken.
Wenn jemand viel Unterstützung braucht, dann muss man immer abwägen, ob man so weiterfahren will im höheren Niveau oder aber, ob man das tiefere Niveau besuchen möchte. Im Kanton Bern sind die meisten Oberstufenschulen so organisiert, dass man D, F und M in Niveaufächern besuchen kann. Und man hat mindestens zwei im gleichen Niveau - das bestimmt dann die Stammklasse.

Wenn nun Mathe so schwierig ist, bleibt, trotz ADHS nichts anderes übrig, als dass die Eltern und Kids den Aufwand weiterhin nehmen oder aber sie besuchen im Math das tiefere Niveau.
In der Sek gibt es für Beeinträchtigungen den Nachteilsausgleich. Das heisst im Kanton Bern "angepasste Rahmenbedingungen". Gesetzlich ist das recht gut aufgeschrieben. Aber oft verkommt der NTA zu einem Papiertiger. Es ist auch ziemlich klar, was mit welcher Beeinträchtigung in einem NTA stehen kann und was nicht. Bei ADHS ist es meistens so, dass ein Zeitzuschlag von 1/4 gewährt wird, dass die Aufgaben vorgelesen werden, dass der/die SuS jederzeit Verständnisfragen stellen dürfen. Solche Dinge halt. Und mehr gibt es nicht auf der Sekstufe.
Von daher mein Einwand, dass die SuS sich anpassen müssen, vor allem, wenn sie in die Sek oder Spezsek gehen wollen.

Und noch zum LP21
Im Kanton Bern ändert sich in Mathematik fast nix. Wirklich. Vorher waren es Lernziele, nun sind es Kompetenzen (= Lernziele, die ein Handeln beinhalten).
In der Direktionsverordnung zur Beurteilung vom Kanton Bern steht nix anderes, als auch schon beim LP95 gegolten hat. Ausser eben, dass die Basis nicht mehr Lernziele sondern Kompetenzstufen sind.
Die Kompetenzziele müssen dem "FLUT" Prinzip entsprechen: Förderorientiert, lernzielorientiert, umfassend, transparent.

Der Übertritt ist auch leicht angepasst... Sprich: Es gibt in der 7. Klasse kein Probesemester. Kids, die sich beweisen, könnten theoretisch während dem Semester wechseln und umgekehrt. Meistens geschieht das in Absprache mit den Eltern. Sollten nun die Jungs dem tieferen Niveau zugeteilt werden, aber dann in der ruhigeren Situation der Oberstufe wieder Tritt fassen und die Leistungen sind alle sehr gut, können sich die Eltern an die Schulleitung wenden. Ich erlebe es an meiner Schule sowie an der meiner Töchter als relativ entspannt, was das angeht. Oft schlagen gar die LP vor, dass Kinder wechseln sollen...

Das ist mal so das, was ich noch weiss und dieses Wissen könnte vielleicht entlastend sein.

Daher desperado:
Der Dienstweg ist klar: Mit der Lehrperson das Gespräch suchen, wenn das nix nützt, die SL beiziehen.

Der Übertritt ist eine Verfügung mit Rechtsmitteleröffnung. Ihr könnt Rekurs einlegen. Dann wird die zuständige LP aufzeigen müssen, wie sie zur Übertrittsempfehlung gekommen ist.
Meistens lösen sich aber die Probleme während der Übertrittsgespräche auf. Da würde ich mal zuwarten und schauen.

Bis dahin finde ich die Vorschläge (Gespräch, allenfalls Nachhilfe) doch hilfreich.

Falls du gerne weiter Informationen haben möchtest, gerne auch per PN.
Ich mag hier nicht alles öffentlich aufschreiben, vor allem nicht meine spezifischen Erfahrungen mit dem Schulsystem als Mutter eines ADS Kindes. Ich weiss aber recht gut Bescheid. Du meldest dich, falls du mehr brauchen würdest.
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Re: Brauche dringend Hilfe!!! Untragbare Situation Lehrer

Beitrag von Bleistift79 » Di 12. Nov 2019, 19:14

desperado,
nach dem lesen deines Textes, habe ich das Gefühl du vermischt da ganz viele Sachen.

Einerseits das Burnout des. Lehrers
Die Stellvertretung bis anhin
Die jetzige Stellvertretung
Die Reaktion der SL
deiner Erwartung an deine Kinder bez. Übertritt

Ich würde dir anraten, dass Ganze etwas auseinander zu nehmen.

Ein Klassenlehrer dessen Erkrankung sich chronifiziert, dass kann es geben. Für keinen toll.
Div. Stellvertretungen: auch wenn es einiges abfordert, so ist es doch ein guter „Lernblätz“ für die Oberstufenzeit. Da haben dann deine Kinder massiv mehr Lehrpersonen und notabene Ausfälle dieser. Grad mit dem LP 21 müssen hier bei uns, eknige Lehrpersonen sich recht stark weiterbilden und Zusatzmodule besuchen.
Reaktion Schulleitung: hat die Aussicht gebracht. Ende Semester geht die jetzige Stellvertretung.
Deiner Erwartung an deine Kinder bez. Noten und Einstufung:
Einerseits berichtest du von „ schrammen an einer 5“, haben „ eine massiv ungenügende Note heim gebracht“ und erzählst vom Aufwand den du generell betreibst, damit die Kinder gute Noten schreiben.
Ich will ganz ehrlich sein: Noten sollen den ist-Verstanden-Zustand eines Kindes rückmelden und nicht die Bestätigung für elterliche Lernunterstützung sein. Wenn das bereits jetzt in der Mittelstufe so läuft, dann kannst davon ausgehen, dass es in der OS noch einmal heftiger wird. Ein Schüler soll auf der Stufe eingeteilt werden, die ihm gut tut, er selbstständig seine Leistung bringen kann. Das Kind kommt in die Pupertät. Das ist die Zeit der Persönlichkeitsbildung. Die wichtigsten Jahre für sein Ich. DAS muss/soll Platz haben.
Grad in Mathe finde ich Lernziele nebensächlich für Prüfungen. Bei uns wird das aktuelle Thema geprüft, ob es sitzt sieht man bei den korrigierten Hausaufgaben.
Klar, verstärkt ADHS die Problematik. Aber eben, es verstärkt es „nur“. Wenn das Kind/die Kinder eine Diagnose haben, haben sie hoffentlich auch fachliche Unterstützung. Wo sie einerseits Handlungsabläufe lernen zu planen & umsetzen und andererseits lernen dürfen, wie sie mit Stress & Frust umgehen dürfen.
Lg

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Re: Brauche dringend Hilfe!!! Untragbare Situation Lehrer

Beitrag von desperado » Di 12. Nov 2019, 20:44

Ich danke euch allen für eure Meinung. Herzlichen Dank an Stella für den wiederholten Einsatz (hast mir sehr geholfen;-))
Ich suche morgen den Lehrer nach der Stunde auf und bespreche die Situation.
Ich organisiere Nachhilfe.
Ich melde mich morgen/übermorgen ausführlich.

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Re: Brauche dringend Hilfe!!! Untragbare Situation Lehrer

Beitrag von Helena » Di 12. Nov 2019, 21:01

Ich finde es Wahnsinn, wenn man bereits in der Mittelstufe die Noten per Nachhilfe frisiert.
Müssen denn die Kinder wirklich eine 5 haben? V.a., wenn du ja siehst, dass sie viel Unterstützung brauchen und daher wohl eher keine 5er Schüler sind?
Und dann auch in der Oberstufe auch nur per Nachhhilfe in einer Stufe überleben, in die sie eigentlich gar nicht passen? Was bringt ihnen das, ausser, dass sie lernen, dass sie nie gut genug sind?

@2er: also wenn die Zustände wirklich so schlimm sind, dann müssten alle Gspänli doch auch schlechte Noten gekriegt haben? Und beim Übertritt haben doch x Lehrer was beizutragen und nicht nur 1er?

Viele Lehrer sagen, dass man fast besser eine gute Lehrstelle findet mit einer guten Note aus dem B als einer 4 aus dem A...

@was der Lehrer alles verbrechen soll: seid vorsichtig. Da gibt es so schnell üble Nachrede, haltloses Geschwätz. Konfrontiert die SL und den Lehrer mit den Vorwürfen und lasst ihn dazu Stellung nehmen.

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Re: Brauche dringend Hilfe!!! Untragbare Situation Lehrer

Beitrag von desperado » Do 14. Nov 2019, 13:33

Den hilfreichen Kommentatoren hab ich ja schon gedankt. Es ist immer schön, wenn man hier fachliche Meinungen erhält!
Das hier ist jedoch Quatsch:
Helena hat geschrieben:
Di 12. Nov 2019, 21:01
Ich finde es Wahnsinn, wenn man bereits in der Mittelstufe die Noten per Nachhilfe frisiert.
Müssen denn die Kinder wirklich eine 5 haben? V.a., wenn du ja siehst, dass sie viel Unterstützung brauchen und daher wohl eher keine 5er Schüler sind?
Hättest du den Beitrag gelesen, so wüsstetst du, dass es mir keinesfalls ums Frisieren irgendwelcher Noten geht, sondern das Aufholen von bald mal 2 Jahren Mathe-Schulstoff in der Mittelstufe, nicht in der 1. Klasse! Und das bei zwei Kindern!!!
Helena hat geschrieben:
Di 12. Nov 2019, 21:01
(..). Da gibt es so schnell üble Nachrede, haltloses Geschwätz. Konfrontiert die SL und den Lehrer mit den Vorwürfen und lasst ihn dazu Stellung nehmen.
Da muss ich dir allerdings leider Recht geben. Das Gespräch mit dem stellvertretenden L war aufschlussreich und empathiestiftend, aber für unsere Situation wenig ändernd/beeinflussend.

Daher verabschiede ich mich mit dem Hinweis: Kämpft für Eure Kinder! Es gibt wundervolle Menschen, (Gruss an Stella und Hausdrache , z.B. ;-)) nicht nur schwarze Schafe unter den LPs, aber die, die es sind, können Schaden an unseren Kindern verursachen!

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Re: Brauche dringend Hilfe!!! Untragbare Situation Lehrer

Beitrag von Helena » Do 14. Nov 2019, 15:19

Ich hab den Beitrag, den du ja jetzt gelöscht hast durchaus gelesen. Und da schreibst du, dass sie nun knapp eine 5 haben und es ja für den Übertritt wichtig sei. Und du nun Nachhilfe organisierst.
Da waren meine Schlussfolgerungen nur logisch;-)
Aber danke für die Unterstellung, den Text nicht gelesen zu haben.

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Re: Brauche dringend Hilfe!!! Untragbare Situation Lehrer

Beitrag von stella » Do 14. Nov 2019, 16:13

Nur ruhig...

Eine besorgte Mutter hat sich hier gemeldet, weil sie unsicher war, wie sie mit einer Schulsituation umgehen soll.

Helena, du weisst nicht viel. Daher bringen Unterstellungen wenig bis nix.

Fakt ist, dass die Situation alles andere als optimal ist und ADHSKinder aber mehr als andere darauf angewiesen sind, dass ihre Situation optimal eingerichtet ist.

Desperado
Ich hoffe, du erkennst, dass auch eine good enough Schule für deine Kids reicht.
Du meldest dich sonst per PN, wenn du eine Aussensicht benötigst.
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