Wegen Husten nicht in die Schule/Kindergarten?

Unsere grossen Kleinen und unsere kleinen Grossen. Was uns in diesem Abschnitt der Kinder begleitet, beschäftigt und interessiert.

Moderator: Mrs. Bee

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Jazz
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Wegen Husten nicht in die Schule/Kindergarten?

Beitrag von Jazz »

Mich würde mal wunder nehmen, was ihr zu der folgenden Situation sagt:

Meine beiden Kinder haben sich anfangs Sommerferien erkältet und sind jetzt am husten. Sonst nie Fieber gehabt, nicht mal eine laufende Nase. Aber seit 4Wochen sind sie nun am husten.

Schule wird da ganz klar sagen, hustende Kinder dürfen nicht in die Schule. Kann ich wegen der aktuellen Situation verstehen. Aber, bei meinen kann dieser Zustand unter Umständen bis zu 8 Wochen dauern, bis sie dann nicht mehr husten.

Ist dies wirklich umsetzbar? Folgt dann wieder Homeschoooling? Wie löse ich das ganze, wenn ich an zwei Tagen arbeite?

Merci für Inputs ...

Zwacki
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Re: Wegen Husten nicht in die Schule/Kindergarten?

Beitrag von Zwacki »

könntest du einen corona-test machen lassen und der schule vorweisen? oder von einem arzt eine art unbedenklichkeits-zeugnis? ich weiss nicht, wie der genaue ausdruck lautet... 8 wochen husten sind heftig, man kann sie ja nicht so lange nicht in die schule schicken... (wobei jetzt natürlich 4 wo sommerferien waren, aber es kommt ja dann noch der herbst und der winter...)

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stella
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Re: Wegen Husten nicht in die Schule/Kindergarten?

Beitrag von stella »

Im Moment ist die Weisung so, dass man Kinder mit solchen Symptomen zuhause behalten muss, bis sie gesund sind.
Ich würde mit dem Kia Kontakt aufnehmen für einen Coronatest. Ist der negativ, kann man davon ausgehen, dass es ein anderer Chäfer ist. Das Problem ist einfach, dass dann auch andere Kinder in der Schule angesteckt werden und man immer und immer wieder testen muss.
Ist unschön, aber wäre eigentlich auch schon vor Corona richtig gewesen.
Wir haben pro Winter mindestens ein Chäfer, der die ganze Schule mehr oder weniger lahm legt. Letzten Winter hatten wir den über acht Wochen, rund 1/3 der Klassen fehlten, alle Lehrpersonen hatten den. Wir sind doch sehr nahe mit den Kids zusammen.

Im Krankheitsfall haben die Kinder kein Recht auf Fernunterricht. Sie bekommen die Materialien nachhause, genau so, wie es war, als sie früher krank waren.
Ich selber überlege mir, in einem solchen Fall meinen Unterricht zu streamen.
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Tinky
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Re: Wegen Husten nicht in die Schule/Kindergarten?

Beitrag von Tinky »

In unserer Schule wurden (je nach LP) sogar Kinder mit nur Schnupfen nach Hause geschickt. Das würde ich nicht akzeptieren. Meine Kinder haben Heuschnupfen - da läuft die Nase von Frühling bis Sommer...
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Hibiskus
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Re: Wegen Husten nicht in die Schule/Kindergarten?

Beitrag von Hibiskus »

Die Schule von Junior und die Schule, in der ich arbeite, verlangen ein Unbedenklichkeitszeugnis vom Arzt. Ich reagiere auf Vieles allergisch und bei einem "Anfall" huste ich jeweils ziemlich stark. Ich kann den allergischen Husten aber sehr gut von einem anderen Husten unterscheiden. War kein Problem, so ein Zeugnis zu bekommen nach negativem Coronatest, denn getestet wurde (damals) jeder mit Symptomen.
Wenn die Kinder nun schon 4 Wochen husten und niemanden angesteckt haben, ist es ja wohl kaum Corona und so denke ich, dass ihr ein Zeugnis bekommen würdet. Vielleicht mit Test.

Es ist ja wohl völlig utopisch, dass wir nun alle bei den kleinsten Erkältungsymptomen wochenlang Zuhause bleiben. Dann könnten wir ja spätestens im November wieder in den Lockdown...

Leela
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Re: Wegen Husten nicht in die Schule/Kindergarten?

Beitrag von Leela »

Die Klassenkameradin meiner Tochter war vor den Ferien auch erkältet. 1 Tag zuhause, Test gemacht, negativ, wieder zur Schule.
Ich finde das eine gute Lösung.
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ChrisBern
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Re: Wegen Husten nicht in die Schule/Kindergarten?

Beitrag von ChrisBern »

Laut BAG Richtlinien soll man ja auch bei negativen Test zu Hause bleiben. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass das mit Start der Erkältungssaison noch praktikabel ist, sonst geht ab Oktober keiner mehr arbeiten bzw in die Schule...

Leela
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Re: Wegen Husten nicht in die Schule/Kindergarten?

Beitrag von Leela »

Oder vielleicht gibt es dann gar nicht mehr so viele Erkältungen, wenn die nicht jedesmal in der Schule und am Arbeitsplatz verbreitet werden?
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Savuti
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Re: Wegen Husten nicht in die Schule/Kindergarten?

Beitrag von Savuti »

@jazz: ich würde direkt mit deinem KiA/Hausarzt Kontakt aufnehmen.

Wir hatten 2 Wochen vor den Ferien zuerst eine Erkältung und dann Fieber. Testen wollte niemand. Nach Aussage KiA durfte Kind damals nach 24h fieberfrei wieder in den Kindergarten.
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Lotus
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Re: Wegen Husten nicht in die Schule/Kindergarten?

Beitrag von Lotus »

Bei uns ist es ein bisschen nach Lehrperson. Mein Kind 1 hat chronisch Husten sicher 1/3 des Jahres. Bei ihr würde ich mal einen Test machen, weil sie auch schon 12 ist. und hoffe, dass das akzeptiert würde. Sie könnte aber auch genauer sagen, was sie untetnimmt, wen sie trifft, und trägt MS im ÖV. In der 7.Klasse kann sie wohl kaum November-Februar zuhause bleiben!
Kind 3 hat Heuschnupfen bis jetzt in den Sommer rein. Da mache ich nichts, auch keinen Test. Müsste man ja alle paar Tage machen :? Er hustet auch mal tagsüber, ABER Nachts und im Haus ist es wie abgestellt, so weiss ich dass es kein typischer Husten ist wegen einer Erkrankung.

Lg
"Erziehung ist organisierte Verteidigung der Erwachsenen gegen die Jugend." Mark Twain

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stella
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Re: Wegen Husten nicht in die Schule/Kindergarten?

Beitrag von stella »

Leela hat geschrieben:
Sa 1. Aug 2020, 16:58
Oder vielleicht gibt es dann gar nicht mehr so viele Erkältungen, wenn die nicht jedesmal in der Schule und am Arbeitsplatz verbreitet werden?
Das hoffe ich doch sehr!
Als ich mit Arbeiten begonnen habe, hiess es immer, dass man die Kinder mindestens 24 Stunden gesund zuhause behält. Heute machen das die Eltern selten. Viel eher haben wir dann kranke gedopte Kinder in der Schule und das, obwohl sie bei uns auf der OS nicht alles nacharbeiten müssen.
Aber das wäre natürlich sehr wünschenswert.

Ich finde, dass man gerade bei chronischen Dingen den gesunden Menschenverstand walten lassen muss. Ich hatte auch einen hustenden Schüler. Den habe ich halt einfach gefragt, ob er wisse, woher sein Husten komme. Er meinte dann, dass dies sein Heuschnupfenhusten sei. Thema für mich erledigt, da ich annehme, dass die Eltern dies gut unterscheiden können und er selber auch.

Ich selber neige auch zu trockenem Husten von Oktober bis April. Von dem her bin ich gespannt. Aber ich dürfte ja dann auch nicht unterrichten gehen.
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Nuuneli
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Re: Wegen Husten nicht in die Schule/Kindergarten?

Beitrag von Nuuneli »

Wir haben unser Kind vor den Ferien auch nicht geschickt und den Test machen lassen. Das Resultat war negativ und sie ging wieder hin. (Mir ist einfach noch nicht ganz klar, ab wann nach Symptombeginn und wie lange ein Test positiv ausfallen kann...)
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swam
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Re: Wegen Husten nicht in die Schule/Kindergarten?

Beitrag von swam »

Leela hat geschrieben:
Sa 1. Aug 2020, 15:55
Die Klassenkameradin meiner Tochter war vor den Ferien auch erkältet. 1 Tag zuhause, Test gemacht, negativ, wieder zur Schule.
Ich finde das eine gute Lösung.
Naja, so gut finde ich das eben nicht... Mein Sohn musste den Test auch machen, es war äusserst unangenehm für ihn. Man kann doch nicht wegen jeder Erkältung nun einen Test machen bei jedem Kind? Nur schon die Kosten, die das verursacht. Und für die Kinder ist es echt kein Zuckerschlecken.

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dede
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Re: Wegen Husten nicht in die Schule/Kindergarten?

Beitrag von dede »

stella hat geschrieben:
Sa 1. Aug 2020, 23:49
Leela hat geschrieben:
Sa 1. Aug 2020, 16:58
Oder vielleicht gibt es dann gar nicht mehr so viele Erkältungen, wenn die nicht jedesmal in der Schule und am Arbeitsplatz verbreitet werden?
Das hoffe ich doch sehr!
Als ich mit Arbeiten begonnen habe, hiess es immer, dass man die Kinder mindestens 24 Stunden gesund zuhause behält. Heute machen das die Eltern selten. Viel eher haben wir dann kranke gedopte Kinder in der Schule und das, obwohl sie bei uns auf der OS nicht alles nacharbeiten müssen.
Aber das wäre natürlich sehr wünschenswert.

Ich finde, dass man gerade bei chronischen Dingen den gesunden Menschenverstand walten lassen muss. Ich hatte auch einen hustenden Schüler. Den habe ich halt einfach gefragt, ob er wisse, woher sein Husten komme. Er meinte dann, dass dies sein Heuschnupfenhusten sei. Thema für mich erledigt, da ich annehme, dass die Eltern dies gut unterscheiden können und er selber auch.

Ich selber neige auch zu trockenem Husten von Oktober bis April. Von dem her bin ich gespannt. Aber ich dürfte ja dann auch nicht unterrichten gehen.

Ich denke auch, dass heute viele Kinder in der Schule sind, die sich besser zu Hause noch etwas erholen sollten. So wird die Schule immer mehr zur Gratisbetreuungsinstitution für arbeitende Eltern, aber eigentlich wäre es mal als Bildungsinstitution gedacht gewesen. Nicht wirklich fitte Kinder (z.T. mit Algifor & Co intus) sind kaum in der Lage dem Unterricht richtig zu folgen. Auch der Lärmpegel wird unnötig höher durch häufiges Husten und Nase putzen. Zusätzlich mit unruhigen Kindern, die zu wenig fit in der Schulstube sind, wird auch der Unterricht für die LP unnötig erschwert. Die LP sollte ein krankes Kind ohne Umschweife nach Hause schicken können (die Eltern sollten auch immer für die Schule erreichbar sein) und verordnen, dass das Kind erst wieder gesund kommen darf. Dieses "1 Tag gesund zu Hause", finde ich auch heute noch richtig.

Heute ist das Leben extrem durchgetaktet, voll mit Schule, Arbeit, Hobbies der Kinder und der Eltern....da passt schon im Normalfall nicht immer alles zusammen. Und wenn dann einer krank wird, fällt die ganze Planung auseinander. Und dann entscheiden viele: Ich muss jetzt einfach...., deshalb muss das Kind in die Schule - Algifor rein, reicht bis um 11 Uhr und dann ist der Vormittag ja schon fast um. Und am Mittag kommt dann das nächste Algifor und am nächsten Tag auch wieder. Dieses Verhalten finde ich schon sehr bedenklich.


@Lotus
Hast du den chronischen Husten schon mal abgeklärt? Es könnte z.B. eine Hausstaubmilbenallergie dahinter stecken. Unsere Kinder, und auch ich, husten bei adäquater Behandlung kaum noch. Ausser "Asthmahusten/ trockener Reizhusten" haben wir nicht eine so ausgeprägte Allergiesymptomatik (weniger laufende Nase, mehr chronische Nasenatmungsbehinderung und dann halt noch Juckreiz in den Augen), der Allergietest fiel aber klar positiv aus. Der Unterschied mit oder ohne Behandlung ist bezüglich des Hustens enorm.

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dede
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Re: Wegen Husten nicht in die Schule/Kindergarten?

Beitrag von dede »

Im Link unten ist ein Link zu den BAG-Testkriterien mit einem Flussdiagramm ganz am Schluss zu finden.

https://www.paediatrieschweiz.ch/news/c ... -kinder-2/


Direkter Link zum BAG-Dokument mit dem Flussdiagramm am Ende des Dokumentes:

https://cdn.paediatrieschweiz.ch/produc ... der_de.pdf


Da wird unterschieden zwischen Kinder unter/ über 12 Jahre. Das Vorgehen - auch über den Schulbesuch - soll jeweils in Absprache mit dem Arzt geschehen, der sich an die BAG-Richtlinien halten muss. Deshalb finde ich das Verlangen eines "Unbedenklichkeitszeugnis" für die Schule von Vorteil. So kann eher davon ausgegangen werden, dass die Eltern Rücksprache mit dem Arzt genommen haben und damit die BAG-Richtlinien berücksichtigt werden. Es kann nicht die Aufgabe der LP oder der Schulleitung oder der Eltern sein, die medizinischen Richtlinien selber zu überprüfen. Das sollte an die Ärzte abgegeben werden. Und die Ärzteschaft sollte dann auch keine Gefälligkeitszeugnisse ausstellen.

Auch im Bezug auf die Schullager (da muss das Kind wirklich symptomfrei sein und auch die Haushaltmitglieder müssen gesund sein) finde ich so ein Zeugnis in Bezug aufs Kind und die Haushaltsmitglieder sinnvoll bzw. zwingend.

Nur so können Kinder von Risikopatienten bzw. Risikopatienten im gleichen Haushalt/ engen Umfeld auch wirklich mit gutem Gewissen die Schule besuchen. Es gibt auch Eltern usw., die keinen Erwerbsersatz bekommen, wenn sie z.B. in Quarantäne geschickt werden usw. Das könnte enorm viel Unmut verursachen, wenn die Schule, die aktuellen Richtlinien nicht umsetzt, bzw. die Umsetzung an die Eltern abgibt und diese es dann so handhaben, wie es für sie stimmt und nicht mit dem Arzt absprechen. Von daher sehe ich die Schule in der Pflicht, dieses Absprechen mit dem Arzt den Eltern in Auftrag zu geben und schriftlich bestätigen zu lassen.

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ChrisBern
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Re: Wegen Husten nicht in die Schule/Kindergarten?

Beitrag von ChrisBern »

Wie ist das eigentlich: streng genommen, wenn ein Kind auf das Testergebnis wartet (oder die Eltern), müssten da nicht alle von der Familie zu Hause bleiben, bis das Testergebnis da ist? Also Geschwister und Eltern? Und wie ist da die rechtliche Grundlage?

Es gibt halt eine idealvariante und dann die Realität.

Dass Eltern ihre Kinder gedopt schicken, kommt meiner Erfahrung nach oft durch den Druck der Chefs und AG. Ich merke das seit meinem letzten AG Wechsel enorm: vorher hatte meine Chefin viel Verständnis, da sie selbst Kinder hat und hochprozentig arbeitet. Jetzt mein Chef gibt sich Mühe, hat aber eine Frau zu Hause, die niedrigprozentig arbeitet und nach den kranken kindern schaut. Dann gibt es schon mal einen Spruch, "ob ich mich nicht organisieren könnte". Ah ja...
Meine Tochter könnte ich übrigens nie gedopt schicken: sie würde sich schlicht weigern (was ja total ok ist)! Sie ist sehr klar, was ihr Befinden angeht und das käme mir total Übergriffig vor, sie zu schicken.

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Re: Wegen Husten nicht in die Schule/Kindergarten?

Beitrag von Nisi81 »

Ich stelle mir da auch noch die Frage was mit den Geschwistern ist.
Ein Kind mit Symptomen bleibt ja zu Hause bis es 48h symptomfrei ist. Was ist dann mit dem Geschwisterkind welches auch
in die Schule geht aber "noch" keine Symptome hat?
Würde es da Sinn machen alle Kids zu Hause zu behalten?

Bin gespannt wie unsere Schule nächste Woche informiert.
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Re: Wegen Husten nicht in die Schule/Kindergarten?

Beitrag von Leela »

swam hat geschrieben:
So 2. Aug 2020, 14:04
Leela hat geschrieben:
Sa 1. Aug 2020, 15:55
Die Klassenkameradin meiner Tochter war vor den Ferien auch erkältet. 1 Tag zuhause, Test gemacht, negativ, wieder zur Schule.
Ich finde das eine gute Lösung.
Naja, so gut finde ich das eben nicht... Mein Sohn musste den Test auch machen, es war äusserst unangenehm für ihn. Man kann doch nicht wegen jeder Erkältung nun einen Test machen bei jedem Kind? Nur schon die Kosten, die das verursacht. Und für die Kinder ist es echt kein Zuckerschlecken.
Das glaube ich gerne aber eine Coronainfektion ist sicher auch nicht angenehm.
Das ganze ist ja keine Alibiübung, sondern damit sich die Kinder in der Schule nicht anstecken.
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ChrisBern
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Re: Wegen Husten nicht in die Schule/Kindergarten?

Beitrag von ChrisBern »

Nisi81 hat geschrieben:
So 2. Aug 2020, 15:14
Ich stelle mir da auch noch die Frage was mit den Geschwistern ist.
Ein Kind mit Symptomen bleibt ja zu Hause bis es 48h symptomfrei ist. Was ist dann mit dem Geschwisterkind welches auch
in die Schule geht aber "noch" keine Symptome hat?
Würde es da Sinn machen alle Kids zu Hause zu behalten?

Bin gespannt wie unsere Schule nächste Woche informiert.
Ich meine eben gelesen zu haben, dass die ganze Familie zu Hause bleiben muss. Bin mir aber nicht ganz sicher, vielleicht weiss es jemand hier?

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dede
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Re: Wegen Husten nicht in die Schule/Kindergarten?

Beitrag von dede »

Nisi81 hat geschrieben:
So 2. Aug 2020, 15:14
Ich stelle mir da auch noch die Frage was mit den Geschwistern ist.
Ein Kind mit Symptomen bleibt ja zu Hause bis es 48h symptomfrei ist. Was ist dann mit dem Geschwisterkind welches auch
in die Schule geht aber "noch" keine Symptome hat?
Würde es da Sinn machen alle Kids zu Hause zu behalten?

Bin gespannt wie unsere Schule nächste Woche informiert.
Zitat aus dem obigen BAG-Dokument:

"Haushaltsangehörige von Kindern mit leichten Symptomen unter 12 Jahren, welche nicht getestet wurden, müssen nicht in Quarantäne gehen, es sei denn sie hatten selber engen Kontakt mit einer an COVID-19 erkrankten Person, oder sie entwickeln selber Symptome. Dann werden sie getestet und gehen gegebenenfalls in Isolation."


Da ist dann die Frage, was "leichte Symptome" (werden im Dokument auch definiert) sind. Deshalb Nachfragen beim Arzt. Dieser soll entscheiden, ob eine Corona-Infektion wahrscheinlich ist oder nicht. Je wahrscheinlicher eine Corona-Infektion, umso eher wird auch ein Kind unter 11 Jahren getestet. Sobald getestet wird, muss das Kind bis zum Resultat in Quarantäne. Bei einem positiven Test kommt dann die Isolation.

Soweit zu den aktuellen Richtlinien.
Da aber knapp 50% der Übertragungen vor Symptombeginn geschehen, ist dieses Vorgehen schon eher locker und ermöglicht den (noch) Gesunden eine grosse Bewegungsfreiheit. Dieser Hintergrund zeigt aber auch, dass Quarantäne bei der Rückkehr aus Risikoländern oder prinzipiell auch bei risikohaftem Verhalten Sinn macht bzw. machen könnte. Da stehen oft die Interessen der Wirtschaft, die Gesundheit und auch der Wille der Einzelnen, sich in keiner Weise einschränken zu lassen im Widerspruch.

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