Verhütung bei Hormonunverträglichkeit - brauche Rat

Fragen rund um das Thema Verhütung
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LouAna
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Verhütung bei Hormonunverträglichkeit - brauche Rat

Beitrag von LouAna »

*Achtung, etwas längerer Text*

Hi
Ich bin ganz neu hier im Forum, 24. Jahre alt und Studentin.
Ich habe nun seit zwei Jahren einen festen Freund, Kinderwunsch besteht jedoch sowohl jetzt als auch in den nächsten Jahren nicht. Nun mit der richtigen Verhütungsform habe ich etwas Probleme.
Da ich einen Herzfehler habe darf ich keine Hormone nehmen - damit fallen die meisten Möglichkeiten weg.
Ich habe mich dann vor einem Jahr dafür entschieden eine Kupferspirale einzusetzen. Leider nicht erfolgreich. Die erste Spirale verschob es mir bereits nach einigen Tagen. Ich hatte solche Schmerzen, konnte kaum noch aufrecht stehen. Die zweite Spirale verschob es mit der ersten Periode. Danach habe ich einen Kupferball ausprobiert, da meine Frauenärztin meinte, dass dieser durch seine organische Form weniger schnell verrutscht.
Leider wurde der gerade ganz abgestossen von meinem Körper und ich konnte ihn eines morgens mit meinem OB herausziehen.
Sie meinte dann wohl ich hätte eine zu starke Periode. Was wohl auch der Fall war, hatte zu diesem Zeitpunkt extrem starke Blutungen, vermutlich weil durch das viele Einsetzen und Herausnehmen der Spiralen die Gebärmutter besonders gereizt wurde. Meine Blutungen sind jetzt auch bei weitem nicht mehr so stark.
Ich wollte dann noch die Kupferkette ausprobieren. Meine FA wollte mir diese dann aber nicht legen, da sie meinte meine Gebärmutterwand sei zu dünn und die Chance dass die Kette durchbrechen würde sei ihr zu gross.
Seither verhüten wir nur mit Kondom. Das ist grösstenteils völlig in Ordnung, falls dann aber mal irgendwas passiert oder meine Tage etwas verspätet kommen (wie in diesem Zyklus) krieg ich gleich die richtige Krise.
Nun wollte ich mir hier im Forum ein paar Meinungen holen.
Gibt es hier im Forum vielleicht jemand, der auch mehrere Anläufe mit der Spirale gestartet hat und es dann doch geklappt hat? Könnt ihr einen FA empfehlen, der sich auf solche Sachen spezialisiert hat. (Meine FA ist mit ihrem Wissen etwas am Ende, sie meinte man könnte die Einnahme der Pille mit einem Gerinnungsspezialisten probieren, wobei mir diese Variante etwas zu gefährlich ist, da ich sowieso schon ein höheres Risiko für Lungenembolien habe..:/)
Ich habe auch gelesen, dass es neben Kupferspiralen noch Goldspiralen gibt, die etwas grösser sind und daher auch nicht so leicht verrutschen können, stimmt das?
Ich würde mich sehr freuen, wenn jemand vielleicht noch eine Idee hätte.

Liebe Grüsse
Lou

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naura
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Re: Verhütung bei Hormonunverträglichkeit - brauche Rat

Beitrag von naura »

Hallo Lou
Ich verhüte seit meinem 18 Lebensjahr (das ist etwa die Hälfte meines Lebens) natürlich. Sprich ich weiss genau, wann meine fruchtbaren Tage sind und wenn ich sicher nicht schwanger werden will verhüte ich dann mit Kondom oder lasse es sein mit dem "klassischen" GV.
Ich kenne meinen Körper sehr genau und spüre meinen Eisprung, daher benötige ich keine Hilfsmittel für diese Verhütungsform. Es gibt aber Hilfsmittel (z.B. Gerätli), welche dir gerade anfangs helfen deinen Körper kennenzulernen. Ansonsten kann man den Zervix und die Temperatur beobachten. Ich wurde mit dieser Methode nie ungewollt schwanger. Für mich käme es nicht in Frage hormonell zu verhüten (vertrage es auch nicht) oder mir einen Fremdkörper einzusetzen. Ich kenne viele Frauen, die so verhüten. Gerade wenn man in einer festen Partnerschaft ist, finde ich es sinnvoll. Dies als andere Idee.
LG naura
mit Meite (07)
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Wir sind da um zu strahlen, wie es die Kinder tun.
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Drag-Ulj
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Re: Verhütung bei Hormonunverträglichkeit - brauche Rat

Beitrag von Drag-Ulj »

Finde nauras "andere Idee" wunderbar & hätte dasselbe vorgeschlagen, mache es auch so. Ich denke, dass dein Körper deutliche Zeichen setzt & diese würde ich mit einem zweiten oder dritten Anlauf auch nicht ignorieren... ich kenne Frauen, die sehr negativ auf die Kupferspirale reagiert & deswegen gelitten haben.

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Netterl
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Re: Verhütung bei Hormonunverträglichkeit - brauche Rat

Beitrag von Netterl »

Diaphragma, gute Erfahrungen damit.
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AnnaMama
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Re: Verhütung bei Hormonunverträglichkeit - brauche Rat

Beitrag von AnnaMama »

Wir haben auch etliche Jahre natürlich verhütet und es ist nie ein Unfall passiert. Ich habe mit einem Gerät die Temperatur gemessen, kannte aber meinen Körper schlussendlich so gut, dass ich auch ohne Computer wusste wann die fruchtbaren Tage sind.
Für mich ist es auch nie in Frage gekommen hormonell zu verhüten. Mein Partner stand voll und ganz hinter mir und ich würde es jederzeit wieder so machen.

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-Malve-
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Re: Verhütung bei Hormonunverträglichkeit - brauche Rat

Beitrag von -Malve- »

Ich finde die Idee der natürlichen Verhütung auch gut.
Wenn ich die vorgängigen Posts lese tönt es aber so als wäre es ganz easy einfach zu wissen wann die fruchtbaren Tage sind.
So ist es meiner Meinung nach nicht. An diese Methode darf man nicht zu locker herangehen sonst ist sie zu unsicher.

Seriös ausgeführt ist es eine gute Möglichkeit.
Seriös heisst aber, sich damit auseinander zu setzen, also sich mit einem Buch (NFP = natürliche Familienplanung) auseinanderzusetzen und dann auch eine längere Zeit konsequent Temperatur zu messen und eine Aufzeichnung zu führen und auszuwerten. Alternativ mit einem Gerät welches diese Aufgabe übernimmt. Insbesondere wenn der Zyklus nicht ganz so regelmässig ist entscheidet das hier gewonnene Wissen über die Sicherheit dieser Art von Verhütung. Aber auch ein regelmässiger Zyklus kann sich verändern oder mal anders verlaufen und deshalb braucht es genügend Wissen und Erfahrung damit NFP wirklich Verhütung ist und nicht nur Glücksspiel.

NFP/ Sensiplan hat nicht umsonst einen eher schlechten Ruf. Es wird leider immer wieder falsch angewendet. Wenn es nicht korrekt angewandt und mit Halbwissen gekoppelt wird ist eine ungewollte Schwangerschaft geradezu vorprogrammiert. Wird es aber richtig gemacht ist die Sicherheit sehr hoch.

"Ich spüre meinen Eisprung" ist einfach keine Verhütungsmethode :roll: :wink: ... (Auch wenn es für einzelne so stimmen mag und jahrelang gut ging.)

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AnnaMama
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Re: Verhütung bei Hormonunverträglichkeit - brauche Rat

Beitrag von AnnaMama »

Ja Malve du hast recht. Easy ist diese Methode nicht und man muss bereit sein, seinen Körper gut kennen zu lernen. Zudem gehört es dazu, dass man an den fruchtbaren Tagen enthaltsam ist oder auf andere Praktiken ausweicht. Wir haben in den fruchtbaren Tagen gänzlich auf Sex verzichtet, sprich auch nicht mit Kondomen verhütet.
Wenn eine Schwangerschaft absolut nicht erwünscht ist, dann würde ich nicht mit dieser Methode verhüten.

sugus
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Re: Verhütung bei Hormonunverträglichkeit - brauche Rat

Beitrag von sugus »

Wir verhüten auch mit NFP nach Sensiplan (Buch dazu: Natürlich und sicher) und fühlen uns sehr sicher und sind sehr zufrieden damit.

Danke Malve für Deinen Beitrag. Genau das wollte ich dazu auch schreiben. :wink:

@naura: du weisst aber schon, dass man den ES gar nicht spüren kann. Das, was man spürt ist der Mittelschmerz und der kann einige Tage vor bis einige Tage nach dem ES sein. Was du für dich machst, ist deine Sache. Aber das mit dem Spüren des Eissprungs ist eine Irreleitung für jemanden, der sich am informieren ist über natürliche Verhütung.

@Annamamma: richtig angewandt ist NFP aber ja sehr sicher und wir haben das jahrelang auch gemacht, obwohl eine Schwangerschaft absolut nicht erwünscht war. Man muss es einfach richtig anwenden, richtig verhüten in der fruchtbaren Zeit (sei das mit Enthaltsamkeit oder auch mit Kondom und Dia in Kombination) und vor allem müssen beide Partner dahinter stehen. Das finde ich einen sehr wichtigen Aspekt. Und nicht zu vergessen: Keine Verhütungsmethode gibt eine 100%ige Sicherheit. Und richtig angewendet hat Sensiplan ja sogar einen tieferen oder zumindest gleichen PI-Index wie die Pille.

@TE: ob NFP wirklich etwas für Dich ist, musst du natürlich selbst herausfinden. Aber rein von der Sicherheit her wäre es sicher zu empfehlen, dass Dich da mal einliest und mit deinem Partner zusammen schaust, ob das eine geeignete Methode für dich ist oder nicht. Und lass die Finger von technischen Hilfmitteln (Verhütungscomputer u.ä.). Die sind wahnsinnig teuer und viel unsicherer als eigene Messungen und eigene Auswertung.
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AnnaMama
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Re: Verhütung bei Hormonunverträglichkeit - brauche Rat

Beitrag von AnnaMama »

@Sugus
Ja du hast recht, richtig angewendet ist die Methode sehr sicher. Ich weiss aber wirklich nicht ob ich die Methode anwendet hätte, wenn eine Schwangerschaft absolut nicht in Frage gekommen wäre.

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naura
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Re: Verhütung bei Hormonunverträglichkeit - brauche Rat

Beitrag von naura »

Also das finde ich jetzt etwas nervig, dieses Korrigiertwerden. Ich habe ja einfach geschrieben wie es bei mir ist und eben genau geschrieben, dass man erst den Körper kennenlernen muss etc.
Ich habe ja auch keine konkreten Tipps verteilt in einem Thema NFP (das Wort hab ich nicht mal erwähnt), sondern die Idee natürliche Verhütung in den Raum gelegt und etwas von mir erzählt. Es geht hier ja allg.um Verhütung, da wärs mir jetzt nicht in den Sinn gekommen einen allgemeingültigen Kurs zu verkünden.

Und nach 17 Jahren, inkl. 5 Jahren KiWu-Zeit mit Monitoring und allem Pipapo weiss ich schon besser selber, was mein Mittelschmerz beteuted, nämlich ES (die Flüssigkeit reizt mein Bauchfell für 4-6 h und EXAKT 14 Tage später kommt TR). Ich weiss dadurch einfach genau wann ICH wo stehe.
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sugus
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Re: Verhütung bei Hormonunverträglichkeit - brauche Rat

Beitrag von sugus »

@naura: stimmt, du hast keine konkreten tipps gegeben sondern nur von dir erzählt. wie du verhütest ist deine Sache.

aber schau: da ist eine relativ junge frau, die auf der suche nach einer richtig sicheren verhütung ohne hormone ist. Und im Bereich der natürlichen Verhütung gibt es nun mal genau einen einzigen Weg, wirklich sicher zu verhüten und das ist NFP nach Senisplan (oder wahlweise nach Rötzer). Alles andere inkl. jeglichen Geräten sind absolut nicht zu empfehlen für jemanden, der wirklich nicht schwanger werden will.

Mir ist sehr wichtig, dass die TE dies weiss. Es gibt ja soooo vieles unter dem Begriff Natürliche Verhütung und fast alles eben unsicher und untauglich für die TE. In meinem Umfeld sehe ich so viel Unwissen über dieses Thema, dass ich wirklich inzwischen ziemlich fanatisch für NFP nach Sensiplan einstehe, weil ich die Vorurteile und das Halbwissen so müde bin.
Zuletzt geändert von sugus am Sa 7. Apr 2018, 14:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Helena
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Re: Verhütung bei Hormonunverträglichkeit - brauche Rat

Beitrag von Helena »

Was nützt es, wenn man den Eisprung fühlt? Spermien können ja bis zu 5-7 Tage überleben. Hab ich 3 Tage vor ES Sex, bringt es mir ja nix, wenn ich dann 3 Tage später merke, dass ich nun schwanger werden könnte.

Drag-Ulj
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Re: Verhütung bei Hormonunverträglichkeit - brauche Rat

Beitrag von Drag-Ulj »

Es nützt insofern, dass du weisst, wann du danach nicht mehr fruchtbar bist & wenn der ES regelmässig ist, weisst du es auch vorher. Bei regelmässigem ES ist es reine Mathe.
Kenne aber Frauen, die jahrelang sicher verhütet haben, aber nicht bemerkt haben, dass sich in der Abänderung alles etwas verschoben hat.

sugus
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Re: Verhütung bei Hormonunverträglichkeit - brauche Rat

Beitrag von sugus »

@Drag-Ulj: das Problem ist doch, dass sich ein ES jederzeit absolut grundlos und ohne Vorwarnung nach vorne oder nach hinten verschieben kann. Da nützt Mathe genau gar nichts. Und deshalb soll man auch nicht mit Rechnen, sondern mit Beobachtung und klaren Regeln verhüten. Frau kann jahrelang einen regelmässigen ES haben und dann ist er einmal anders und wenn's dumm geht ist sie schwanger. Deshalb nützt das TE ja eben genau gar nichts.
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-Malve-
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Re: Verhütung bei Hormonunverträglichkeit - brauche Rat

Beitrag von -Malve- »

Drag-Ulj hat geschrieben:
Sa 7. Apr 2018, 14:07
Es nützt insofern, dass du weisst, wann du danach nicht mehr fruchtbar bist & wenn der ES regelmässig ist, weisst du es auch vorher. Bei regelmässigem ES ist es reine Mathe.
Und genau so ist diese Art Verhütung - mit Verlaub - reines Glücksspiel.
Niemand weiss VORHER, wann der Eisprung ist. Man kann nur feststellen (eben seriöserweise mit NFP/Sensiplan) wann der ES war.
Mathe allein ist bei der Verhütung pures Roulette. (Und ist dann übrigens auch mitnichten irgendsowas wie symptothermale Methode, sondern "Kalendermethode" - unsicherer ist nur noch gar nicht zu verhüten.)

@ sugus
Ich sehe es wie du und wehre mich dagegen, Kalendermethoden, eigene Methoden usw. mit NFP/Sensiplan zu verwechseln und zu vermischen. Das hat diese an sich wirklich tolle Methode einfach nicht verdient.

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Helena
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Re: Verhütung bei Hormonunverträglichkeit - brauche Rat

Beitrag von Helena »

Reine Mathe wäre es, wenn wir Roboter wären. Kein Mensch hat einen unfehlbar regelmässigen Zyklus...
Ich hatte auch mal einen sauberen 28 er Rhythmus. Irgendwann dann nicht mehr.

Keine Verhütung ist absolut sicher, wenn man nicht mit Doppeltem Boden arbeitet. Kondome hätten ja einen tiefen Pearl Index, trotzdem gibt es immer wieder Kinder. NFP kann das nie bieten. Ist also immer unsicherer als ein Gummi.

Wer ganz ganz sicher kein Kind haben möchte und trotzdem nicht enthaltsam sein will, dem darf man sicher NFP nicht anbieten.

Leela
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Re: Verhütung bei Hormonunverträglichkeit - brauche Rat

Beitrag von Leela »

Dem kann ich nur zustimmen, so wurde ich schwanger.
Bei einem sehr regelmässigen Zyklus 1 Tag nach Mensende GV, nächster Tag ES bemerkt aber da war natürlich alles zu spät ;-)
War das erste und einzige mal, dass ich einen ES so früh hatte aber einmal reicht zum schwanger werden.

@LouAna: Die Kupferspirale ist nachdem was man so liest weder besonders angenehm noch sicher. Ich an deiner Stelle würde mit Kondom + Diaphragma verhüten.
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sugus
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Re: Verhütung bei Hormonunverträglichkeit - brauche Rat

Beitrag von sugus »

@Helena: Du musst unterscheiden zwischen der Methodensicherheit und der Anwendersicherheit. Richtig angewendet ist NFP extrem sicher und v.a. kann ich ja die Sicherheit selber erhöhen. In der Zeit, in der wir wirklich kein Kind wollten, waren wir in der fruchtbaren Zeit und teilweilse auch am Zyklusanfan ganz enthaltsam. Heute nehmen wir Kondome, weil ein weiteres Kind schlimmstenfalls tragbar wäre.
Beim Kondom ist nicht die Methode das Problem - logisch ist die sicher. Aber bei der Anwendung gibt es unzählige Möglichkeiten, etwas falsch zu machen (z.B. Kondomriss weil Kondom zu gross oder zu klein oder falsch behandelt oder in Kontakt mit Öl. Oder Abrutschen aufgrund falscher Handhabung). DAS macht das Kondom für mich alleine verwendet zu einer Verhütung, der ich nicht ganz vertrauen kann.

Deshalb kann mir NFP eine massiv höhere Sicherheit bieten als Kodome. Oder habe ich dich falsch verstanden?

@Leela: danke für deine Ehrlichkeit! Es ist gut, wenn Frauen, die das erlebt haben, auch erzählen. Manchmal habe ich das Gefühl, ich rede an eine Wand, wenn ich das mit den plötzlichen und unerklärlich frühen ES erzähle...
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Helena
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Re: Verhütung bei Hormonunverträglichkeit - brauche Rat

Beitrag von Helena »

@sugus: es gibt sehr wenige Frauen, die NFP wirklich sicher anwenden können. Hast du keinen Bilderbuchzyklus bleiben dir doch einfach nur extrem wenige Tage, die sicher sind?

Ich hatte am Schluss einen 23 Tage Zyklus. 5 Tage Blutungen, also kein Sex. Bleiben 18 Tage. 10 Tage sind unsicher, weil Spermien ja lange überleben können. Bleiben 8 Tage. Pro Zyklus, die frei sind. Mit zusätzlichen Sicherheitsmargen noch weniger.

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-Malve-
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Re: Verhütung bei Hormonunverträglichkeit - brauche Rat

Beitrag von -Malve- »

Helena hat geschrieben:
Sa 7. Apr 2018, 14:58
Keine Verhütung ist absolut sicher, wenn man nicht mit Doppeltem Boden arbeitet. Kondome hätten ja einen tiefen Pearl Index, trotzdem gibt es immer wieder Kinder. NFP kann das nie bieten. Ist also immer unsicherer als ein Gummi.

Wer ganz ganz sicher kein Kind haben möchte und trotzdem nicht enthaltsam sein will, dem darf man sicher NFP nicht anbieten.
Ganz sicher ist keine Methode ausser totale Enthaltsamkeit.
NFP ist richtig angewendet sicherer als Kondome.
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